Versagen die Eliten? – Teil 411 / Möge es ohne böse Vorbedeutung sein!

Möge es ohne böse Vorbedeutung sein!

 

Möge sich die schlimme Ahnung oder Befürchtung nicht verwirklichen! Deshalb veröffentlichte der DRSB am 22. Juni 2012 den Artikel:

Absit Omen

Die schleichende Invasion?

Der den Ausflug in die Wirtschaftsgeschichte von China durchleuchtete und auch gleichzeitig ein Blick in die Zukunft warf. Einfach nur

Absit Omen

GOOGELN und den gesamten DRSB-Artikel lesen. Und zum heiß diskutierten Themen-Bereich -> der Atom-Kraft-Werke veröffentlichte der DRSB bereits am 21. April 2006 den Artikel:

Atom-Energie auf Abwegen?

Prima Klima!

Der Export von deutschen Arbeitsplätzen geht ungebremst weiter!

Sofort im Anhang zu diesem DRSB-Beitrag mit Verwunderung LESEN -> dass schon 2006 deutlich absehbar war -> dass die wenigsten Länder den ->

Nicht-Nuklearen Sonderweg ->

der deutschen Politiker mitgehen werden. Genau das Gegenteil war schon 2006 der NORMAL-FALL -> denn anderswo entwickelt man mit Hochdruck die nutzbare Atomkraft der nächsten Generation!

Von wegen Atom-Ausstieg!

Dieses haarsträubende Märchen konnte man nur dem DEUTSCHEN VOLK gezielt unterjubeln. Und genau DAS haben GRÜNE, SPD, fremdgesteuerte Volksvertreter, unbelehrbare Klima- und Umwelt-Retter, ahnungslose Gutmenschen sowie die brandgefährlichen MultiKulti-Fanatiker gemacht -> um einen möglichen langfristig lukrativen Industrie-Zweig ->

Kern-Kraft-Werke der Zukunft ->

dauerhaft unmöglich zu machen. Dadurch wurden Hunderttausende sicher geglaubte und sehr gut bezahlte Langzeitarbeitsplätze vernichtet und nachhaltig verhindert.

Übrigens….

…. weltweit befinden sich bald über 450 Kern-Kraft-Werke in Betrieb. In Deutschland erzeugen noch 7 Kern-Kraft-Werke Strom. Sie werden jedoch bis spätestens 2022 alle abgeschaltet. Mit dem Ausstieg aus der Kern-Energie hat Deutschland einen unsinnigen Sonderweg in der Politik der Energie-Gewinnung eingeschlagen. Nicht nur in Kanada ist die Zukunft der ->

Energie-Gewinnung

langfristig durch neue moderne Kern-Kraft-Werke gesichert. Weltweit werden derzeit mehr als 60 moderne und sehr leistungsfähige Kern-Kraft-Werke errichtet. Alleine auf asiatischem Boden entstehen derzeit 40 der Energie-Erzeuger.

Luftverschmutzung und Dauer-Smog

in China und Indien zwingen die Politiker modernste Kern-Kraft-Technik zum Einsatz zu bringen. Selbst wenn alle Automobile in China und Indien nur noch elektrisch betrieben würden -> wäre die Luftverschmutzung nicht besser -> denn 70% des chinesischen Stroms werden aus Kohle erzeugt. Das erste chinesische Kern-Kraft-Werk wurde 1991 in Betrieb genommen. Damit man in China das starke Wirtschaftswachstum aufrechterhalten kann -> benötigt das Land sinnvoll nutzbare neue ->

Strom-Quellen ->

die die Luft nicht mehr verschmutzen. Organisationen wie der Weltklimarat IPCC oder die Internationale Energieagentur IEA sehen die Nutzung der sogenannten ->

Kern-Energie ->

sogar als möglichen Bestandteil einer globalen Umwelt-Strategie. Nicht mit der zu UNRECHT hochgejubelten Elektromobilität vergleichbar -> sondern mit der gezielten Nutzung der Kern-Energie könnte man die Klimaerwärmung unter das angestrebte

Zwei-Grad-Ziel ->

drücken. Nachdem Kern-Kraft-Werke einmal ans Netz gegangen sind -> erzeugen sie relativ wenig Kohlendioxid -> das auch zum menschengemachten Klimawandel beigetragen hat.

Neu-Start

für eine alte Idee aus Deutschland!

Schon sehr bald startet in China ein Kern-Kraft-Werk der 4. Generation. Bei diesen Typen soll keine Kern-Schmelze mehr möglich sein. Zwischen Peking und Schanghai steht ein neuer Typ von ->

Kern-Kraft-Werk ->

vor der Inbetriebnahme. Gemäß den Einschätzungen und Beurteilungen von seriösen Wissenschaftlern hat damit die Zukunft begonnen -> in denen eine Kern-Schmelze ausgeschlossen sein soll. Das chinesische Konzept stützt sich auf das des ->

Hochtemperatur-Kugel-Haufen-Reaktors ->

der in Deutschland einmal mit dem Ziel entwickelt wurde -> zu 100% sicher zu sein. Das chinesische Kern-Kraft-Werk in Shandong an der Shidao Bay soll Ende 2018 den Betrieb aufnehmen.

Übrigens….

…. höchstwahrschlich für alle Bundesbürger ein unfassbares Ereignis -> denn damit wäre das chinesische Kern-Kraft-Werk in Shandong der weltweit erste ->

Kugel-Haufen-Reaktor ->

der tatsächlich auch ans Netz gehen darf. Gemäß den Berichten im Fachmagazin ->

Engineering ->

sollen chinesischen Ingenieure den neuen Reaktor-Typ komplett -> in nationaler Eigenregie -> entwickelt und gebaut haben. Bei diesem Reaktor-Typ ist der Uranbrenn-Stoff in tennisballgroßen Graphitkugeln eingeschlossen. Heliumgas umströmt die Brennkugeln und erhitzt sich durch die Energie des radioaktiven Zerfalls. Ein sogenannter ->

Hochtemperatur-Reaktor ->

kurz HTR genannt -> arbeitet bei wesentlich höheren Temperaturen als ein standardmäßiger Leichtwasser-Reaktor. Das gasförmige Kühlmittel Helium ermöglicht Temperaturen bis zu 1000 Grad Celsius. Im Gegensatz zu Wasserdampf -> in klassischen alten und obsolet gewordenen Reaktoren-Typen -> die mit maximal 350 Grad Celsius betrieben werden ist für den chinesischen Reaktor eine Arbeitstemperatur von 750 Grad Celsius vorgesehen. Dabei ist der Reaktor-Kern so ausgelegt -> dass die Kugeln auch bei einem Unfall nicht heißer als 1600 Grad Celsius werden können. Das liegt unterhalb jener Temperatur -> bei Radio-Nuklide freigesetzt werden. Die Graphit-Kugeln haben einen Durchmesser von 60 Millimetern und sind 200 Gramm schwer. In ihrem Innern befinden sich die Partikel -> die das Uran enthalten. Bereits im April 2017 wurde der Reaktor-Kern in China mit diesen Kugeln beladen.

Der große Vorteil:

Ein unschmelzbarer Reaktor-Kern!

Selbst wenn die Kühlung ausfällt -> kann sich ein solcher Reaktor-Kern wieder selbst abkühlen -> denn die Graphit-Kugeln -> von denen die radioaktiven Stoffe umhüllt sind -> halten bis zu 3600 Grad Celsius aus und verdampfen erst danach. Die gefürchtete Kern-Schmelze ist somit ausgeschlossen. Die maximal mögliche Temperatur auf sichere Werte zu begrenzen -> besteht zum Beispielsweise darin -> dass man Kern-Kraft-Werke in kleiner Bauweise mit nur 200 Megawatt elektrischer Leistung in Betrieb nehmen kann. Diese Kern-Kraft-Werke könnte mehr Energie erzeugen -> als grob geschätzte 30 Off-Shore-Windräder. Die obsolet gewordenen Reaktor-Typen der sogenannten 3. Generation -> also die Druckwasser-Reaktoren -> liefern durchschnittlich 1600 Megawatt elektrische Leistung -> bei hohen Gefahrenwerten. Die Gesellschaft für ->

Reaktorsicherheit ->

kurz GRS genannt -> hatte in Studien die Sicherheit von Kraftwerken kleiner modularer Bauweise international unter die kritische Lupe genommen. Der chinesische ->

HTR-PM

gehört mit seinen 210 Megawatt elektrischer Leistung dazu. Das Konzept eines HTR zählt für die GRS zu den Typen mit den höchsten Sicherheitsstandards. Der weltweit angesehene Professor für Reaktorsicherheit an der RWTH Aachen ->

Hans-Josef Allelein ->

hält es -> sofern die ihm vorliegenden chinesischen Angaben zutreffen -> das neue Chinesische Kern-Kraft-Werk für ein sicheres Konzept. Nicht alle Wissenschaftler stimmen dieser Einschätzung zu. Angeblich sind die wesentlichen technischen Schwierigkeiten für die Sicherheit eines HTR bis heute ungelöst. Diese Ansicht verkündet zum Beispiel ->

Christoph Pistner ->

vom Öko-Institut Darmstadt. Für Pistner ist die inhärente Sicherheit gegen die Möglichkeit einer Kernschmelze nur die Hälfte der Wahrheit. Für Pistner gibt andere Störfälle -> die für diesen neuen Reaktor-Typ problematischer sind als ein Wasser- oder Luft-Einbruch oder ein Graphit-Brand.

Das mutmaßt der Nuklear-Experte!

Und eine Heerschar von gekauften MIET-SCHREIBERN und MIET-MÄULERN verkünden schon überall genau diese Ansichten. Das wird vermutlich die Haupt-Aufgabe dieser Truppe von Wahrnehmungssteuerern und Profi-manipulatoren sein -> denn man muss rein VORSORGLICH vom ->

Versagen der deutschen Politik ->

ablenken. Der erfahrene Chemiker und Kernforscher ->

Rainer Moormann ->

der früher Mitarbeiter im ehemaligen Kernforschungszentrum Jülich war -> geht nach Kenntnis einiger Fakten davon aus -> dass mehrere aktive Sicherheitssysteme das chinesische Kern-Kraft-Werk vor Wasserdampf schützen. Dass Wasserdampf-Erzeuger mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit lecken -> ist laut Moormann bekannt. Deshalb warnt der anerkannte Kern-Forscher vor zu wenigen Schutzmaßnahmen und schlägt deutlich mehr konkrete Sicherungen vor. Gemäß seiner Beurteilungen Immerhin müssen im Notfall die Hardware und die Menschen fehlerfrei reagieren können. Dringt Wasserdampf aus diesem zweiten Kreislauf in den heißen Reaktorkern ein -> ist der Vorteil des inhärenten Selbstschutzes in Gefahr -> denn das Graphit könnte überhitzen und mit dem Wasser reagieren. Bei sehr hohen Temperaturen reagiert Graphit heftig mit Wasser oder Sauerstoff. Diese Möglichkeit macht Fachleuten Sorgen -> denn die Chinesen betreiben den neuen Reaktor auch mit Wasser. Im ursprünglichen Entwurf sollte das heiße und trockene Helium bei 1000 Grad Celsius direkt die elektrischen Turbinen antreiben. Man hätte also auf Wasser vollkommen verzichten können. In dem chinesischen Kern-Kraft-Werk heizt das heiße Gas in einem zweiten Kreislauf Wasser auf -> mit dem man dann die Turbinen bei verträglicheren Temperaturen antreibt. Solche Kern-Kraft-Werke haben als sogenannte ->

Helium-Wasserdampf-Erzeuger ->

bisher keine Tests unter Betriebsbedingungen durchlaufen! Darauf weist nicht nur der Professor für Reaktorsicherheit an der RWTH Aachen ->

Hans-Josef Allelein ->

hin. Das beschrieb auch der Chef-Ingenieur des neuen Kernkraftwerkes ->

Zuoyi Zhang ->

im Jahr 2017 in Engineering -> Zitat / Auszüge: Der HRT-PM ist noch keine bewährte Technik. Seine Sicherheit wird daher kontinuierlich verbessert werden. -> Zitat / Auszüge Ende.

Zuoyi Zhang ->

war ein ehemaliger Humboldt Schüler am damaligen Kernforschungszentrum. Der Chef-Ingenieur des neuen Kernkraftwerkes betont zum Beispiel -> dass ein Großteil der Forschung aus der Zusammenarbeit mit deutschen Wissenschaftlern resultiert -> aber die neuen Geräte und Technik rein auf Grundlage der eigenen chinesischen Industrie entwickelt wurden. Nach der Beurteilung von Zhang wird China die Innovationskraft der Kern-Energie demnächst eindrucksvoll demonstrieren -> Zitat / Auszüge: Wir wollen einen technologisch und wirtschaftlich innovativen Reaktor für die Entwicklung der Kernenergie in China und der Welt bereitstellen -> Zitat / Auszüge Ende. China hat den Bau weiterer Kern-Kraft-Anlagen dieser Art für die nächsten Jahren angekündigt. Statt der ->

DEUTSCHEN INDUSTRIE ->

werden zukünftig die Chinesen das gigantische Geschäft mit der beherrschbaren Kern-Energie machen! Genau diese Entwicklung hat der DRSB bereits 2006 befürchtet und bereits seit 1988 mehrfach über die vorsätzliche Vernichtung von sicher geglaubten deutschen Langzeit-Arbeitsplätzen gewarnt!

Lesen Sie deshalb was der DRSB am 21. April 2006 veröffentlicht hat.

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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Prima Klima!

Atom-Energie auf Abwegen?

Der Export von deutschen Arbeitsplätzen geht ungebremst weiter!

von

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Andreas Kallen

Leiter der Rechtskommission des DRSB e.V.

[ RA Kallen ist aus der ehrenamtlichen Tätigkeit für den DRSB ausgeschieden ]

 

Meerbusch, den 21. April 2006

 

Wer in Deutschland Arbeitsplätze schaffen möchte geht am besten zur

SPD

denn hier weiß man womöglich genau, wie bestehende Arbeitsplätze vernichtet und neu zu schaffende nachhaltig verhindert werden. Mit dem SPD-Wissen hat man dann vermutlich allerbeste Chancen, im Ausland erfolgreich zu werden und neue Arbeitsplätze entstehen zu lassen. So entstanden im Bereich der alternativen Energien keinerlei nennenswerte Arbeitsplätze. Besonders aktiv bei der

Arbeitsplatzverhinderung

war dann vermutlich auch die SPD in NRW. Atomkraft ist höchst gefährlich und lässt darüber hinaus auch noch die Produktion von Kernwaffen zu. Das weiß jeder, aber selten bemühen sich Bürger darum, ob es vielleicht aus anders geht.

Nur ein kleines Beispiel:

Ein kommerzieller

Thorium-Hochtemperaturreaktor,

der THTR 300 in Hamm-Uentrop, kam aufgrund materialtechnischer Schwierigkeiten mit den Kugeln nicht über den Probebetrieb hinaus, wurde knapp fünf Jahre nach seiner ersten nuklearen Reaktion im

September 1988

zur Revision abgeschaltet, ein Jahr später endgültig stillgelegt und bald darauf vollständig abgebaut. Der Kühlturm, der eine technisch völlig neuartige

Tragwerkskonstruktion

aufwies und deshalb von einigen Bürgern als denkmalschutzwürdig eingestuft wurde, wurde am

10. September 1991

gesprengt. Diese im Vergleich mit landesüblichen Verfahrensdauern ungewöhnlich schnelle Abwicklung steht im geschichtlichen Kontext der

Tschernobyl-Katastrophe

April 1986 und eines Störfalls in Hamm selbst im Mai 1986, den die Betreiber erst verspätet meldeten. Diese Ereignisse trugen im August 1986 zum SPD-Beschluss eines Atomausstiegs innerhalb von 10 Jahren bei. Die damalige

SPD-Landesregierung

demonstrierte erstmals ihren neu gewonnenen Ausstiegswillen. Am Reaktorkonzept des Hochtemperaturreaktors wurde in Deutschland nicht mehr geforscht. Stattdessen sind deutsche Unternehmen an Projekten in

Japan

China

Südafrika

und

Indonesien

beteiligt, wo die Technik unter dem internationalen Namen

PBMR

Pebble Bed Modular Reactor

bestens bekannt ist. Die Entwicklung geht in Richtung kleinerer, dezentral untergebrachter und inhärent sicherer Reaktoren. Aufgrund der reduzierten Leistung sollen Gefahren abgewehrt werden und durch die Modularität und den gleichen Aufbau der Kleinreaktoren sollen diese zudem sehr billig in größeren Mengen herstellbar sein. Heute werden

Kugelhaufenreaktoren

von DER

Eskom in Südafrika

VON DER

General Atomic in den USA

VON DER

Adams Atomic Engines in den USA

und von der

Romaha B. V.

in den Niederlanden aktiv weiterentwickelt und eingesetzt. 2003 gab die chinesische Regierung bekannt, bis zum Jahr 2020

30 Kernreaktoren

dieses Typs errichten zu wollen. Wie von anerkannten Fachleuten geschätzt, entstehen dadurch

1.200 000

In Worten: Eine Million Zweihunderttausend neue Arbeitsplätze! Durch einen Export in Drittländer sind noch zusätzlich weitere

750. 000

neue Arbeitsplätze in

China

kurzfristig zu erwarten. Da stellt sich wieder die Frage:

Ist China wieder schneller?

Oder sogar womöglich viel cleverer als Deutschland? Zurück in die eigene Vergangenheit. Deutschland hatte alle Trümpfe in der Hand! Ein gewisser  

Rudolf Schulten

1923 – 1996

Studium der Mathematik und Physik an der Universität Bonn – 1953 promoviert durch Werner Heisenberg an der Universität Göttingen – 1953-1955 Assistent bei Werner Heisenberg und Karl Wirtz am Max-Planck-Institut Göttingen. 1956-1964 Brown, Boveri & Cie AG Mannheim, dort Planung und Bau des Atomversuchsreaktors in Jülich. 1964–1989 Professor für Reaktortechnik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule [ RWTH ] Aachen und Direktor des Instituts für Reaktorentwicklung Jülich. 1969-1985 mehrmals Vorsitzender des wissenschaftlich-technischen Rats der

Kernforschungsanlage Jülich

1980-1988 Mitglied des Aufsichtsrats der Thyssen Industrie AG.

1989 Großes Bundesverdienstkreuz

hatte die geniale Idee.

Die geschichtliche Entwicklung

Die grundlegenden Ideen des Kugelhaufenreaktors wurden in den 50er Jahren von Professor Dr. Rudolf Schulten entwickelt. Der eigentliche Durchbruch lag in der Idee, dass Kugeln aus Siliziumkarbid und pyrolytischem Kohlenstoff sowohl hohen Temperaturen > bis 2.000° C < als auch mechanischen Anforderungen gerecht werden.

In Deutschland waren zwei Hochtemperaturreaktoren in Betrieb:

AVR im Forschungszentrum Jülich

1967 – 1988

THTR-300 in Hamm-Uentrop

1983 – 1988

Außerdem war Mitte der 80er Jahre der Bau eines

HTR-500 bis 1993

geplant. Ein Versuchsreaktor mit einer elektrischen Leistung von 15 Megawatt wurde von der

AVR

Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor

in der Kernforschungsanlage Jülich gebaut und in Betrieb genommen, um Erfahrungen mit diesem Reaktortyp zu sammeln. Erstmals fand darin am

26. August 1966

eine kontrollierte Kettenreaktion statt.

Der Reaktor lief 21 Jahre lang, bis er am

31. Dezember 1988

abgeschaltet wurde.

Das Funktionsprinzip

Hochtemperaturreaktoren verwenden im Gegensatz zu wassergekühlten und wassermoderierten Reaktoren Graphit als Moderator und Helium als Kühlmittel.

Der primäre Spaltstoff ist 235U.

Daneben tragen erbrütete Spaltstoffe zur Energieerzeugung bei. Beim Hochtemperaturreaktor ist aus neutronenphysikalischen Gründen der Einsatz von Thorium als Brutstoff vorteilhaft. Aus dem Thoriumisotop 232Th entsteht das spaltbare Uranisotop 233U. Ursprünglich sollte dieser Reaktortyp bei seinem Betrieb aus 232Thorium durch Neutroneneinfang das spaltbare 233Uran erbrüten. Allerdings stellte es sich heraus, dass es sehr aufwändig war, das erbrütete Uran aus seinem Einschluss zu befreien; letztendlich ist diese Methode der Uranherstellung nicht wirtschaftlich. Eine spezielle Eigenschaft des Hochtemperaturreaktors sind die kugelförmigen Brennelemente, die im Reaktorkern einen Kugelhaufen bilden – daher auch die Bezeichnung

Kugelhaufenreaktor.

Der hauptsächlich verwendete Werkstoff ist Graphit.

Die Sicherheit

Ein Kugelhaufenreaktor, dem während des Betriebs Brennstoffkugeln zugegeben und entnommen werden, braucht nicht zu Beginn seines Betriebs mit einem Übermaß an spaltbarem Material versorgt zu werden. Gleichermaßen sammeln sich im Reaktor weniger Spaltprodukte an. Neben den traditionellen baulichen Sicherheitsmaßnahmen – erdbeben- und flugzeugabsturzsicheres Gebäude – erdbeben- und flugzeugabsturzsichere Reaktorwände – stellen die Kugeln selbst ein wichtiges Sicherheitselement dar. Außen bestehen die Kugeln aus pyrolytischem Graphit, der mit einer Siliziumkarbid-Brandschutzschicht umgeben ist. Beide Materialien sind sehr stabil und hitzebeständig. Im Innern der Kugeln sind

15.000 kleine Körner

des spaltbaren Materials gleichmäßig verteilt, die ihrerseits von Schichten aus pyrolytischem Graphit und Siliziumkarbid umgeben sind. Das spaltbare Material im Zentrum liegt in Form keramischer Oxide vor, die einen hohen Schmelzpunkt besitzen. Der Einschluss des spaltbaren Materials bedingt ebenfalls einen Einschluss der Spaltprodukte. Während des Reaktorbetriebs werden nur geringe Mengen der Spaltprodukte an das Kühlmittel abgegeben. Daher kann ein Kugelhaufenreaktor auch ohne Zwischenkreislauf eine Turbine antreiben, falls Helium zum Wärmetransport verwendet wird.

Die Freisetzung

radioaktiven Materials bei einem Bruch des Reaktors ist gering. Die deutsche Entwicklung des Hochtemperaturreaktors konzentriert sich auf die Erhöhung der Sicherheit und die Verwendung der nuklearen Energie für Elektrizität und Prozesswärme. Dazu wurden im Bereich des Reaktorkerns hitzebeständige keramische Materialien verwendet. Der Reaktorkern ist ein Haufen von einigen hunderttausend kugelförmigen Graphitelementen. Diese Brennstoff-Kugeln haben eine extrem hohe Temperaturbeständigkeit bis zu 1600° Celsius. Ein Heliumkreislauf überträgt Wärme vom Reaktorkern zum Dampferzeuger. Die Brennelemente können während des Betriebes zugeladen und entladen werden. Somit ist ein überschüssiger Brennstoffvorrat für den Dauerbetrieb nicht nötig. Die Rückkopplung der Temperatur mit der Kettenreaktion reicht aus, um diese notfalls zu regeln und zu stoppen. Dies ist auf den negativen Einfluss der Temperatur auf die Kettenreaktion zurückzuführen, der physikalisch bedingt ist. Eine unzulässige Temperatursteigerung infolge einer nuklearen Exkursion wird damit ausgeschlossen. Auch beim Ausfall der Kühlung ist keine Schädigung der Brennelemente durch Erhöhung der Temperatur möglich.

In diesen Fällen wird die noch produzierte Wärme ausreichend abgeführt. Diese sicherheitsgerichteten Vorgänge erfolgen ohne technische Notsysteme oder den Eingriff der Bedienungsmannschaft. Zusätzlich mit einem berstsicheren Reaktordruckbehälter kann eine vollständig selbsttätige Sicherheit erreicht werden. Beim Versagen einer Komponente des Systems stellt sich immer ein ungefährlicher Zustand der Anlage ein. Die Ausnutzung des Brennstoffs ist so hoch, dass eine Wiederaufarbeitung unwirtschaftlich ist. Die Brennelemente werden nach einer Zwischenlagerung direkt in tiefe Formationen des Erdreiches gebracht. Die Beschichtungen der Brennstoff-Partikel sind auslaugebeständig und verhindern auch im Endlager eine Freisetzung von Radioaktivität.

Atom-Energie sicher?

Brennstoff-Lagerung ungefährlich?

JA!

Die Kernforschungsanlage Jülich, heute Forschungszentrum Jülich GmbH hatte es damals bewiesen. Wegen der hohen Temperatur des Heliums konnte zur Stromerzeugung zusätzlich zum Dampfkreislauf eine Gasturbine verwendet werden. Dabei ließ sich ein extrem hoher Wirkungsgrad erreichen. Auch die direkte Anwendung der Wärme für chemische Prozesse, die Kraft-Wärme-Kopplung und andere energieaufwendige Prozesse sind möglich. Die nukleare Energie wurde damit langfristig für alle Gebiete der Energietechnik erschließbar.

Spätestens jetzt fragt sich jeder:

Warum wird diese geniale Technik nicht eingesetzt?

Auch wir von DRSB e.V. haben darauf keine vernünftige Antwort gefunden.

Aber!

Fragen sie doch einmal

Herrn Laurenz Meyer

CDU

oder

Herrn Wolfgang Clement

SPD

oder

Herrn Rezzo Schlauch

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

oder ein Vorstandsmitglied von einem

Energie-Multi.

Womöglich bekommen sie eine schlüssige Antwort? Der DRSB e.V. geht allen Hinweisen und Spuren nach und wird wie immer offen und umfänglich darüber berichten.

Schon heute steht fest:

 

1.

Die Kugelhaufen-Atom-Technologie hätte uns vor Gefahren und Angst bewahrt.

2.

Kugelhaufen-Reaktoren wären kostengünstiger zu erstellen gewesen.

3.

Die Schulten-Atom-Energie hätte die Umwelt geschont.

4.

Deutschland wäre heute mit der Schulten-Atom-Technik unangefochtener Weltmarktführer.

5.

Atom-Strom wäre preiswert und auf Jahrzehnte gefahrlos nutzbar.

6.

Deutschland wäre schon heute beim Strom vom Erdöl und Gas vollkommen unabhängig.

7.

Die Schulten-Atom-Technik hätte vermutlich über 800 000 sichere Arbeitsplätze entstehen lassen.

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Jeder neue Arbeitsplatz in Deutschland beendet ein

Einzelschicksal

eines

arbeitslosen Bürgers

und

stabilisiert gleichzeitig das gesetzliche Rentensystem!

 

DRSB

Wir kämpfen seit 1988 für sinnvolle, lernfähige und sichere Rentensysteme sowie für dauerhafte und sichere Arbeitsplätze in Deutschland.

Ende des DRSB-Beitrages vom 21. April 2006!

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