Versagen die Eliten? – Teil 339 / RESTWERT-BUMERANG

RESTWERT-BUMERANG

 

Der Diesel-Skandal des VW-Konzerns zieht immer noch weitere Kreise. Während man in unserer Heimat die in den Skandal verwickelten Top-Manager noch ungeschoren lässt ->

schlägt das US-Justizministerium unerbittlich ->

zum Schutz der US-Amerikaner -> zu. Das US-Justizministerium möchte alle Diesel-Kunden des VW-Konzerns vor wirtschaftlichen Verlusten bewahren und erstattet Strafanzeige gegen einen ehemaligen Audi-Manager. Dieser mutmaßlich in den Diesel-Skandal des VW-Konzerns verwickelte ehemaligen Audi-Manager soll sich -> gemäß den Beurteilungen US-Justizministerium -> wissentlich an einer Verschwörung beteiligt haben -> die von 2006 bis November 2016 oder sogar noch länger andauerte. „So“ jedenfalls soll es in der Klageschrift stehen -> wie es das US-Justizministerium den Medien am 06. Juli 2017 in Washington mitteilte. Die US-Justiz-Behörden unterstellen dem ehemaligen Audi-Manager -> dass man die Vereinigten Staaten von Amerika vorsätzlich betrügen wollte. Durch die Beeinträchtigung, Täuschung und die Verhinderung der gesetzlichen Funktionen der EPA seien Kunden des VW-Konzerns betrogen worden -> weil man auch gegen den Clean Air Act verstoßen haben soll. Das Ziel der Verschwörung sei es gewesen -> dass man die Automobil-Verkäufe von Audi, Porsche und VW -> mit Diesel-Motoren -> stabil halten und steigern wollte. Aus der Sicht der US-Justiz-Behörden liegt damit ein massiver Betrug sowie eine Verschwörung vor -> die gleich mehrere Verstöße gegen US-Umweltrecht beinhaltet. Die Staatsanwaltschaft München II bestätigte am 07. Juli 2017 die Festnahme eines Audi-Mitarbeiters wegen des Verdachts des Betrugs und der unlauteren Werbung. Es soll sich um einen italienischen Staatsbürger handeln -> der bereits am 03. Juli 2017 von der Polizei festgenommen wurde und sich seitdem in Untersuchungshaft befindet. Angeblich ist der Haftbefehl nicht auf Bitten der US-Justiz-Behörden erlassen worden.

Die Staatsanwaltschaft München II

spricht tatsächlich von eigenen Ermittlungen.

Eine Justizsprecherin machte keine Angaben zur Identität des verhafteten Managers. Gemäß den Informationen der deutschen Medien soll es sich um den 60-jährigen Italiener Giovanni P. handeln. Die Staatsanwaltschaft München II soll gegen mehrere Beschuldigte Ermittlungen eingeleitet haben. Weitere belastbare Details sind bis heute nicht veröffentlicht worden. Ganz offensichtlich wird nicht gegen hochrangige Vorstandsmitglieder der Audi AG ermittelt.

Wieso nicht?

Seitdem die US-Umweltbehörde EPA ab September 2015 dem VW-Konzern öffentlich vorgeworfen hat -> in großem Stil Abgaswerte bei Diesel-Motoren manipuliert zu haben -> stürzte der gesamte VW-Konzern in die tiefste Krise seiner Geschichte. Denn gemäß diverser Medien-Berichte sollen schwerpunktmäßig die Automobil-Marken Audi, Seat, Skoda, Porsche und VW involviert sein. In den USA hat sich der VW-Konzern mit Autohändlern, Behörden, dem US-Justizministerium sowie mit betroffenen Kunden im Rahmen von großzügigen Vergleichen auf Strafen und Entschädigungen in Höhe von mehr als 20 Milliarden US-Dollar geeinigt. Mit den Milliarden-Zahlungen konnte jedoch der VW-Konzern nicht verhindern -> dass die US-Behörden Manager aus dem gesamten VW-Konzern zur Rechenschaft ziehen. Internationale Haftbefehle wurden mehrfach erlassen. Das Vorgehen aller US-Behörden ist nahezu vorbildlich -> denn größere Schäden und Wertverluste konnten von US-Amerikaner abgewendet werden. Davon können die ->

DEUTSCHE KUNDEN DES VW-KONZERNS ->

nur träumen. Durch den VW-Abgasskandal für Diesel-Motoren werden höchstwahrscheinlich größere Schäden und dauerhafte Wertverluste den deutschen Automobil-Kunden von Audi, Seat, Skoda, Porsche und VW nicht erspart bleiben. Gemäß einer veröffentlichten Studie der Universität Duisburg-Essen werden die finanziellen Schäden und dauerhaften Wertverluste für alle ->

deutschen Besitzer von Diesel-Automobilen ->

durch den VW-Abgasskandal in die Milliarden-Euro gehen. Denn der Diesel-Skandal des VW-Konzerns wird mit absoluter Sicherheit alle gebrauchte Diesel-Fahrzeuge erfassen und sie im Wert erheblich mindern. Schon seit Monaten beklagen immer mehr DRSB-Leser das systematische Herabstufen von sogenannten Restwerten für ihre Diesel-Automobile. Die immer „so“ dargestellte ->

GEBRAUCHTWAGEN-FRONT ->

ist in Bewegung geraten und zeigt erkennbare Spuren von erheblichen Wertverlusten für Automobile mit Diesel-Motoren. Konnten Leasing-Kunden bei der Rückgabe ihrer Fahrzeuge -> am Ende der Vertragslaufzeit -> noch mit stabilen Restwerten rechnen -> so hat sich diese Rückgabe-Szene bereits verändert. Für manche Fahrzeug-Typen haben sich die erhofften Restwerte quasi halbiert. Dies spüren auch Automobil-Kunden -> die ihre Fahrzeuge noch mit erspartem Geld kauften oder mit Bankkrediten finanzierten -> sehr deutlich. Bedauerlicherweise scheinen nicht nur die Automarken des VW-Konzerns davon betroffen zu sein. BMW, Ford, Mercedes, Opel sowie alle europäischen Automarken wurden vom Diesel-Skandal des VW-Konzerns erfasst. Die Studie der Universität Duisburg-Essen geht sogar davon aus -> dass sich der Abwärtstrend der Restwert-Beurteilung weiter fortsetzen und möglicherweise auch beschleunigen könnte. Auf dem europäischen Kontinent wird der Absatz von Diesel-Fahrzeugen immer schwächer. Der Automobilhersteller Volvo plant zum Beispiel die Einstellung der Produktion von Diesel-Motoren für Personenkraftwagen. Vermutlich werden andere Automobil-Konzerne folgen. Sollten sich Politiker von SPD und GRÜNEN mit ihren Forderungen nach flächendeckenden Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge in deutschen Städten durchsetzen -> dann werden die zu erwartenden ->

RESTWERT-VERLUSTE ->

gigantische Ausmaße annehmen können. Kritische Automobil-Händler sprechen schon heute vom ->

POLITISCHEN TURBO BEIM RESTWERT-VERFALL!

Derzeit versuchen Gebrauchtwagen-Händler -> und vor allem Leasing-Gesellschaften -> gebrauchte Diesel-Automobile in den Export in Dritt-Länder oder ins europäische Ausland zu verlagern. Doch der Export von Restwert-Verlusten nach Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien und diversen osteuropäischen Staaten wird ein zu erwartendes ->

Überangebot an Diesel-Fahrzeugen ->

nicht jahrelang auffangen können. Der Restwert-Verfall von Diesel-Automobilen in Deutschland wird ganz Europa erfassen. Die DEUTSCHEN DIESEL-KUNDEN müssen also mit Milliarden-Verlusten rechnen auf denen sie sitzenbleiben. Besonders die treuen und gutgläubigen Kunden des VW-Konzerns werden wieder einmal die DUMMEN sein -> denn der Konzern macht keine erkennbaren Anstalten -> zur Abmilderung der zu erwartenden finanziellen Schäden -> beizutragen. Ganz im Gegenteil: Man prügelt sich mit sehr wenigen Kunden -> rund 5.000 gemäß diverser Medien-Berichte -> vor deutschen Gerichten herum und versucht mit miesen Verzögerungstaktiken sich in die juristische Verjährung zu retten. Das mag dem VW-Konzern gelingen -> doch auf den Milliarden-Verlusten durch den ->

RESTWERT-BUMERANG ->

bleiben alle Diesel-Kunden in Deutschland sitzen. Die sogenannte ->

DANK-SAGUNG DEUTSCHER DIESEL-FAHRER ->

könnte möglicherweise zukünftig in der jahrelangen Missachtung von Produkten des VW-Konzerns zum Ausdruck gebracht werden. Die Leidtragenden des Versagens der VW-Manager wird jedoch das ganze DEUTSCHE VOLK sein. Zum Beispiel möglicherweise Massen-Entlassungen im VW-Konzern und andere gravierende volkswirtschaftliche Folgeschäden. Trotzdem sieht unserer Verkehrsminister DOBRINDT keine Veranlassung -> im Justiz-Stil der USA -> gegen VW-Manager vorzugehen. Ein schon sehr merkwürdiges Verhalten eines CSU-Politikers -> „so kurz“ -> vor den anstehenden Bundestagswahlen im September 2017. Vielleicht schafft es der bayerische Ministerpräsident ->

Horst Seehofer ->

noch rechtzeitig seinen CSU-Partei-Freund auf Trapp zu bringen. Denn auch Diesel-Fahrer sind Wahlberechtigt. Schmerzhafte Denkzettel werden also nicht nur an SPD und GRÜNE verteilt werden können.  

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