Einkommensverschlechterungen
nur durch den Klimawandel?
Die Folgen der Klimaveränderungen auf der Welt sind vielfältig! Denn zum Beispiel außer den direkten Schäden durch zerstörte Gebäude oder Infrastruktur und Produktions- und Ertragseinbußen -> sowie explodierenden Gesundheitskosten entstehen auch enorm viele indirekte Schäden -> die sich oftmals durch gesamtwirtschaftliche Folge-> Effekte oder internationale Handelsverbindungen ergeben. In immer mehr Regionen auf der Welt sind die Auswirkungen der ->
Klimaveränderungen ->
und die gestiegene Risiken von Wetter-Extremen deutlich wahrnehmbar. Auch in der Bundesrepublik Deutschland -> kurz BRD genannt -> haben sich Hitze-Phasen und Trocken-Perioden -> sowie Starkregen-Ereignisse in den vergangenen 28 Jahren zugenommen. Durch Hochwasser und Überschwemmungen -> sowie durch außergewöhnliche Hitze-Phasen wurden in den zurückliegenden 8 Jahren erhebliche finanzielle- und wirtschaftliche Schäden verursacht! Die Kosten der ->
Klimaveränderungen ->
für die Wirtschaft und Gesellschaft in der BRD werden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten -> gemäß den Einschätzungen von „SO“ bezeichneten ->
KLIMA- und WETTER-EXPERTINNEN
und
KLIMA- und WETTER-EXPERTEN->
eventuell weiter zunehmen! Die Folgen der ->
Klimaveränderungen ->
auf der Welt sind vielfältig und kaum noch realistisch einzuschätzen! Denn zum Beispiel außer den direkten Schäden durch zerstörte Gebäude oder Infrastruktur und Produktions- und Ertragseinbußen -> sowie explodierenden Gesundheitskosten entstehen auch enorm viele indirekte Schäden -> die sich oftmals durch gesamtwirtschaftliche Folge-> Effekte oder internationale Handelsverbindungen ergeben. Auch die Verluste der Artenvielfalt beziehungsweise die Beeinträchtigung der Ökosysteme -> deren Kosten sich nur enorm schwer beziffern lassen -> werden zunehmen.
Die exakte Höhe der entstehenden Kosten
sind jedoch mit Unsicherheit behaftet!
Es gibt aber verschiedene wissenschaftliche Methoden und Modelle -> die den Versuch wagen -> die finanziell und wirtschaftlich zu erwartenden Schäden sichtbar zu machen und eine quantitative Abschätzung der zu erwartenden Dimension vorzunehmen. Aktuelle veröffentlichte Studien des ->
Potsdam-Instituts für Klimaforschung ->
kurz PIK genannt -> schätzen die global entstehenden Kosten in Billionen-Höhe. Dabei berücksichtigen die Forscherinnen und Forscher vom PIK Effekte -> die sich durch den zu erwartenden Anstieg der Durchschnittstemperatur und eine veränderte tägliche Schwankung der Temperatur -> sowie durch Niederschlags-Veränderungen ergeben könnten. Die Forscherinnen und Forscher vom PIK kamen um Beispiel zu dem Ergebnis -> dass das weltweite Bruttoinlandsprodukt -> kurz BIP genannt -> pro Kopf im Jahr 2049 -> bei expliziter Berücksichtigung der prognostizierten Schäden -> um 19% niedriger ausfallen könnte -> wenn man einen Wachstumspfad voraussetzt -> der hinsichtlich sozialer- und wirtschaftlicher -> sowie technologischer Trends nicht deutlich von historischen Mustern abweicht.
Die errechneten Zahlen vom PIK entsprächen einem
Einkommensverlust von etwa
38 Billionen US-Dollar!
Die in der PIK-Studie prognostizierten Einkommensveränderungen ergeben sich dabei im Vergleich zu einem Szenario ohne Klimawandel und sind Folge der bereits bis heute verursachten Emissionen.
Beachtenswert ist auch -> dass es sich nicht um Gesamtkosten
bis zur Mitte des Jahrhunderts handelt -> sondern
um durchschnittliche Verluste pro Jahr!
Nach den PIK-Einschätzungen nehmen die jährlichen Kosten über die Zeit ratierlich zu. Denn aufgrund von Schätzunsicherheiten variiert die BIP-Reduktion für das Jahr 2049 zwischen 11% bis 29%. Auf Basis der PIK-Auswertung die regionalen Daten -> dass die Kosten in Afrika und Südostasien am höchsten ausfallen dürften. Das PIK erwartet zum Beispiel Schäden in Höhe von bis zu 22% des jährlichen Pro-Kopf-Einkommens im Jahr 2049. Auch für Nordamerika und Europa erwartet die PIK-Studie spürbare Schäden mit Werten von jeweils 11%. Nur in den nördlichsten Regionen der Welt könnten sich durch den Klimawandel sogar positive Einkommenseffekte ergeben. Insgesamt zeigen die PIK-Ergebnisse -> dass Schäden in Nationalstaaten mit bisher relativ geringen Emissionen -> sowie in Regionen mit niedrigerem aktuellen Pro-Kopf-Einkommen besonders hoch ausfallen.
Jedoch unterschiedliche wissenschaftliche Methoden
kommen zu sehr deutlichen und unterschiedlichen Ergebnissen!
Denn es gibt verschiedene Ansätze -> damit man die Kosten von den ->
Klimaveränderungen ->
einschätzen kann. Es gibt zum Bispiel die „SO“ genannten ->
Bottom-Up-Methoden!
Die „SO“ genannten ->
Bottom-Up-Methoden ->
berechnen Schäden zum Beispiel auf der Ebene von Wirtschaftssektoren und addieren sie für eine gesamtwirtschaftliche Kostenschätzung auf. Wechsel- und Feedbackeffekte können im Rahmen von makroökonomischen Modellen berücksichtigt werden.
Aber aufgrund des sektorspezifischen Ereignissen
sind hierfür detaillierte Erkenntnisse und Modellierungen
von expliziten Wirkungskanälen und Wertschöpfungs-Verflechtungen ->
sowie Kosten notwendig!
Das Problem ist aber -> nicht immer liegen empirische Evidenzen für bestimmte Wirkungskanäle in ausreichendem Maße vor -> sodass bestimmte Annahmen und Schätzungen getroffen werden müssen. Eine zweite Herangehensweise schätzt die Kosten von Klimaveränderungen in Bezug auf gesamtwirtschaftliche Kennzahlen wie das BIP oder das Pro-Kopf-Einkommen auf Basis einer ökonometrischen Analyse direkt.
Die veröffentlichte Studie vom
PIK beruht auf dem zweiten Ansatz!
Denn das PIK hat Daten der letzten 40 Jahre aus rund 1.600 Regionen in 83 Nationalstaaten ausgewertet und mithilfe einer „SO“ genannten ->
Regressionsanalyse ->
die historischen Effekte bekannter regionalen Klimaveränderungen auf das lokale Einkommen geschätzt.
Die Ergebnisse wurden dazu genutzt -> um die Wirkungen
der in den kommenden Jahren zu erwartenden klimatischen
Veränderungen zu berechnen!
Dabei ist auf jeden Fall zu beachten -> dass „SO“ bezeichnete ->
Klima-Anpassungs-Maßnahmen ->
zur Abmilderung von Schäden nicht berücksichtigt werden konnten.
Die Ergebnisse der PIK-Studie stellen somit lediglich mögliche Kosten dar!
Denn prognostizierte Einkommensveränderungen im Jahr 2049 sind quasi nur grobe Schätzungen -> damit man die zu erwartenden Einkommensveränderungen als eine Folge der bereits verursachten ->
Klimaveränderungen ->
noch einigermaßen glaubwürdig darstellen kann!
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