Folgenschwerer Irrtum
Mit dem Begriff DEMOGRAFIE wird seit Jahren Schindluder getrieben. Volksverdummung wäre die richtige Bezeichnung. Der „Demografiewandel“ muss für alles herhalten: Volksschädliche Agendapolitik, unberechtigte Rentenkürzungen, systematische Arbeitsplatzvernichtung, versklavendes Lohndumping oder unkontrollierbare Zuwanderung. Alles, worüber der Demografiegipfel debattierte, erscheint demzufolge als logische Konsequenz zuvor heraufbeschworener Horrorszenarien. Offen bleibt jedoch immer die Frage, ob die daraus abgeleiteten Handlungsoptionen ohne den Horrorbegriff Demografiewandel angebracht wären. Deutschland war nie das klassische Einwanderungsland und konnte bis heute die Einwanderung nicht gesellschaftsverträglich regeln, sodass dadurch unsere Heimat zu einem Einwanderungsland mit ungeregeltem Zuzug wurde.
Nichts spricht daher für den Vorschlag von Innenminister Friedrich, vorrangig qualifizierten Einwanderern aus den Krisenländern der EU einen Neuanfang in Deutschland zu ermöglichen. Denn wer gibt älteren, hochqualifizierten deutschen Langzeitarbeitslosen oder Hartz IV – Empfängern im Ausland eine faire Chance? Der CSUler denkt hauptsächlich an jüngere Spanier, Griechen oder Polen, die deutsche Industrie billig Einkaufen kann und dafür ältere deutsche abhängig Beschäftigte reihenweise freisetzt!
Genau genommen leidet Friedrich vermutlich bereits am sogenannten Blüm – Syndrom.
Sicherlich würde es der deutschen Wirtschaft und den meisten EU – Ländern helfen, die unter einer fürchterlich hohen Arbeitslosigkeit leiden, wenn Deutschland gerade für jüngere Ausländer die Schleusen öffnet. Aber Deutschland hat viel besser ausgebildete Fachkräfte im Alter zwischen 48 und 67 Jahren, die der deutschen Wirtschaft zu teuer geworden und oftmals durch ältere Tarifverträge abgesichert sind.
Hier liegt der eigentlich KNACKPUNKT des Demografiewandels!
Nichts spricht gegen Ganztagsschulen, nichts spricht gegen den Zuzug von ausländischen Fachkräften, wenn zuerst einmal die Probleme des deutschen Volkes gelöst werden. Wenn die Probleme der Langzeitarbeitslosen und Hartz IV – Empfänger sowie der Aufstocker sinnvoll gelöst werden. Denn Letztgenannten müssen die Hungerlöhne von deutschen Megakonzernen auf Kosten der Steuerzahler aufstocken. Oftmals ist der Aufstockbetrag höher als der Hungerlohn. Quasi die versteckte Subventionierung der Megakonzerne zu Lasten der Allgemeinheit.
Nicht nur Daimler in Baden – Württemberg hat massenhaft DRECK am STECKEN.
Mit dem Begriff DEMOGRAFIE – WANDEL sollen lediglich noch billigere und jüngere Arbeitskräfte nach Deutschland geschleust werden, die dann später unsere Sozialsysteme über Gebühr beanspruchen.
