Kunstgebilde außer Funktion
Europa, die EU und der EURO sind ökonomisch und sozial abgestürzt. Mehr als 30 Millionen Europäer ohne Beschäftigung, ohne Arbeit und ohne Hoffnung. Dass sind katastrophale Zahlen für ein Kunstgebilde, das einmal Vorbild für alle sein wollte. Das Grundproblem ist unbestritten. Die Dynamik, der Schwung und das Wachstum sind in der EU und den Euroländern zum Erliegen gekommen. Europa wird nicht mehr regiert, sondern nur noch verwaltet.
Ohne gesundes wirtschaftliches Wachstum wird es aber nicht gelingen, die Menschen in Europa aus der sozialen Ausgrenzungsfalle zu holen oder gar die Schuldenquoten zu senken. Brüssel ist quasi gelähmt und beschränkt sich zu sehr auf die Verabschiedung von Rettungs- und Sparprogrammen. Alle vorliegenden Faktoren sprechen für eine vollkommene Neuausrichtung der europäischen Strategie
Die EU und der EURO haben den alten Kontinent schwerer beschädigt – > als es die Politiker zugeben möchten. Die Kunstgebilde EU und EURO sind außer Funktion. Überall herrschen Zweifel an den Fähigkeiten von Regierungen, Managern der Wirtschaft und an den Gewerkschaften. Man zweifelt stark daran, dass die vorgenannten noch einmal diese Abwärtsspirale umkehren können. Die Menschen in der EU und in den Euroländern verlangen von der Regierung eine Korrektur der Sozial- und Wirtschaftspolitik.
Derzeit wird erwartet, dass die EZB eine weitere Senkung des Leitzinses beschließen wird. Damit soll die lahmende Wirtschaft in der EU und in den Euroländern angekurbelt werden. Doch auch das wird nicht funktionieren. Das Kernproblem in der EU und in den Euroländern ist nicht der Mangel an billigem Geld, ist nicht der Mangel an Fleiß oder Einsatzwillen, sondern der Mangel und Verlust an Vertrauen.
Eine weitere Absenkung des Leitzinssatzes aber schafft kein neues Vertrauen.
Seit Wochen gehen zigtausende Franzosen aus Protest gegen die Politik ihrer Regierung auf die Straßen des Landes. Die Armut, Arbeitslosigkeit und soziale Ausgrenzung nimmt rasant weiter zu. Doch Präsident François Hollande, der mittlerweile zu den unbeliebtesten französischen Staatsoberhäuptern der Geschichte gehört, verharrt im Phlegma.
Frankreich gerät deshalb immer stärker in den Abwärtsstrubel und verliert in dieser schwierigen wirtschaftlichen Lage völlig die Übersicht.
Hollande wirkt quasi wie gelähmt.
Nützlicher Pragmatismus oder politischer Charme hat der Mann an die Spitze der französischen Sozialisten zu keiner Zeit besessen. Die Wahrnehmungssteuerung durch die Medien versagt auf der ganzen Linie, sodass man in Frankreich durchaus von einer neuen Revolution sprechen kann. Das Durchpeitschen der Homoehe hat die gesamte Situation erheblich verschärft, denn der Wunsch zur homosexuellen Partnerschaft entsteht meistens in Kreisen der Besserverdiener – > also der selbsternannten Eliten. In der französischen Unter- und Mittelklasse ist der Wunsch nach der Homoehe eher spärlich gesät. Zu groß werden die wirtschaftlichen sowie auch die gesellschaftlichen Schwierigkeiten.
Frankreich – > oder besser gesagt – > François Hollande
entwickelt sich zur gefährlichsten europäischen Zeitbombe.
Würden die Franzosen schon MORGEN mit den Füssen abstimmen, dann müssten die Politiker in Paris umgehend die EU, die NATO sowie die EURO – Währung verlassen. Vergleichbares ist in Spanien, Italien, Finnland und Griechenland zu erwarten. Selbst die Niederlande oder Österreich kämpfen ums Überleben ihrer Stabilität.
Anderen EU – oder Euroländern helfen?
Wie soll so etwas aussehen? Selbst Berlin zeigt sich nachgiebig gegenüber Paris oder Madrid, denn man kennt die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit nur zu genau.
Gute An- oder Vorsätze reichen nicht mehr aus, um das Ruder herum zuwerfen.
Der amerikanische Hedonismus hat ausgedient. Vielmehr sollten alle Länder, die dazu den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Spielraum haben, die Kunstgebilde außer Funktion [ EU und EURO ] einmal völlig nüchtern betrachten und danach den Spuk beenden. Das ist bereits seit längerer Zeit der Wunsch der Menschen in der EU und in den Euroländern. So sieht derzeit die erschreckende Realität aus.
Lieber ein Ende mit Schrecken – > als ein Schrecken ohne Ende.
