Gastbeitrag von Ewald Eden / Trumps Triumph…

 

Trumps Triumph…

die Chefbetrachter vieler Druckerzeugnisse der europäischen „Lückenpresse“ meinen am Nachtrag der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl in vielen Köpfen der etablierten Richtungsbestimmer „Schockwellen“ ausmachen zu können. Es hat uns alle „kalt erwischt“ meinte einer von ihnen diagnostizieren zu müssen, während in vielen bundesdeutschen Gazetten zugleich von betretenen Gesichtern in den Reihen der schwarz / rot / goldenen Spitzenpolitiker die Schreibe war. Hätte so mach einer der

„betreten Dreinschauenden“

sein Handwerk verstanden, und es mit aller Kunst deren er fähig ist, zum Wohle des Landes welches er kraft seines Amtes vertritt, eingesetzt dann wären jetzt in Berlin und anderswo keine „betretenen Gesichter“ auszumachen, die mit Agonie auf die Fettnäpfchen starren, in die man selbst von hoher Regierungswarte aus bis auf den letzten Meter der Sternenbannerschachlacht „Pest gegen Cholera“ ohne zu zögern, oder vielleicht sogar ohne genau hinzuschauen wohin man tritt, reingetreten ist. Wie sonst ist es zu erklären, dass der bundesdeutsche Außenminister und Chefdiplomat sich dazu hinreißen läßt, einen der Kontrahenten im Kampf um das Weiße Haus in Washington kurz vor dem Ende des Spektakels öffentlich als

„Hassprediger“

zu bezeichnen? Diese Steinmeyersche Entgleisung auf internationalem Parkett sollte man denn doch schon einmal als eine Kostprobe für sein Verhalten als Eventualnachfolger des scheidenden Bundespräsidenten werten. Was aber soll man auch von einem Außenminister, dessen „Vorgesetzte im Kanzleramt“ die unschätzbare Selbstüberschätzung besitzt, an die frostige Gratulation zum erfolgreichen Zieleinlauf im Rennen um die Präsidentschaft am Potomac-River hanebüchene Bedingungen als Voraussetzung für eine partnerschaftliche Verbindung zwischen den Nationen diesseits und jenseits des „Westenwassers“ anzuhängen. Nicht anders, respektive denn besser, verhält sich ja der parteipolitische Chef des Außenamtes-Chefstrategen, dem aus den Tiefen der Sozialdemokratie emporgekommenen Goslarschen Gewohnheitsverlierer mit seiner Bewertung der Hintergründe und der daraus resultierenden Ergebnisse innerhalb der Dauerkriegsnation und Pinkerton-Erben im geraubten Indianerland. Als klüger und empfindsamer ist dagegen schon die Reaktion des aus Dänemark stammenden Nato-Generalsekretärs Stoltenberg zu bewerten. Der allgemein als „Hardliner“ bezüglich der rigorosen und zugleich gegenüber Russland vertragsbrüchigen Ausbreitung des Nato-Gebietes wegen angeblich drohender Annexion der baltischen Staaten, Polens und der Ukraine durch den Moskauer Staatschef Putin und seiner Armee bis an die russischen Grenzen quer durch Europa bekannte Bündnischef. Der in seinem Verhalten bezüglich der Nato-Erweiterung nach Osten hin sicher von der bundesdeutschen Kriegsministerin [ oder besser noch als „Keksprinzessin“ bekannt ] als Vorbild betrachtete gewiefte und aalglatte Däne hat von der großen Öffentlichkeit dank der Zurückhaltung der europäischen „Lückenpresse“ fast unbemerkt, 3 Tage vor dem Trump’schen Triumph in seiner bis dato vehement vertretenen Beurteilung bezüglich der Bedrohung von Nato-Partnerstaaten – einschließlich des Nicht-Bündnis-Staates Ukraine – von jetzt auf gleich einen mondweiten Abstand genommen und in einer exakt 180° Kehrtwendung eine Bedrohung durch den russischen Bären als für nicht gegeben erklärt.

Wie das?

Hat der Nato-Generalsekretär aus dem Durchreise- und Käseland Dänemark außer der vermeintlichen Eigenschaft zu dem glücklichsten Völkchen Europas zu gehören, auch noch die Fähigkeit in die Zukunft schauen zu können, oder hat ihn die Sorge um die Zukunft seinen eigenen Hintern im Sessel des Nato-Generalsekretärs zu dieser Kehrtwende getrieben?

Jedweder Spekulation darüber ist Tür und Tor geöffnet!

Und läßt Raum für viele Deutungen. Interessant wird noch werden, wie betreten die Gesichter der Clintonsüchtigen Trump Ablehner wohl aussehen werden, wenn der signierte Wahlgewinner sie irgendwann als amtierender Präsident empfängt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es jetzt schon eine Liste mit den Namen derer gibt, die aufgrund ihrer offenen feindseligen Attacken während des Wahlkampfes nicht im

Oval Office

empfangen werden. Auf deren betretene Gesichter bin ich dann noch mehr gespannt.

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