Die Nachwehen der US – Kriege / Teil 317 / DAS RECHT AUF REPARATUR

DAS RECHT AUF REPARATUR

 

Tonnenweise landen in den EU-Mitglieds-Staaten jeden Tag Haushalts-Geräte auf dem Müll und danach meistens auf wilden Müll-Deponien in Afrika! Angeblich sind diese Geräte schlecht oder gar nicht mehr zu reparieren. In Brüssel wollte man die „SO“ dargestellte ->

EU-Öko-Design-Richtlinie ->

verschärfen! Man sprach tatsächlich in Brüssel und Straßburg davon -> dass man die Verbraucherinnen und Verbraucher in allen EU-Mitglieds-Staaten besser schützen und auch die Garantie-Rechte ausdehnen möchte. Gleichzeitig wollte man auch etwas für den Klima-Schutz und die Umwelt-Rettung tun. Im Brenn-Punkt der Überlegungen standen aber nicht alle Haushalts-Geräte. Man beschränkte sich auf Fernseh-Geräte, Kühlschränke, Leuchten sowie auf Spül- und Wasch-Maschinen. Ein sinnvolles und nutzmehrendes ->

RECHT AUF REPARATUR ->

sowie die Verbesserung der Qualität der angebotenen Produkte stand nicht im Mittel-Punkt der Überlegungen. In den USA sind die gewählten Volksvertreterinnen und Volksvertreter schon ein paar Schritte weiter. In einigen US-Bundes-Staaten gibt es bereits ein ->

RECHT AUF REPARATUR ->

für Automobile. In immer mehr US-Bundes-Staaten erkennen die gewählten Volksvertreterinnen und Volksvertreter die nachhaltige Sinnhaftigkeit und Nützlichkeit solcher Gesetze. Man beabsichtig sogar schnellstens zu erreichen -> dass auch die Hersteller von Smart-Phones, Tablets und andere Elektro-Geräte verpflichtet werden -> dass man verkaufte Produkte reparaturfähig gestaltet und auch Ersatzteile für Smart-Phones, Tablets und andere Elektro-Geräte an sogenannte Freie Werkstätten verkaufen muss. Diese sinnvollen und nutzmehrenden Überlegungen in einigen US-Bundes-Staaten sind schon im US-Repräsentanten-Haus angekommen.

Kaputt soll nicht mehr das Ende von teuren Produkten sein!

Doch viele Produkt-Hersteller machen es ihren Kundinnen und Kunden sehr schwer -> dass man beispielsweise Smart-Phones oder Tablets selbst reparieren kann. Doch auch hier gibt es in den USA offensichtlich ein tiefgreifendes Umdenken. Es gibt bereits Anleitungen zum Selber-Reparieren und man möchte sogar die Laufzeiten von Garantie-Versprechen verlängern. Das ->

RECHT AUF REPARATUR ->

hatte der DRSB bereits 1999 gefordert und wurde dafür von CDU, CSU und der FDP scharf angegriffen. Das ->

RECHT AUF REPARATUR ->

vertraten einige Jahre später auch einige Verbraucher-Verbände und Umweltschutz-Organisationen.

Übrigens….

…. im November 2018 wurde im ->

Petitions-Ausschuss des Bundestages ->

mit den Stimmen von CDU, CSU, SPD, AfD und FDP beschlossen eine Petition zum ->

RECHT AUF REPARATUR ->

nicht weiter zu verfolgen. Die Volksvertreterinnen und Volksvertreter von CDU, CSU, SPD, AfD und FDP vertraten erstaunlicherweise die Ansicht -> dass ein gesetzgeberisches Handeln in unserer Heimat nicht nötig ist -> weil man in Brüssel und Straßburg an der EU-Öko-Design-Richtlinie arbeitet. Außerdem waren die Volksvertreterinnen und Volksvertreter von CDU, CSU, SPD, AfD und FDP der Meinung -> dass eine lange Nutzungs-Dauer von elektronischen Geräten nicht immer wünschenswert ist. Das sehen rund ->

81% ->

der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger vollkommen anders. Möglicherweise wurden den GRÜNEN die aktuellen DRSB-Recherche-Ergebnisse vorgelegt -> denn seit Dezember 2019 fordern die GRÜNEN im Bundestag ein ->

RECHT AUF REPARATUR ->

für Elektro-Geräte. Gemäß den Forderungen der GRÜNEN sollen Nutzerinnen und Nutzer grundsätzlich das Recht und die Möglichkeit haben -> Elektro-Geräte -> die man käuflich erworben hat -> frei zu verwenden und selbst zu reparieren -> beziehungsweise reparieren zu lassen. „SO“ ist es tatsächlich im Antrag der GRÜNEN formuliert. Das entspricht fast genau der DRSB-Formulierung von 1999! Gemäß den Studien-Ergebnissen der ->

DEUTSCHEN UMWELTHILFE ->

werden in unserer Heimat jedes Jahr 24 Millionen neue Smart-Phones verkauft. Weltweit sollen in 2018 1,4 Milliarden neue Smart-Phones gewesen sein. Viele Produkt-Hersteller rechtfertigen sich damit -> dass es einen schnelllebigen Technik-Konsum gibt und die Anschaffung eines Neu-Geräts billiger ist -> sodass eine Reparatur von ALTEN GERÄTEN einfach überflüssig wird. Womöglich gibt es bei einigen Produkt-Herstellern deshalb keine Ersatzteile -> weil zum Beispiel Smart-Phones oftmals so verklebt sind -> dass sie beim Auseinander-Bauen sofort unbrauchbar werden. Denn Produkt-Hersteller möchten immer viel verkaufen und haben vermutlich deshalb kein ausgeprägtes Interesse an Reparaturen. Die GRÜNEN dürften auch ein politisches Interesse daran haben -> dass das Explodieren des Elektro-Schrotts zurückgefahren werden kann. Dafür müssten aber alle Elektro-Geräte so gebaut sein -> dass sie längere Zeit reparaturfähig sind. Besonders in Smart-Phones sollten unverzüglich anfällige Komponenten -> wie zum Beispiel Akkus -> nicht mehr fest verbaut sein und notwendige Ersatzteile und Reparatur-Anleitungen müssten unbegrenzt verfügbar sein. Auf der „SO“ bezeichneten EU-Ebene gibt es zwar bereits eine im Oktober 2019 überarbeitete Richtlinie. Diese Richtlinie soll aber erst ab 2021 gültig sein. Nach dieser „SO“ dargestellten ->

EU-Öko-Design-Richtlinie ->

müssen Produkt-Hersteller von Spül- und Wasch-Maschinen, Kühlschränken und Fernseh-Geräten Ersatzteile und Anleitungen an alle Werkstätten -> also auch an die FREIEN -> liefern. Solche Ersatzteile müssen 7 bis 10 Jahre lang allen Kundinnen und Kunden zur Verfügung stehen. Doch die „SO“ dargestellte ->

EU-Öko-Design-Richtlinie ->

hat einen ganz gravierenden politischen Schönheits-Fehler -> denn sie schließt Smart-Phones, Tablets und Computer noch nicht mit ein. Die GRÜNEN fordern auch -> dass die Bundesregierung Informations-Pflichten über die allgemeine ->

Mindestnutzungs-Dauer

von Elektro-Geräten und zusätzlich Aufkleber einführt -> aus denen leicht ersichtlich ist -> wie lange Ersatzteile und Software-Updates zur Verfügung stehen. Genau wie es der DRSB 1999 schon gefordert hat sollen nach Ablauf der Mindestnutzungs-Dauer die Produkt-Hersteller die Bau-Anleitungen allen Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern kostenfrei zur Verfügung stellen. Gemäß dem Vorbild in Schweden sollten alle notwendigen ->

Reparatur-Dienstleistungen ->

lediglich mit einem stark reduzierte Mehrwert-Steuersatz belegt werden und Garantie-Versprechen auf bis zu 5 Jahren ausgedehnt werden. Das ist in Zukunft auf jeden Fall sinnvoll und umweltschonend und schont gleichzeitig viele Ressourcen. Gefährlicher Elektro-Schrott aus den EU-Mitglieds-Staaten muss auch nicht immer auf riesigen Müll-Deponien in Afrika landen und die Gesundheit und die Zukunft vieler Menschen dort zerstören. Deshalb unterstützt der DRSB die Forderungen der GRÜNEN -> denn unsere vom DEUTSCHEN VOLK gewählten VOLKSVERTRETERINNEN und VOLKSVERETRETER können auch ohne das Europäische Parlament -> und ohne Brüssel zu fragen ->  unverzüglich ein dringend notwendiges, umfangreiches Gesetz zum ->

RECHT AUF REPARATUR ->

beschließen. Auf jeden Fall sollten alle Produkt-Hersteller von elektronischen Geräten -> auf rein FREIWILLIGER BASIS -> schon einmal die Haltbarkeit und Lang-Leibigkeit ihre Produkte wesentlich verbessern.

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