Das Wort am Sonntag / Zeitalter der Print-Medien geht zu Ende

 

Zeitalter der Print-Medien geht zu Ende

 

 

Der Computer, die künstliche Intelligenz und das Internet haben unsere Welt grundlegend verändert. Diese Veränderungen sind überall erkennbar und läuten grundlegende Struktur-Veränderungen ein. Davon ist auch der Journalismus betroffen -> denn es wird immer schwieriger zu erklären -> warum man immer noch ganze Wälder abholzt -> damit wichtige und unwichtige Informationen mit einer Aktualität von einen Tag -> oder maximal einer Woche -> auf Papier gedruckt werden können.

Nichts ist älter als die Tages-Zeitung von gestern!

Selten werden Tages-Zeitungen vollständig gelesen. Die meisten Zeitungsleser suchen sich das heraus -> was sie interessiert. Bei Boulevard-Zeitungen ist es oftmals der Sport und der Klatsch und Tratsch über Politiker sowie A- bis D-Promis.

Danach wird die Zeitung weggeworfen!

Vergleichbares gilt für Wochen-Zeitungen und Wochen-Magazine. Selbst gute Fach-Magazine sind von der Kaufmüdigkeit der Leser betroffen. Die Branche der Print-Medien spürt deutlich die Veränderungen. Das Zeitalter der gedruckten Zeitung neigt sich dem Ende zu. Schon seit Jahren ist die Verlagerung von journalistischen Aktivitäten ins Netz zu beobachten. Die aktuellen Auflagen von Tages- und Wochen-Zeitung sowie von Wochen- und Fach-Magazinen sind rückläufig. Die Umsätze der Print-Medien gehen in den Keller. Die meisten Tages- und Wochen-Zeitungen sowie die Wochen- und Fach-Magazine werden -> sang- und klanglos -> vom Markt genommen. Hin und wieder gibt es einen Aufschrei -> doch solche Szenarien sind selten geworden. Die Mehrheit nimmt es ohnehin kaum wahr -> wenn ein Print-Produkt vom Markt verschwindet. Über das aktuelle Tages-Geschehen lässt es sich ONE-LINE schneller und besser informieren. Ausschweifende Analysen und journalistische Betrachtungen werden -> von noch interessierten Lesern -> oftmals auf das Wochenende verlegt. Dort hat man gegebenenfalls die Zeit zu Tiefen-Recherchen in gekauften Print-Medien oder im Internet. Letzteres wird immer mehr bevorzugt -> weil es das Spektrum von Informationen und Meinungen deutlich vergrößert. Die digitale Welt bietet eine klar bessere Chance auf mehr Information und Vielfalt im Journalismus. Lediglich das gedruckte Buch erlebt eine neue Hochzeit -> denn das Schmökern in Büchern bietet die Chance zum Abschalten von der Hektik des Tages. Den Niedergang der meisten Print-Medien haben die Hersteller und Journalisten selbst verbockt. Viele Tages- und sogar Wochen-Zeitungen haben keine eigenen Redakteure oder Reporter mehr und sind einem zentralen INFO-POOL angeschlossen. Das spart für die Zeitungsherausgeber Kosten und führt zu einem billigen journalistischen Einheitsbrei. Erschwerend kommt hinzu -> dass nicht nur Tages- oder Wochen-Zeitungen mit Werbe- Prospekten von Discountern, Super-Märkten, Möbelhäusern und Elektronik-Anbietern überfrachtet sind. Das bringt Geld in die Kassen Zeitungsherausgeber und nervt die Käufer und Leser. Besonders die kostenlosen Stadtteil- und Regional-Zeitungen -> die kaum einer liest -> werden als Werbeträger missbraucht und überfluten wöchentlich die Briefkästen der DEUTSCHEN. Selbst Hinweise auf ein Verbot des Einwerfens werden überall missachtet. Auch dieser kostenlose und vermeintlich interessante „journalistische Service“ hat dem ->

QUALITÄTS-JOURNALISMUS ->

starke Schäden zugefügt. Die Artikel in kostenlosen Stadtteil- und Regional-Zeitungen sind nicht des Lesens wert. Keine Qualität, keine journalistische Tiefe und keinerlei erkennbare Recherche.

ALLES VÖLLIG KOSTENLOS!

Auch diese Kostenlosigkeit des Schein-Journalismus hat auch dazu geführt -> dass das Zeitalter der gedruckten Zeitung zu Ende geht. Für eine gute Qualität der Information sind immer weniger Menschen bereit Geld zu zahlen. Der ständig ausufernde Anteil der Werbung wird die Entwicklung exponentiell beschleunigen. Die tatsächlich Leidtragenden dieser leicht erkennbaren Entwicklung sind Hunderttausende Zeitungszusteller, Verlagsfahrdienste, Rotationsdrucker und die Arbeitskräfte an den Falt- und Verpackungsstraßen. Und natürlich auch einige tausend Journalisten, Redakteure und Reporter. Die Print-Medien haben seit mindestens 25 Jahren eine Richtung eingeschlagen -> deren Konsequenzen sich alle Beteiligten bis heute offensichtlich noch nicht bewusst sind. Im Zeitalter der Wahrnehmungssteuerung und Manipulation hat man den Qualitäts-Journalismus sträflich vernachlässigt und das journalistische Feld -> möglicherweise versehentlich -> den gekauften MIET-SCHREIBERN überlassen.

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