Ein Blick nach Argentinien …..
zeigt uns DEUTSCHEN – > aber auch allen Menschen im Kunstgebilde der EU – > was uns in Europa nach der Unterzeichnung des Freihandelsabkommen mit den USA [ TTIP ] bevorstehen wird. Die argentinische Zentralbank hat insgesamt 832 Millionen US-Dollar für Zinszahlungen an Anleihehalter auf Konten der Bank of New York Mellon deponiert. Die Bank sollte als Treuhänder für die Anleger fungieren.
Morgen schon wird die Auszahlung fällig.
Doch ein US – Richter hat Argentinien per Beschluss verboten, den Gläubigern die zugesagten Zinsen zu zahlen. Zuerst sollen alle US – Hedgefonds bedient werden – > die den Staat Argentinien auf Schadenersatz verklagt haben. Das Urteil verbietet es, andere berechtigte Gläubiger zu bedienen. Argentinien soll zuerst die Fehlinvestitionen der US – Hedgefonds von über 1,5 Milliarden US – Dollar ausgleichen. Am 27. Juni 2014 erklärte der vermeintlich zuständige US – Richter Thomas Griesa in einer extrem kurzfristig angesetzten Anhörung in New York, es handele sich um
ILLEGALE ZAHLUNGEN
und die Bank in New York solle das Geld einfach wieder zurück überweisen. Vor einer Einigung mit alle US – Hedgefonds dürften andere Investoren und Kleinanleger nicht bedient werden! Der Richter wörtlich:
Ich will, dass alle beteiligten Banken das wissen.
Die Zahlung kann nicht geleistet werden.
Wer das versucht, missachtet dieses Gericht.
Ein Eingriff der US – Justiz in die Schuldenauszahlung ist nur möglich, weil man in Buenos Aires die strittigen Staatsanleihen unter US – Recht ausgegeben hatte. Nichtsdestowenigertrotz billigte der US – Richter Zinszahlungen für Anleihen nach argentinischem Recht ausdrücklich. Eine völlige Verarschung und Diskriminierung der Argentinier. Sollte die argentinische Regierung trotzdem versuchen, das Geld über US – Konten auszuzahlen, riskiert sie die Beschlagnahmung. Diese Möglichkeit hatte der höchste US – Gerichtshof [ Supreme Court ] ausdrücklich eingeräumt. Ohne eine umgehende Einigung droht die Staatspleite für Argentinien. Die Fronten im Milliardenstreit Argentiniens mit diversen US – Hedgefonds bleiben verhärtet. Dadurch wächst wird die Gefahr eines Zahlungsausfalls explosionsartig. Die argentinische Regierung warnte in einer vom Wirtschaftsminister verlesenen Erklärung die US – Regierung, die Hedgefonds sowie die Bank of New York Mellon und Richter Griesa, sie könne gegebenenfalls vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag ihre Rechte zur Geltung bringen. Drausio Giacomelli von der Deutschen Bank glaubt – > dass die Entscheidung der argentinischen Regierung eine hohe Unsicherheit auslöst, denn die US – Hedgefonds wollen die volle Rückzahlung aller Gelder und den Ausgleich der eingefahrenen Verluste. Argentinien stand vor rund 12 Jahren vor einer Staatspleite.
Deshalb erklärten sich damals 93% der Gläubiger bereit eine Umschuldungsaktion positiv zu begleiten. Die neu aufgelegten Anleihen waren weniger als 30% der ursprünglich ausgegebenen Papiere wert. Die US – Hedgefonds bestehen nun allerdings auf der vollen Rückzahlung inklusive aufgelaufener Zinsen und haben sich erfolgreich durch alle Instanzen geklagt. Der US – Richter Griesa hat eine vorübergehende Aussetzung des Urteils abgewiesen. Derzeit liegt die Wirtschaft von Argentinien am Boden und die Inflationsrate hat die Grenze von 30% glatt durchschlagen. Argentiniens Devisenreserven sind dramatisch gesunken! In 2015 werden sich die Kosten für die Schuldenlast mehr als verdoppeln. Die argentinische Regierung hat glaubhaft versichert, ihre Schulden begleichen zu wollen. Dafür wurden bereits in dieser Woche etwa Anzeigen in der
Financial Times
geschaltet. Völlig zu Recht warnte deshalb Argentiniens Kabinettschef
Jorge Capitanich
vor den globalen und systemischen Folgen, die das US – Urteil auch für die Europäer bringen wird. Nach der möglichen Unterzeichnung des Freihandelsabkommen mit den USA [ TTIP ] werden auch alle Euroländer sowie die Staaten im Kunstgebilde der EU von den USA im argentinischen Stil abgezogen.
Niemand wird uns dann noch helfen wollen!
Obwohl Jorge Capitanich die Unterstützung hervorhob – > die Argentinien am 25. Juni 2014 in New York von der Staatengruppe der G77 einschließlich China bekommen hatte. Kein Politiker im Kunstgebilde der EU kann seine Augen vor der drohenden amerikanischen Gefahr verschließen. Die deutschen Volksvertreter sind dazu angehalten Schaden vom deutschen Volk fernzuhalten.
Jetzt können sie beweisen
wie ernst sie ihren Auftrag vom deutschen Volk nehmen.
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