Das Wort am Sonntag – 05. Mai 2013 / Kampagnen – Politik

Kampagnen – Politik

 

Wäre heute die Bundestagswahl, dann würden maximal 23% der DEUTSCHEN die SPD wählen. 36% möchten die CDU / CSU und nur noch 11% die GRÜNEN im Bundestag sehen. Die LINKE dürfte auf rund 8% hoffen, sodass der neue Bundestag mit vier Parteien besetzt wäre. Die CDU / CSU wäre zwar die stärkste Partei, doch die FDP bliebe deutlich unter der 5% – Hürde. Ohnehin spielt diese sich auflösende Gruppierung der Kapitalisten keine große Rolle mehr in der deutschen Politik. Die UNION aus CDU / CSU verliert dadurch auf Dauer einen möglichen Koalitionspartner und wird bis zum Wahltermin mit dem Amigo – Problem der CSU zu kämpfen haben.

 

Die SPD verharrt weiter im Umfragetief, denn die Beliebtheit der SPD geht in allen Wählerschichten kontinuierlich zurück. Selbst mit der Forderung nach einer härteren Gangart gegenüber Steuerbetrügern kann die SPD nicht mehr punkten, denn fast alles wird dieser Partei als Täuschungsmanöver ausgelegt. Darunter leiden auch die GRÜNEN mit ihrer unglaubwürdigen WIPP – WOPP – POLITIK. Die gewünschte Anbiederung an Wähler aus den Lägern der abhängig Beschäftigten und aktuellen Rentenbeziehern stößt bei den Betroffenen auf massive Ablehnung. Die GRÜNEN gelten als Beamtenpartei. Die Mehrheit der DEUTSCHEN lehnt höhere Steuern für abhängig Beschäftigte ab. Gleichzeitig fordert man eine höhere Besteuerung der Kapitalisten und von Megakonzernen. Nach Bekanntwerden der mutmaßlichen Steuerstraftaten um Uli Hoeneß sprechen sich schon 52% dafür aus, die strafbefreiende Selbstanzeige bei Steuerdelikten abzuschaffen und fordern die Schweiz auf, dass alle Steuerhinterzieher der BRD genannt werden.

 

Die AfD ist nur für wenige DEUTSCHE eine echte Alternative. Die vermeintlichen Eurokritiker erreichen nicht einmal die 3% – Marke, obwohl einige Medien diese künstlich hochgezüchtete Partei bereits bei 38% und mehr liegen sahen. Mit maximal 3% würde diese Neugründung den Einzug in den Bundestag verpassen, obwohl die AfD bei früheren Anhängern der FDP, NPD, DVU und sogar bei einige LINKEN durchaus beliebt ist. Dieses Gemisch aus Altkonservativen, Rechtspopulisten, EU – Gegner und Neulingen in der Politik ist keine echte Alternative für unser Land. Bei der AfD präsentieren sich Personen als NEUALTERNATIVE, die jahrzehntelang die soliden Stützen des Neoliberalismus waren. Wer zum Beispiel den atlantischen Netzwerker Hans – Olaf Henkel ernsthaft als ALTERNATIVEN präsentieren möchte, der gibt sich der Lächerlichkeit preis. Dieser Protagonist des Kapitals gehört zum obsoleten Inventar obsoleter TV – Talkshows. Sein Vorschlag, dass man die Währungsgemeinschaft teilen sollte, in einen starken Nord – Euro und einen schwachen Süd – Euro ist keine Abkehr vom Euro. Hans – Olaf Henkel saß zwar beim Gründungsparteitag der Alternative für Deutschland in der ersten Reihe – > er ist jedoch nicht Mitglied der AfD. Gewollte Täuschung – > oder lediglich gezielte Volksverdummung?

 

Die PIRATEN bleiben ihrer Linie treu und haben das Motto von der LIQUIDEN POLITIK ernst genommen. Man hat sich quasi überflüssig gemacht. Nicht einmal mehr 2% wollen diese Partei im Bundestag sehen. Die diversen Rentnerparteien lassen noch immer ein erkennbares Profil vermissen. Man übt sich weiter in sinnlosen Grabenkämpfen und verfehlt derweil alle politischen Ziele. Und nach dem NSU – Skandal müssen NPD, DVU sowie andere Parteien am rechten Rand in Demut verharren. Die Unterstützung durch Medien – Kampagnen findet hier ohnehin nicht statt.

 

Immer mehr DEUTSCHE kritisieren die Inhaltsleere und die Deckungsgleichheiten in den Parteiprogrammen der etablierten Parteien. Die bayerische Amigo – Affäre weitet sich offensichtlich auf andere deutsche Landtage aus. Auch in anderen Bundesländern scheinen Volksvertreter Ehegatten, Kinder, Geschwister und sonstige Verwandte sowie gute Freunde fürstlich aus dem Steuersäckel zu bezahlen. Rein Rechtlich ist das keine Straftat, sondern eine verwerfliche Art von Familienvorsorge auf Kosten der Allgemeinheit. Diese Selbstbedienungsmentalität rückt den Wunsch nach einer echten bürgerlichen Partei in den Fokus der Überlegungen. Bietet sich eine solch gewünschte Lösung nicht an, dann wollen sehr viele Wahlberechtigte von ihrem Wahlrecht wieder einmal keinen Gebrauch machen.

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