Dampf ablassen – 30. Juni 2014 / Kann die Assekuranz „Solvency II“ überleben? / Warten deutsche Versicherungen auf Godot?

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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

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Email / anonymisiert

 

Kann die Assekuranz „Solvency II“ überleben?

 

In Roadshows wurden den Vorständen von Versicherungen durch die Unternehmensberatungsgesellschaft KPMG und durch Abgeordnete der EU die  Errungenschaften zur vermeintlichen Eigenkapitalstärkung und – Sicherung mittels Solvency II unterbreitet. Das eigentliche Ziel des EU – Gesetzes Solvency II: Zwangsinvestitionen in Staatsanleihen – wurde in den Roadshows nicht thematisiert. Trotzdem hält sich unter den Versicherungsvorständen weiterhin Staunen, Ratlosigkeit und Schweigen zu der Kernfrage: Was hat die EU mit Solvency II und mit einer Umfinanzierung der 8,7 Billionen Euro Kapitalanlagen der deutschen Versicherungskonzerne tatsächlich vor? Geld für die EU – Finanzierung? Kapital, damit das „reiche Deutschland“ seinen globalen militärischen Verpflichtungen nachkommen kann? Kapital für Kriegsanleihen an die USA? Kapital für alte und neue NATO – Bündnispartner? Finanzieren private Versicherungskonzerne den Endsieg der „Achse des Guten“ über die „Achse des Bösen“ vor? Welchen Einfluss hat das atlantische Netzwerk auf deutsche und europäische Versicherungskonzerne? Wie groß ist der Anteil von atlantischen Netzwerkern unter den Vorständen von deutschen und europäischen Versicherungskonzernen? Wie lange die deutsche Assekuranz einen Ausfall von Staatsanleihen verschweigen und verkraften? Wie lange können Wirtschaftsprüfungsgesellschaften unbilanzierte Risiken mittragen? Wie lange können deutsche und europäische Versicherungskonzerne „Solvency II“ überleben?

 

DIE VERFASSER

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Email / anonymisiert

 

Warten deutsche Versicherungen auf Godot?

 

Die Versicherungskonzerne sitzen auf Unmengen von Geld, welches ihnen nicht gehört. Auf der Aktivseite der Bilanz weichen der Euro und die Nullzinspolitik der EU die Vermögenswerte auf. Auf der Passivseite der Bilanz steigen durch Garantiezins die Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern stetig an. Das Wenige, was noch verdient werden kann, fressen Verwaltungskosten auf.

Ohne sinnvolle Produkte bricht der Vertrieb zusammen.

Unter diesen Umständen hat sich eine Endzeitstimmung unter den Versicherungen breit gemacht. Der letzte Ausweg aus der Endzeitstimmung scheint eine höhere staatliche Riesterzulage zu sein. Welchen Preis haben Versicherungskonzerne für eine höhere staatliche Zulage zu zahlen? Wer wird der Verlierer dieser Komödie sein? Warten deutsche Versicherungskonzerne vergeblich auf Godot? Stellt das vergebliche Warten auf Godot ein Warten auf den eigenen Untergang dar?

 

DER VERFASSER

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Veröffentlicht unter Alle Artikel, Dampfablassen

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