Das demokratisch soziale Ventil
Leserbriefe von DRSB - Lesern
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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Email / anonymisiert
Die Rache der USA
Früher ging es den Deutschen gut. Da durchsuchten nur Asylbewerber die Mülltonnen mit Beginn der Dunkelheit. Nachdem uns die USA bis auf die Knochen gierig aussaugen ist heute immer Rentnertreffen an den Mülltonnen, besonders an größeren Einkaufsmärkten. Sie suchen tagsüber nach Essbarem, denn die Rente reicht nicht zum Leben. Das ist erst der Anfang.
Der Beschäftigungsgrad ist in Deutschland ist der Höchste seit dem Bestehen der BRD. Die Rentenkassen müssten prall gefüllt sein, zumal Rentner wie Bittsteller behandelt werden. Man gewinnt den Eindruck seit der Regierung Schröder / Fischer sitzen nur noch hoch kriminelle Geldbanden an den Schalthebeln der Macht in Berlin.
Keine Partei ist davon ausgenommen, denn nur mit der SPD und den Grünen konnte man die Vernichtungsorgie unserer Sozialsysteme in Angriff nehmen. Durch- und umgesetzt von allen Parteien. Mit den unfähigen Politikvorgaben aus Washington wird Europa und Deutschland voll vor die Wand gefahren. Ist das die späte Rache an unserem Volk? Man kennt ja die „ganz besonderen“ Pappenheimer die in Washington an den Schalthebeln der Macht sitzen.
DIE VERFASSER
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Email / offen
Pinkerton Dialektik
Das Wirtschaftsgeschehen der Gegenwart scheint mir oft ein Abklatsch des Geschehens in der Ära des Wilden Westens zu sein. Als Pinkerton Dialektik habe ich diese, der Schießeisenmentalität der marodierenden Pioniere der US – amerikanischen Goldgräberjahre in einem Aufsatz einmal benannt.
Es scheint die Mächtigen dieser Erde immer wieder zu faszinieren, wie jemand ANDERS von jemand ANDEREM mit zwei schnellen Handbewegungen niedergestreckt wird. Zu den Zeiten des Indianertötens waren es langläufige Schießeisen in den Fäusten mordlustiger Buben, die vorgeblich auch nur die Befehle einer regierenden „Ordnungsmacht“ befolgten – gleich ob sie nun im blauen Tuch der US – Armee oder in die wallenden Mäntel der Eisenbahndetektive gewandet daherkamen. Und immer ging es um Profit.
Auch heute sind es wiederum die [ Börsen- ] Agenten obskurer angeblicher Sicherheitsagenturen. Heute heißen sie statt Pinkerton eben Standard & Poors, Moody’s oder Fitch Ratings.
Die billigen Kopien dieser Monster in Europa, in Japan oder Kanada können dabei getrost noch außer Acht gelassen oder am Rande beobachtet werden. Sie haben sich allesamt mit ihren kleinen Flöten noch kein Mitspielrecht im Brutalo – Orchester der drei Wallstreetpauker erspielt. Meine Verwunderung angesichts dieser hinterhältigen Zerstörungswerke endet stets wieder bei der Frage, wieso nationale Regierungen es zulassen können, dass ihre Volkswirtschaften von derartigen fraß gierigen Finanzhaien wie Tanzbären auf balkanesischen Märkten am Nasenring geführt werden.
Wie groß müssen die persönlichen Abhängigkeiten durch wahrscheinlich persönliche Vorteile der Regierenden schon sein, dass man die mutwillige und spekulative Zerstörung der eigenen Volkswirtschaft hinnimmt – ja sogar mittels hemmungslos durchgepeitschter Gesetze tatkräftig fördert und stützt. Die auf diese Art handelnden Polit- und Gesellschaftsfunktionäre in unserem Lande sollten bedenken, dass die Bevölkerung, dass Menschen ab dem Augenblick, in dem ihnen bewusst wird, dass sie nichts mehr zu verlieren haben, blitzschnell zu Unmenschen werden, denen dann nur noch ihr eigenes ICH heilig ist. Wenn diese Wende vollzogen ist, dann nützt den dafür verantwortlichen Machern auch kein weglaufen mehr. Dann heißt es auch nicht mehr: „Mein ist die Rache“ sprach der Herr, weil dann jeder Mensch seine eigene Rache übt.
EWALD EDEN
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