Das Kunstgebilde EU
Eine geopolitische Frage von Krieg und Frieden?
Das Kunstgebilde der EU und die Gemeinschaftswährung Euro sollten in den Mitgliedsstaaten für Wohlstand, Demokratie und dauerhaften Frieden sorgen. Nun wird vermutlich Moskau die letzte Hoffnung der Griechen. Überrascht und mit erstauntem Interesse schaute die Politiker-Elite im Kunstgebilde der EU auf die Moskau-Reise des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras. Seine Äußerungen im Deutschlandfunk – > dass die Athener Regierung Kräfte, die Griechenland anderswo verorten möchte als in der EU – > für abwegig hält, haben eher für Unruhe gesorgt. Zitat Tsipras:
Die Regierung dürfe das Land nicht in
eine Richtung führen – > die das Volk nicht wolle.
Zitat Ende – > ist an Zweideutigkeit kaum noch steigerungsfähig. Tsipras könnte auch das Kunstgebilde der EU und den Euro gemeint haben – > denn in der derzeitigen griechischen Regierung gibt es Volksvertreter mit einer extrem starken orthodox-kommunistischen Haltung.
Die Vorliebe und Neigung zu Russland ist unverkennbar!
Man sieht eine strahlende Zukunft für Griechenland im Zusammengehen mit Moskau. Aus Sicht von Brüssel oder Berlin müsste jedoch klar sein – > dass Russland oder auch China nicht die Perspektive für die Griechen sein kann. Dem entsprechend überheblich fallen auch die Kommentare einige EU-Politiker aus. Die Griechenland-Krise ist schon längst kein Poker mehr um Milliarden – > sondern entwickelt sich zur geopolitischen Machtfrage. Das Verhältnis der EU zur griechischen Regierung ist auf das Äußerste gespannt. Denn wenn Griechenland die von der EU gegen Russland erlassenen Sanktionen unterläuft – > dann haben Brüssel, London, Paris, Berlin und auch Washington ein völlig neues Kernproblem. Wird der Besuch von Tsipras zum Testfall für die dahinsiechende EU? Innerhalb der griechischen Regierung tobt bereits ein heftiger Streit um den Verbleib im Kunstgebilde der EU – > sowie in der Währungsunion. Sollte es zu einer Annäherung zwischen Athen und Moskau kommen – > dann ist ein möglicher Ausbau der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Griechenland und Russland nur eine Frage von wenigen Wochen.
Denn:
Griechenland hat keine Zeit für Experimente aus Brüssel!
Welche weiterführenden Konsequenzen damit verbunden sind – > dass lässt sich heute lediglich vermuten. Sollte Putin wieder Agrarimporte aus Griechenland zulassen – > deren Einführ-Stopp Moskau nach den EU-Sanktionen verfügt hat – > dann beginnt für das Kunstgebilde der EU die kritische Phase. Obwohl Alexis Tsipras zuerst bei den europäischen Partnern vorsprach, hat er nun den Joker Moskau gezogen. Bessere Handels- und Wirtschaftsbeziehungen könnten also der erste Schritt zur Trennung sein. Gefolgt von niedrigen Gaspreisen und der russischen Unterstützung bei der Einführung einer neuen Drachme. Wird Russland zur Langfristperspektive – > dann dürfte der Austritt der Griechen aus der NATO blitzartig folgen.
Griechenland hat eine große globalstrategische Bedeutung!
Mit großer Macht hat insbesondere Brüssel die Griechen in eine Richtung gedrängt – > wo die Mehrheit der griechischen Bevölkerung nicht wirklich hin will. Tsipras und sein Regierungsteam können also mit Zustimmung ihrer Landsleute rechnen – > wenn man im Kreml den Athenern anbietet – > wieder Agrarprodukte nach Russland zu importieren. Die ohnehin brüchige Solidarität des Kunstgebildes der EU gegenüber Russland – > wenn es um die verfehlte Ukraine-Politik geht – > würde dadurch zur Farce. Juncker wollte immer gute Politik machen – > doch durch den Bruch der Solidarität könnte er zur lächerlichen Gestalt mutieren – > denn bei den EU-Sanktionen gilt das Einstimmigkeitsprinzip. Tsipras hat in Interviews mit russischen Medien die Sinnlosigkeit der EU-Sanktionspolitik herausgestellt.
Tsipras lehnt die EU-Sanktionspolitik ab!
Obwohl Griechenland der Verlängerung der Sanktionen gegen Russland bis zum Ende des Jahres zugestimmt hat. Dieses Problem kennt man in Brüssel oder Berlin und hat es schamvoll verdrängt. Deshalb rückt die Frage in den Brennpunkt – > sollten sich Moskau und Athen auf Dauer an einander binden:
Wie viel Schuld treffen Juncker und die EU?
Wie viel Schuld treffen die USA und US-Banken?
Oder zeigt eine solch mögliche Entwicklung, in welchem Auflösungsprozess sich das dahinsiechende Kunstgebilde EU und die obsolete NATO tatsächlich schon lange Zeit befinden? Werden die USA nach einer Verbrüderung zwischen Russen und Griechen das Land okkupieren? Hat Washington noch die Kraft dazu? Wie viel Spielraum lässt US-Präsident Obama den Politikern in Brüssel und Straßburg?
Hier versteckt sich das eigentliche Problem!
Denn die atlantischen Netzwerke in Griechenland brechen bereits auseinander und ein möglicher Einfluss über NGO´s könnte – > mit der tatkräftigen Hilfe von Putin – > sofort erheblich eingeschränkt werden. Wenn Moskau Griechenland aus der westlichen Hemisphäre herauslösen kann – > dann stehen EU – > Euro und NATO vor der Auflösung.
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