Sonderinfobrief – 24. September 2018 / Wie erkennt man Führungsqualitäten?

Wie erkennt man Führungsqualitäten?

 

 

Im Zeitraum von 1989 bis 2014 häuften sich die Beschwerden über unfähige weibliche und männliche Personen in Führungspositionen. Das Problem war schon seit 1975 in unserer Heimat allseits bekannt -> obwohl man immer noch wesentlich mehr männliche Personen in Führungspositionen antrifft als Frauen. Dafür führen Psychologen enorm viele Gründe an. Die meisten Psychologen sehen noch immer das Haupt-Problem im falschen Verständnis der Gesellschaft von der Rolle der Frau.

Warum sind unfähige Männer so oft in Führungspositionen?

Der DRSB ist mehrfach dieser Frage nachgegangen und stieß stets auf die gleichen merkwürdigen Symptome. Die erste deutsche Niederlassung von McKinsey wurde 1964 in Düsseldorf eröffnet. Ab 1985 fand man plötzlich in vielen deutschen Unternehmen, Behörden oder Ministerien ehemalige McKinsey-Mitarbeiter in Führungspositionen auf allen Ebenen vor. Die Unternehmensberatung hinterließ deutlich erkennbar überall Spuren -> sogenannte ->

Duft-Marken.

An deutschen Universitäten wurden Studenten unterschiedlicher Fachrichtung gezielt mit der Aussicht auf schnelle Karrieren in deutschen Wirtschaftsunternehmen, Behörden und Ministerien geködert. Die internationale tätige Beratungsgesellschaft McKinsey versprach schnellen beruflichen und sozialen Aufstieg mit sehr guter Bezahlung. Die nach 1985 leicht feststellbare Dauer-Präsenz von ehemaligen McKinsey-Mitarbeitern in Unternehmen, Politik, Behörden und Ministerien konnte man nicht mehr übersehen. Immer häufiger viel deshalb verärgerten Angestellten und Beamten auf -> dass die tatsächlich erbrachten Leistungen von Ex-McKinsey-Beratern in Führungspositionen im krassen Kontrast zu den verkündeten und nüchtern messbaren Leistungen standen. Nur das systematische Nachziehen weiteren Ex-McKinsey-Beratern -> zur Besetzung nachgeordneter Führungspositionen funktionierte Reibungslos. Das führte zu einem Ungleichgewicht bei der Besetzung von höheren Führungs- und Managementpositionen. Gereifte Persönlichkeit, langjährige Berufserfahrung und echte Führungskraft-Kompetenzen zählten nichts mehr. Professor Dr. Kluge war Jahrelang als Deutschland-Chef der Unternehmensberatung McKinsey tätig. In dieser Position war Kluge auch verantwortlich für die Aktivitäten von McKinsey in Österreich. Kluge gilt bis heute als glühender Verfechter des Jugend-Wahns. Als Deutschland-Chef von McKinsey zeigte sich Kluge immer gerne umringt von jungen McKinsey-Berater -> die meisten frisch von deutschen Universitäten zu McKinsey kamen. Kluge nannte diese Universitäts-Abgänger großspurig ->

Avantgarde mit unverstelltem Blick!

Doch diese sogenannte Avantgarde mit unverstelltem Blick hatte kaum langjährige Berufs- oder Branchenerfahrung oder echte Führungskraft-Kompetenzen. Genau wie ihr Chef Kluge konnten diese im Volksmund ->

GRÜN-SCHNÄBEL oder ROT-ÄRSCHE ->

genannten McKinsey-Berater -> in Unternehmen, Politik, Behörden und Ministerien -> vortrefflich und  in sehr eloquenter Form -> über die vermeintlichen Schwächen des Wirtschafts-Standortes Deutschland referieren. Die eigenen Schwächen konnte man damit nur kurzfristig überdecken. Genau wie Kluge waren Ex-McKinsey-Berater in Unternehmen, Politik, Behörden und Ministerien vom Jugend-Wahn ergriffen. In einem Interview mit dem SPIEGEL sagte Kluge einmal -> Zitat / Auszüge: Bei Einstellungen sind 34 Jahre die Obergrenze -> bei 32 wird’s schon kritisch. -> Zitat / Auszüge Ende. Deshalb wurden ältere Manager und viele abhängig Beschäftigte mit gereifter Persönlichkeit, langjährigen Berufs- und Branchenerfahrungen und sogar echten Führungskraft-Kompetenzen systematisch gegen Ex-McKinsey-Berater ausgetauscht. Erfahrene Wirtschaftswissenschaftler, Psychologe und Sozialwissenschaftler erkannten bereits vor 1990 in dieser Praxis eine wachsende Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Der DRSB berichtete schon 1992 ausführlich über die möglichen Folgen.

Übrigens….

…. das sogenannte ->

Mc-Kinsey-Phänomen ->

hat nichts damit zu tun -> dass heute noch immer viel zu wenige Frauen in qualifizierten Führungspositionen oder Aufsichtsräten sitzen -> auch wenn die Zahl ganz langsam ansteigt. Die leicht erkennbare ->

MÄNNER-DOMINAZ ->

reicht von stark rückständigen und erzkonservativen Meinungen -> dass die Frauen einfach nicht für die leitenden Positionen geeignet sind -> bis hin zu den irrwitzigen Argumenten -> dass der Großteil der Frauen gar kein Interesse an Führungs-Positionen hat. Es gibt zwischenzeitlich diverse Studien-Ergebnisse -> von seriösen Psychologen und Sozialwissenschaftlern -> die solche tief verankerten Fehl-Einschätzungen eindrucksvoll widerlegen. Sprühende Selbstüberschätzung und der fatale Hang zur Überheblichkeit sind die Hauptursachen für diese tief verankerten Fehl-Einschätzungen.

Frauen sind meistens

sachlicher, zurückhaltender und selbstkritischer!

Der fatale Hang zur Überheblichkeit in unserer Heimat wird sehr oft mit Können und Berufs- sowie Branchenerfahrung verwechselt. Auch aggressives, selbstbezogenes und narzisstische Verhalten -> mit dem oft das mangelnde Selbstbewusstsein oder Können getarnt wird -> wird fälschlicher Weise als Führungsqualität missverstanden. In Arbeits-Gruppen -> die noch keine Führungsperson haben -> werden häufig Personen zu Anführern gewählt -> die ein aggressives, selbstbezogenes und narzisstisches Auftreten haben. Das sind jedoch kein Eigenschaften -> die Führungskompetenzen darstellen. Es sind lediglich untaugliche Eigenschaften -> die man in unserer heutigen -> sogenannten modernen -> Gesellschaftsstruktur anwendet -> um in Führungspositionen zu kommen.

Erfolgreiches Führen sieht anders aus!

In Führungspositionen sind ganz andere Dinge wichtig. Gereifte Persönlichkeit, langjährige Berufs- und Branchenerfahrung, Bescheidenheit, emotionale und strategische Intelligenz sowie ein ungestörtes soziales Verhalten. Attribute -> die immer mehr abhängig Beschäftigte in Deutschland Ex-McKinsey-Beratern in qualifizierten Management- und Führungspositionen -> klar und deutlich -> absprechen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Die grundlegende Fehlinterpretation von Überheblichkeit als Führungskompetenz -> führt nun schon seit mindestens 4 Jahrzehnten zu einer gefährlichen Inkompetenz in wichtigsten Positionen unserer Gesellschaft, Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Ministerien und der Politik. Die vorhandenen Potenziale lassen sich nicht mehr heben und die menschlichen Ressourcen im Unternehmen nicht mehr entsprechend förderbar. Schon seit 1992 fordert der DRSB deshalb einen gravierenden Wandel unseres Verständnisses von geeigneten Personen in ->

Management und Führungspositionen!

In naher Zukunft sollten viel weniger unfähige und netzwerkende Personen in schädlichen Seilschaften den Weg der DEUTSCHEN zum Erfolg versperren. Unsere Gesellschaft muss wesentlich fairer, besser und erfolgreicher geführt werden. Verschlagenes, hinterhältiges und niederträchtiges Netzwerken ist kein Führen! Das ist eine sehr wichtige Erkenntnis aus den Studien-Ergebnissen von Psychologen und Sozialwissenschaftlern.

Übrigens….

…. eine gute Führung setzt persönliche Reife sowie Lebens- und Berufs- sowie Branchen-Erfahrung voraus. Fachliche Fähigkeiten, emotionale und strategische Intelligenz sind wichtig -> um als gute Führungsperson dauerhaft Anerkennung zu finden. Das mögen Ex-McKinsey-Berater völlig anders sehen -> doch wirklich gute Führungskräfte brauchen Reife und Erfahrung. Denn erst dann können sie komplexe Abläufe und Zusammenhänge erfassen, analysieren und richtig einordnen sowie den Mitarbeitern den Rücken stärken und das große Ganze souverän im Blick behalten. Führung ist ein soziales Phänomen und als solches sehr komplex. Gutes Führen hat mit Angstmachen, drangsalieren und ständig den Druck erhöhen nicht das GERINSTE gemeinsam. Es geht vor allem aber um die Wechselwirkungen zwischen menschlichem Verständnis und vernünftiger, ausgeglichener Motivation.

Führung ist immer eine soziale Beziehung ->

mit guter und fairer verständnisvoller Kommunikation!

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