Sonderinfobrief – 24. Mai 2013 / Interesse an AfD erkaltet

Interesse an AfD erkaltet

 

Trotz beeindruckender 150 – Jahrfeier sehen die Wähler die SPD nicht mehr als Arbeitnehmerpartei, die die Interessen von abhängig Beschäftigten oder von aktuellen Rentenbeziehern vertritt. Gemäß der Umfragen liegt die SPD derzeit in einer Schwankungsbreite von 22% bis maximal 26%. Eine vormals angestrebte Koalition mit den GRÜNEN steht nicht mehr im Mittelpunkt der Zielsetzung.

 

Die CDU / CSU sind stark verunsichert, denn der Gegenwind aus Bayern nimmt zu. Zusätzlich droht der UNION die Antieurobewegung der AfD. Bei einem knappen Wahlausgang könnte die Abwanderung von Wählern zur AfD den Wahlsieg kosten, denn man bewegt sich in einer Gefährdungszone zwischen 36% bis maximal 39%.

 

Die GRÜNEN liegen seit Wochen in einer Schwächephase und würden aktuell nur noch maximal 12% der Wählerstimmen erhalten. Die LINKE bewegt sich auf die 5% – Hürde zu, denn die noch vor zwei Monaten erreichten 9% schwinden wie warme Butter in der Sonne. Gysi und Mitstreiter müssten sich zurzeit mit maximal 6% zufrieden gegeben.

 

Die FDP hängt zwischen 3% bis 4% fest. Damit wäre der Wiedereinzug der FDP in den neuen Bundestag gefährdet. Die Freibeuter der flüssigen Demokratie stürzen weiter ab. Wählerzustimmungswerte von maximal 2% sind schon ein Lichtblick. Vergleichbar verhält es sich mit der AfD. Die sich widersprechenden Aussagen zum EURO haben das Interesse an dieser künstlich erzeugten Partei erkalten lassen. Die vermeintliche Anti – Euro – Partei hat in der Gunst der Wähler leichtfertig verspielt. Mehr als 2% sind nicht mehr zu erzielen.

 

Jeweils die Maximalwerte vorausgesetzt würde eine Koalition aus SPD und GRÜNEN derzeit auf 38% kommen. Die CDU / CSU könnte mit großer Anstrengung die 39% knacken – > hätte aber durch die FDP keine Unterstützung. SCHWARZ / GELB entwickelt sich zum Auslaufmodell. Auf „Leihstimmen“ von der UNION kann man nicht mehr setzen. Eine durchaus denkbare SCHWARZ / GRÜNE Koalition käme auf eine „satte“ absolute Mehrheit von 51% der Wählerstimmen [ GreenWash in Berlin ]. Unterstellt einmal – > Peer Steinbrück zieht sich nach einer Wahlschlappe der SPD zurück, dann wäre der Weg frei für SCHWARZ / ROT. Diese Konstellation könnte im Idealfall auf maximal 64% der Wählerstimmen hoffen.

Auf jeden Fall bleibt das Rennen bis zur Wahl spannend.

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