Sonderinfobrief – 19. Juni 2017 / Macrons Griff nach den Sternen

Macrons Griff nach den Sternen

Gemeinsam mit der verbündeten Zentrumspartei MoDem eroberten die Kandidaten von La République en Marche die Mehrheit der 577 Abgeordnetenmandate in Paris. Die endgültige Sitzverteilung in der Nationalversammlung wird erst im Laufe des Tages klar sein. Frankreich hat die zweite Runde der Wahl zur Nationalversammlung mit der historisch niedrigsten Wahlbeteiligung überstanden. Medien-Beobachter erwarteten noch wenige Tage vor der Wahl einen großen Erfolg für den neuen französischen Präsidenten. Denn gemäß den diversen Wähler-Umfragen und dem Wahlergebnis aus der ersten Runde galt es als sicher -> dass Macrons Partei ->

La République en Marche ->

im zweiten Wahlgang eine absolute Mehrheit im Parlament erhält. Die Wahllokale öffneten um 08:00 Uhr und blieben bis 18:00 Uhr geöffnet. Nur in den großen Städten blieben sie 2 Stunden länger auf. In mehreren Überseegebieten wurde aufgrund der Zeitverschiebung schon am 17. Juni 2017 gewählt. Erste offizielle Hochrechnungen verkündeten den Erdrutschsieg für Macron. Nach der Einschätzung der ->

Meinungsforschungsinstitute ->

und der tatsächlich abgegebenen Wahl-Stimmen könnte Macron bis zu 470 der 577 Mandate erobern. Dadurch wäre Macron in den Genuss gekommen für seine geplante Reform-Agenda Rückenwind zu erhalten. Doch wieder einmal kam es anders als erhofft -> denn die Mehrheit der Franzosen steht den Plänen von Macron sehr skeptisch gegenüber und die Oppositionsparteien zweifeln bereits die Legitimität der Wahl an. Die extrem geringe Wahlbeteiligung lässt drei Schlüsse zu: 1. Womöglich sind die Franzosen Wahl-Müde geworden. 2. Aus Protest gegen Macron hat man die Wahl sabotiert. 3. Die Franzosen haben resigniert und das Interesse an der Demokratie verloren. Der neue französische Präsident hält an dem sterbenden EU-Kunstgebilde -> sowie an der völlig untauglichen Gemeinschaftswährung Euro sklavisch fest. Macron hofft darauf -> dass damit der französischen Wirtschaft neuen Schwung verschafft werden kann. Flankierend setzt sich Macron noch immer für eine enorm heftig umstrittene Lockerung des Arbeitsrechts ein. Macrons Bewegung erreichte im ersten Wahlgang 32,2% der Wähler-Stimmen. Auf dem zweiten Platz landeten die konservativen Republikaner und ihre Verbündeten. Sie erhielten rund 21,6%. Jedoch ist das Lager der Republikaner gespalten. Einige konservative Politiker befürworten eine Zusammenarbeit mit Macron. Andere fordern auch heute noch eine klare Abgrenzung zu den fragwürdigen Visionen von Macron und bezweifeln -> dass Macron der tatsächlich vom Volk gewünschte Präsident ist. In den 577 Wahlkreisen wird jeweils nur ein Abgeordneter ins Parlament gewählt. In Frankreich gilt ein reines Mehrheitswahlrecht. Für kleinere Parteien ist es immer schwierig gewesen -> ein Mandat für Paris zu erringen. Im ersten Wahlgang wurden nur 4 Sitze vergeben. In 573 Wahlkreisen waren also Stichwahlen notwendig geworden. Für den zweiten Wahlgang qualifizierten sich alle Kandidaten -> die im ersten Wahlgang mindestens 12,5% der Wähler-Stimmen erhielten. Erstaunlicherweise waren bereits im ersten Wahlgang die Sozialisten von Francois Hollande spektakulär abgestürzt. Nach der groben Einschätzung der Meinungsforscher sollten sie zusammen mit der moderaten LINKEN und den Öko- und MultiKulti-Träumern von den GRÜNEN zusammen auf maximal 40 Sitze im Parlament kommen. Auch der als rechtsextrem eingestufte Front National von Marine Le Pen sollte gemäß den Umfragen keine große Rolle im Parlament spielen. 10 Sitze in Paris wäre schon eine Sensation. Im Brennpunkt der Schatten-Kapitalisten und des medialen Interesses stand deshalb die absolute Mehrheit für Macrons neue Bewegung. Weil man mit einer ->

absoluten Mehrheit ->

natürlich die geplanten Wirtschafts-Reformen und Einschnitte in die bewährten sozialen Strukturen viel leichter politisch in wenigen Wochen durchprügeln kann. Und genau an diesem Punkt könnte der ->

Griff nach den Sternen ->

von Macron scheitern. Denn es muss sehr stark bezweifelt werden -> dass die große Mehrheit der Franzosen brutale Einschnitte in die bewährten sozialen Strukturen ohne Murren, Streiks, Demonstrationen und Proteste hinnehmen werden. Möglicherweise ist mit der Wahl am 18. Juni 2017 bereits der Zauber von Macrons Bewegung verloren gegangen. Zieht Macron die geplanten Veränderungen knallhart durch -> dann dürften seine Zustimmungswerte blitzartig in den Keller rauschen. Bereits zum Jahresende 2017 könnte sich schon abzeichnen -> dass der neue Stern am politischen Himmel Frankreichs schneller verglüht als gedacht. Denn nach dem zweiten Wahlgang befinden sich Macron und seine neue Partei nicht mehr in einer WIN-WIN-Situation. Setzt Macron seine Visionen um -> dann wird er auf keinen Fall wiedergewählt werden. Führt er die geplanten Reformen nicht durch -> oder kann sie nicht durchführen -> dann werden ihn die Franzosen auch nicht wiederwählen. Konservative, Sozialisten und Marine Le Pen können sich also völlig entspannt zurücklehnen und auf neue Chancen warten. Ihren massiven Widerstand gegen Macron haben sie gestern schon kurz nach der Wahl angekündigt. Denn setzt der neue französische Präsident alle geplanten Arbeitsmarktreformen um -> dann wird auch ihn das sogenannte Schröder-Syndrom ereilen. Genau wie der SPDler Gerhard Schröder mit der AGENDA 2010 -> so wird auch Emmanuel Macron sein Land in die Spaltung führen. Bereits zwei Tage nach dem zweiten Wahlgang werden bei unseren Nachbarn Stimmen laut -> die auf Frankreich Tumulte und sogar bürgerkriegsähnliche Zustände zukommen sehen. In diesem Zusammenhang tauchen auch die Fragen auf: Wie RECHTS ist die Front-National-Chefin wirklich? Welche negativen Hinweise auf ihre RECHTE Gesinnung gibt es tatsächlich? Möglicherweise wurde Marine Le Pen vollkommen verkehrt in der Außenwahrnehmung durch die Medien dargestellt. Marine Le Pen erreichte im Wahlkampf deutlich mehr Franzosen als ihr Vater Jean-Marie Le Pen. Wer sachlich und analytisch das heutige Programm der Partei von Marine Le Pen mit dem ihres Vaters Jean-Marie Le Pen vergleicht -> der erkennt sehr leicht die Veränderungen. Bedingt dadurch könnte sich die Front-National-Chefin -> in relativ kurzer Zeit als Alternative gegen Präsident Emmanuel Macron -> in Position bringen. Denn ihre Partei entwickelte sich von der rechtsradikalen und antisemitischen Protest-Gruppierung zu einer nationalistischen Volkspartei. Daran hat die Wahl in Frankreich nicht das GERINGSTE geändert. Marine Le Pen hat klar erkennbar eine völlig neue Partei geschaffen. Das Wirtschafts- und Sozialprogramm hätte die Rechte der Franzosen gestärkt und auf Dauer ihren Wohlstand angehoben und verfestigt. Und ist die Forderung der FN nach einen kompletten Stopp der Zuwanderung „so“ total abartig? Noch fordert der Front National als einzige Partei in Frankreich den Stopp der Zuwanderung von Pseudo-Asylanten und Armutszuwanderer zum Schutz aller Franzosen. Aber im Lager der Konservativen und Sozialisten gibt es diese Stimmen auch.

Und diese Stimmen werden mehr und lauter!

Seriöse Politikwissenschaftler vermuten sogar -> dass schon in wenigen Wochen die Forderungen nach einem Austritt Frankreichs aus dem sterbenden EU-Kunstgebilde -> sowie aus dem untauglichen Euro -> erneut aufflammen und große Schatten auf das Agieren von Macron werfen. Selbst wenn es den gekauften MIET-MÄULERN und MIET-SCHREIBERN in den französischen Medien noch gelingen sollte -> dass man das Strahlemann-Image von Macron noch einige Zeit künstlich aufrechterhalten kann -> auf lange Sicht wird es einen katastrophalen Absturz geben. Dass auch in den neuen Reihen von Macrons Partei ->

La République en Marche ->

nicht alles politisch sauber abläuft -> zeigen bereits veröffentlichte Recherchen lokal tätiger französischer Journalisten und Internet-Aktivisten. Belastbares wurde aber noch nicht präsentiert. Seit der Wahl von Macron zum französischen Präsidenten nagen Zweifel an der Richtigkeit dieser Entscheidung in allen etablierten Parteien und in der Bevölkerung. Der Teufel steckt im Detail und wurde durch die positiven Medien-Kampagnen für Macron und seine Bewegung verschleiert. Denn hinter der Fassade des „lieben“ und „netten“ Gutmenschen -> der sein Land vermeintlich in eine glorreiche Zukunft führen soll -> versteckt sich erkennbar ein eiskalt und rücksichtslos agierender Neoliberaler. Quasi ein Kind der Schatten-Kapitalisten. Es ist vor allem der rhetorischen Kosmetik der gekauften MIET-MÄULERN und MIET-SCHREIBERN zu zuordnen -> dass Macron der neue französische Präsident werden konnte und auch den zweiten Wahlgang für sich entscheiden konnte. Das hat man auch in Frankreich bemerkt -> denn der Teufel liegt immer im Detail verborgen. Und alle Franzosen werden es noch schmerzlich zu spüren bekommen. Nach den Sommerferien wird ihr Land ein völlig anderes soziales Gesicht haben. Aber -> darüber hat der DRSB schon gestern berichtet.

Wer Scheiße wählt -> und nicht zur

Wahl geht -> der bekommt auch Scheiße serviert!

Keine alte Weisheit -> sondern seit gestern bittere Realität in Frankreich! Auch die Franzosen müssen noch lernen wie Demokratie tatsächlich funktioniert. Demokratie ist nicht einfach! Bleibt nur noch zu hoffen dass -> die viel gepriesene Lebendigkeit von Frankreichs Demokratie -> nicht am 18. Juni 2017 -> durch Emmanuel Macron beerdigt wurde. Denn als ->

Totengräber der französischen Demokratie ->

möchte Macron sicherlich nicht in die Geschichte seines Landes eingehen.

 

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