DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
DRSB e.V. • Ikenstraße 8 • 40625 Düsseldorf
Herrn
Kai Diekmann
Chefredakteur und Herausgeber
Bild und Bild am Sonntag
Axel Springer AG
Axel – Springer – Straße 65
D – 108889 Berlin
27. Februar 2012
Offenes Schreiben an
Herrn Kai Diekmann
Herausgeber Bild und Bild am Sonntag
Ihr Schreiben vom 23. Februar 2012
Hier: Emailzusendung am 26. Februar 2012
Sehr geehrter, lieber Herr Diekmann,
vielen Dank für Ihr im Betreff genanntes Schreiben. Ich habe es mit Interesse gelesen. Seit nunmehr 24 Jahren schreibt Sie der DRSB oder ich regelmäßig an. Ein anonymer Brief oder eine anonyme Email waren bis heute nicht dabei. Zu welchen der nachfolgend aufgeführten Themengebiete soll der DRSB noch etwas Geduld aufbringen?
1.
Dass die Bildzeitung am Angebot des DRSB bis heute keinerlei Interesse zeigte, langfristige und sichere sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen?
2.
Dass Sie als Vorstandsmitglied der Atlantik Brücke nicht nur über Politik berichten sondern diese womöglich auch aktiv „mitgestalten“?
3.
Dass die Bildzeitung gegen die Vorstandsmitglieder des DRSB in Sachen VOLKSVERSICHERUNG vor dem Landgericht Düsseldorf und dem Oberlandesgericht Düsseldorf prozessiert und den Ausgang des Verfahrens womöglich vorher schon kennt und sich um die Zahlung von Lizenzgebühren drücken möchte?
4.
Dass die Bildzeitung womöglich aus eigenem wirtschaftlichem Interesse die untaugliche Riesterrente ins Volk getrieben hat?
5.
Dass die Bildzeitung ihre Leser womöglich nicht sachgerecht und umfänglich über die Fallstricke und fatale Folgen des Riesterwahnsinns aufklärt / 4% – Regelung in der gesetzlichen Rente etc….?
6.
Dass die Bildzeitung womöglich indirekt dazu beigetragen hat, Altersvorsorgevermögen deutscher Bürger in den USA zu verbrennen?
7.
Dass die Bildzeitung vermutlich calvinistische Aktivitäten fremder Mächte in Deutschland unterstützt, um abhängig Beschäftigte und insbesondere den Mittelstand in Deutschland zu schädigen?
Nach dem bisher geführten Schriftverkehr, sehr geehrter Herr Diekmann, könnte die Themenliste noch um Einiges erweitert werden.
Ober wollen Sie womöglich auf diesem Wege zunächst nur mit mir in Kontakt treten und anbieten, den Vorstandsmitgliedern des DRSB die verauslagten Gerichts- und Anwaltskosten zu erstatten und den angerichteten Schaden zu ersetzen, den Ihr Haus in Kooperation mit der VPV Versicherung angerichtet hat?
Der DRSB legt ebenfalls sehr großen Wert auf Transparenz, insbesondere bei Themen, die alle Menschen in unserer Heimat betreffen und Nutzmehrung enthalten.
Deutschland kann nicht mit brutalen Kürzungen von Sozialleistungen [ Agenda 2010 ], sondern nur durch die Schaffung von stabilen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen und einer ausgewogenen Lastenteilung aus anhaltenden Finanz- und Wirtschaftskrisen herauskommen.
Die Agendapolitik und die Gleichgültigkeit der Politiker treibt arbeitslose Menschen und besonders die Hartz – IV – Empfänger [ ALG II ] und Leiharbeiter immer weiter ins Abseits und forciert die fatalen Exklusionsprozesse mit allen vom DRSB geschilderten Folgen.
Die Ereignisse in der Politik und in der Wirtschaft überschlagen sich, so dass aufgrund des aktuellen Szenarios das Kooperationsangebot des DRSB an Ihr Haus zur Schaffung von langfristigen und sicheren Arbeitsplätzen und eines sinnvollen und zukunftsfesten Altersvorsorgesystems in unserer Heimat selbstverständlich weiterhin Bestand hat.
Vielleicht ergibt sich nach der Wulff – Affäre die realistische Chance, Ihren bisherigen Berichtsstil neu auszurichten. Deshalb lasse ich Ihnen sehr gerne den Vortritt, über das vermutlich volksschädliche Wirken der atlantischen Netzwerker und Calvinisten zu berichten. Gerne dürfen Sie und die Bildzeitung Namen, Anschriften und Tätigkeit sowie die Vernetzung dieser „ELITE“ vor dem DRSB offenlegen. Möglicherweise haben Sie schon parallel zur Niederlegung Ihrer Vorstandstätigkeit auch Ihre Mitgliedschaft in der Atlantik Brücke aufgekündigt.
Ich sehe die Hauptaufgabe des aufklärenden Journalismus darin, dass eine korrekte, sachliche Berichterstattung stets die Unabhängigkeit bewahren sollte. Denn die sich ausweitende Medienkrise hat bereits zu massiven Stellenabbau führen müssen.
Auch wird der DRSB, werde ich nach den Regeln des fairen, verlässlichen Journalismus Kontaktpersonen und Informationsquellen schützen.
Für ein persönliches Gespräch stehe ich Ihnen nach Absprache zur Verfügung.
Mit freundlichen und besten Grüßen aus Düsseldorf
Ihr
Udo Piasetzky / Vorstandsvorsitzender / Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Kontaktdaten
drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
