DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Platz frei in Gefängnissen
für die wirklichen Kriminellen
nämlich
Pädophile und Politiker
von
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.
und
Rechtsanwalt Andreas Kallen
Vorsitzender der Rechtskommission des DRSB e.V.
und
Rechtsanwalt Heinrich Sternemann
Vorsitzender der Antikorruptionskommission des DRSB e.V.
Meerbusch, den 09. November 2006
Kinky Friedman
der Schrecken des konservativen Texas?
Der jüdische texanische Country – Sänger brachte mit seinen grünen Ideen und derben Sprüchen frischen Wind in die US – Gouverneurs – Wahl.
Leider, so denken viele Texaner, hat es nicht geklappt am 07. November 2006.
Der Gründer der
„Texas Jewboys”
schrieb zunächst Country – Songs.
Der wohl bekannteste Song
„They ain’t Making Jews Like Jesus Anymore”
wurde zum Kult, sein Country & Western war ebenso unterhaltsam wie sozial engagiert.
Nachdem in den 80ziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die musikalische Karriere stagnierte, wechselte Kinky Friedman ins Fach der Krimiautoren.
Seine circa 20 Bücher fanden eine große Fangemeinde, denn Detektive, die mit ihrer Katze Schach spielen, lieben die Amerikaner.
Schon früh hatte Kinky Friedman eine Ranch zur Rettung von streunenden Hunden ins Leben gerufen, Tiere waren dem Musiker immer ein Anliegen.
Bereits 1986 entdeckte er seine Liebe zur Politik und trat bei der Wahl zum Friedensrichter von Kerrville, Texas an.
Die Wahl verlor er, fühlte sich aber seitdem zu Höherem berufen.
Kinky Friedman Original – Ton:
„Ich will Gouverneur von Texas werden”
„Warum zur Hölle nicht?”
Das politische Friedman – Programm auf einen Blick:
Gewinnung von erneuerbaren Energien, fördern zum Beispiel von
Bio - Diesel,
das Schulsystem verbessern und die Drop – out - Rate an den Schulen verringern,
Gesundheitsvorsorge für Arme und Kinder.
Darüber hinaus unterstützt Friedman die Ehe von Homosexuellen.
Kinky Friedman Original – Ton:
„Ich denke, sie haben ein Recht, sich genauso schlecht zu fühlen wie der Rest”,
fand da schon weniger Zustimmung, wie auch seine Ideen zur Abtreibung, eine für Texas höchst ungewöhnliche Einstellung.
Schon im Mai bewältigten Friedman und sein Team die erste Hürde. Insgesamt 169.574 Unterschriften hatte das Team Kinky für seine Nominierung zusammengetragen, davon waren immerhin 137.000 gültig.
Auf eine Journalisten – Frage, wie diese Zahl zustande gekommen war, meinte Friedman:
„Gott sei Dank gibt es Bars und Tanzlokale”.
Besondere Zustimmung erhielt der Neupolitiker auch für die nachfolgende Aussage:
Wählt mich, in Texas kann ich nichts mehr kaputt machen,
ich will, dass in den Gefängnissen Platz frei wird für die wirklichen Kriminellen
>>> nämlich Pädophile und Politiker <<<.
Nach Augenzeugenberichten klopften sich regelmäßig die Zuhörer vor lachen auf die Schenkel.
Obwohl diese derben Zoten und Friedmann – Ideen sehr unkonventionell für konservative Ohren waren, traf Kinky Friedman den Nerv der Wähler.
Denn in der Tat berichten lokale Medien immer häufiger über
>>> pädophile Neigungen von Managern <<<,
die an sozial Abhängigen abreagiert werden.
Präsident
>>> George Walker Bush <<<
hatte gehofft, zumindest mit der Rückendeckung seiner eigenen Anhänger sein politisches Vermächtnis bestimmen zu können.
Nach üblichen Maßstäben ist sein politisches Schicksal besiegelt und sein Spielraum eingeengt.
Der wieder gewählte
Gouverneur
Arnold Schwarzenegger
hat seinen Triumph nicht zuletzt einer Kurskorrektur und einer Entschuldigung bei den Wählern in Kalifornien zu verdanken.
Schwarzenegger wörtlich:
„Ich habe Fehler gemacht”.
Ein solch vernünftiger Weg erscheint für den starrköpfigen
>>> George Walker Bush <<<
nicht möglich.
>>> GWB <<<
glaubt immer noch fest an seine historische Mission.
Er sieht sich verpflichtet, die Grundlage für eine jahrzehntelange Auseinandersetzung zwischen dem Westen und islamischen Fundamentalisten zu legen.
Die irakische Regierung ließ er schon wissen, dass die Kongresswahlen überhaupt keinen Einfluss auf die US – Außenpolitik haben würden.
Bush lebt in einer Art Isolation und ist sogar überzeugt, dass künftige Präsidenten ihm noch dankbar sein werden.
Die Niederlage der Republikaner im Repräsentantenhaus ist ein Desaster für
>>> George Walker Bush <<<.
Mit diesem Präsidenten lassen sich keine Wahlen mehr gewinnen.
Gleich wer ihn beerben möchte,
muss sofort auf Distanz zu ihm gehen.
Bushs Schwäche und sein vermutlicher Irrglaube an den
>>> Neoliberalismus <<<
war die Garantie für den Sieg der Demokraten.
Der 07. November 2006 ist ein Triumph für die Demokraten,
von denen man schon gar nicht mehr glaubte, dass sie noch gewinnen können.
Denn eigentlich sind die Demokraten immer dafür gut, auch sicher geglaubte Wahlen zu vergeigen.
>>> GWB <<<
stand nicht zur Wahl, und so haben die Amerikaner ihre Bilanz seiner Präsidentschaft an Hunderte Kandidaten der Republikaner übermittelt.
Wird Amerika jetzt wieder demokratisch?
Ändert sich nun die imperialistische Politik?
Die Antwort muss nein lauten!
Die Wahl war ein nationales Referendum über den Irak. Auch das Thema
>>> Korruption <<<
stand ganz oben auf der Liste.
Die Enthüllungen über bestechliche Abgeordnete und das weit verzweigte Netzwerk des inzwischen verurteilten
Super – Lobbyisten
>>> Jack Abramoff <<<
sind endlos.
Ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses wurde zu einer Haftstrafe verurteilt. Unlängst musste sogar die Stabschefin von Bushs Wahlstrategen Karl Rove gehen.
Sie hatte sich von ihrem Ex – Chef Abramoff mit Tickets für Konzerte und Sportveranstaltungen versorgen lassen.
Ähnlich wie in Deutschland haben die US - Bürger das Vertrauen in die Politik verloren.
Irak ist ein unkalkulierbares Debakel geworden, ein von der Mehrheit der Amerikaner ungeliebter und heute vor allem für unnötig befundener Krieg.
Fünf Jahre gaben sie
>>> GWB <<<
freie Hand für seinen ganz persönlichen
Krieg gegen den Terrorismus.
Fünf Jahre, das ist länger als die USA im Zweiten Weltkrieg kämpften.
Sogar die ideologische Sturmtruppe
>>> Army Times <<<
distanziert sich inzwischen von dem Irak – Debakel und fordert den Rücktritt von
Verteidigungsminister
>>> Donald Rumsfeld <<<
Der Oktober 2006 war mit
103 Toten
amerikanischen Soldaten
einer der blutigsten Monate des gesamten Krieges.
Sollte also der
Polit – Cowboy
Kinky Friedman
in einer anderen Wahl zum Präsidenten gewählt werden, wäre es durchaus empfehlenswert über seine Ideen nachzudenken, die
Pädophile, Politiker, Kriegstreiber und
Neoliberale
betreffen.
DRSB
Nichts ist mächtiger als eine
Idee,
deren Zeit gekommen ist.
Wir kämpfen seit 19 Jahren mit der
Stimme der Demokratie
für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU,
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sichere, leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
sinnvolle, lernfähige Rentensysteme.
