DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Maschinen
kaufen keine
Autos!
von
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.
und
Rechtsanwalt Andreas Kallen
Vorsitzender der Rechtskommission des DRSB e.V.
und
Rechtsanwalt Heinrich Sternemann
Vorsitzender der Antikorruptionskommission des DRSB e.V.
Meerbusch, den 17. November 2006
Nach dem Motto
Maschinen kaufen keine Autos
verdoppelte
Henry Ford
bekanntlich die Löhne seiner Arbeiter.
So entstand Wachstum!
Franklin Delano Roosevelt
war von 1933 bis zu seinem Tod 1945 der 32. Präsident der
Vereinigten Staaten von Amerika,
USA.
Er war Kandidat der Demokratischen Partei und wurde nach seiner ersten Amtszeit dreimal wieder gewählt
1936, 1940, 1944.
Franklin Delano Roosevelt ist damit der einzige Präsident der USA, der länger als
2 Wahlperioden amtierte.
Zu seinem Amtsantritt 1933 waren
12 Millionen
Bürger der USA
arbeitslos.
Um die in den USA aus Mangel an Massennachfrage unverkäuflichen Warenberge loszuwerden, versuchte der damalige US Außenminister
>>> Cordell Hull <<<
im festen Glauben an die Lehren des
>>> ( Neo ) Liberalismus <<<
> im Frühjahr 1933 < auf der Welthandeslskonferenz in London, Handelsvereinbarungen und Zollabkommen mit anderen Ländern zu schließen.
Franklin Delano Roosevelt
beendete diese aussichtslosen Bemühungen des ideenlosen und glücklosen
>>> Cordell Hull <<<.
Roosevelt löste die Probleme durch eine auf den amerikanischen Binnenmarkt beschränkte Wirtschaftspolitik die er
new deal
taufte.
Roosevelt kappte die Bindungen des Dollar an den Goldstandard und stellte die Banken und das Währungssystem unter Kontrolle.
Roosevelt kurbelte die Binnennachfrage mit Milliarden Dollar Steuergeldern an und stärkte Arbeitnehmerorganisationen damit das Lohnniveau und somit die Nachfrage angehoben wurde.
Diese
isolationistische Wirtschaftspolitik
führte in kurzer Zeit dazu, die Arbeitslosenzahlen zu halbieren.
Bereits 1937 waren „nur noch”
6 Millionen
Bürger der USA
arbeitslos.
Dass die Politiker in Deutschland diese Art der Politik nicht wiederholen können, ist augenscheinlich.
Das Phänomen ist also nicht neu!
Unsere Politiker haben zurzeit weder Macht über den Euro, noch haben sie Banken und / oder das Währungssystem unter Kontrolle.
Das deutsche „Wirtschafts – Trauerspiel” lässt bei ordentlichen Kaufleuten weltweit Fragen entstehen.
Eine sehr häufig gestellte Frage lautet:
Werden die deutsche Wirtschaft und die deutsche Wirtschaftspolitik von einer Horde
>>> Wahn - Sinniger <<<
dominiert, die jeden Tag in Entertainment – Sendungen und Printmedien ihre unbrauchbaren und untauglichen Reformpläne darstellen?
Man kann sich drehen, wie man will, Produktionen, die nicht verkauft werden, kommen früher oder später zum Stillstand.
Das Phänomen ist einfach zu erklären!
Keine Nachfrage >< keine Konjunktur!
Oder
stimmt da etwas nicht mit der Vermögensverteilung in Deutschland?
Seit mehr als 30 Jahren öffnet sich immer weiter die Schere zwischen den Arbeitseinkommen und den Einkommen aus Unternehmen und Vermögen.
Dieses Missverhältnis führt zwangsläufig zu einer sehr unterschiedlichen Verteilung der Vermögen.
Bekanntlich erwirtschaftet gut angelegtes Vermögen Zinsen, die dann wieder Zinseszinsen erbringen.
Arbeitserlöse dagegen wachsen keinesfalls in einem
Zinseszins – Rhythmus.
Hinzu kommt, dass die Arbeitserlöse deutscher Bürger immer mehr unter den kombinierten Druck der Ersetzung von Arbeit durch das Kapital und die durch den offenen Welthandel importierten, niedrigen Weltlöhne kommen.
Ein Teufelskreis, so scheint es zunächst!
Aber wer unsere deutschen Politiker kennt, weiß, dass sie immer noch alles
verschlimmbessern.
Chance oder Bedrohung?
Deutschen Bürgern
wurden im Laufe der Zeit allein die Lasten des Sozialsystems und der Hauptanteil der Steuern zugeschoben.
Das wird auch seit Jahren durch seriöse Studien und Forschungsergebnisse untermauert:
Arbeitnehmerhaushalte werden zunehmend stärker belastet als Selbständigenhaushalte.
Die Belastung durch Sozialabgaben trifft Niedrigeinkommen besonders stark.
Eine Steuerprogression ist bei höheren Einkommen nur noch schwach ausgeprägt.
Eine fast legal zu nennende Steuervermeidung begünstigt hohe Einkommen.
Der Beitrag der Lohnsteuer am Gesamtsteueraufkommen betrug 1960 „12%” und liegt heute bei „33%”.
Unternehmen tragen nur noch circa
„17%”
zum Gesamtsteueraufkommen bei, Tendenz fallend.
Ein volkswirtschaftlicher Nutzen einer sinnvollen Steuerentlastungspolitik ist nicht erkennbar.
Die vorgenannten Ergebnisse überraschen wahrscheinlich nur
„eingefleischte”
Neoliberale und / oder Neosoziale,
ansonsten sind sie vielen Bürgern geläufig.
Nicht nur aus gesellschaftlichen Gründen muss die Umverteilung von unten nach oben umgekehrt werden.
Noch viel wichtiger sind aber die wirtschaftlichen Zwänge.
Ohne gerechte Formen der Umverteilung des erarbeiteten Mehrwertes zur Arbeit fehlt wegen des weltweiten Drucks auf die Löhne eine kaufkräftige Nachfrage, die zu einer Abnahme von wachsenden Produktionen nötig ist.
Hier zeigen
>>> neoliberale Systeme <<<
das „wahre Gesicht” und entpuppen sich als nachhaltig wirtschaftsfeindlich.
Nicht die schlechte Laune der Bürger, sondern die sinkenden Einkommen sind die Ursache für eine schlechte Binnenkonjunktur.
Die Furcht vor Vermögensverlusten ist mittlerweile längst beim Mittelstand angekommen.
Immer mehr kleine Unternehmen geraten durch den scharfen Konkurrenzkampf auf die Verlierertrasse.
Das betrifft nicht nur Einzelhändler sondern vermehrt Handwerksbetriebe aber auch zunehmend Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater und besonders
Handelsvertreter.
Das jahrelange Versagen
der Politiker ist nun nicht mehr zu vertuschen.
Die Umverteilung der Steuerlasten zu Ungunsten der Arbeit und zu Gunsten des Kapitals zeigt gleichzeitig den dramatischen Verlust des Anteils des Faktors Arbeit am Sozialprodukt zugunsten des Faktors Kapital.
Verteuerung der menschlichen gegenüber der Maschinenarbeit ist die Folge.
Weniger Arbeitsertrag muss so immer mehr Steuern aufbringen.
Das traurige Resultat von mehr als 30 Jahren Sozialpolitik in Deutschland.
Das Ergebnis:
Beginn der Spaltung der Deutschen in
Arm und Reich!
Die Folgen:
Reallohnverlust
und weitere Massenentlassungen!
Die Hoffnung:
Initiative 20 / 70!
Befreiung des Faktors Arbeit von den Soziallasten!
Maschinen kaufen keine Autos!
DRSB
Nichts ist mächtiger als eine
Idee,
deren Zeit gekommen ist.
Wir kämpfen seit 19 Jahren mit der
Stimme der Demokratie
für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU,
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sichere, leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
sinnvolle, lernfähige Rentensysteme.
