jagt die meckies zum teufel

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Jagt die

Meckies zum Teufel!

 

von

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

und

Steuerberater Hans-Josef Leiting

Vorsitzender der Rentenkommission des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Andreas Kallen

Vorsitzender der Rechtskommission des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Heinrich Sternemann

Vorsitzender der Antikorruptionskommission des DRSB e.V.

 

 

Meerbusch, den 01. Februar 2007

 

Nachdem am 26. September 2006 der DRSB – Artikel

 

„McKinsey”

Kronzeuge des neuen Kapitalismus?

oder

Werkzeug für den Klassenkampf?

 

erschienen war, erreichen den Verein täglich Informationen und Meinungen über die Tätigkeiten der McKinsey – Berater.

 

Verärgerung, Ablehnung und Verurteilung prägten das Stimmungsbild, welches das Beratungsunternehmen in Deutschland mittlerweile offensichtlich hervorruft.

 

Vermutlich von direkt Betroffenen kam auch immer häufiger die Forderung:

Jagt die

Meckies zum Teufel!

 

 

Aus diesem Grund halten wir es für erforderlich, das leidige Thema

 

„McKinsey”

erneut aufzugreifen.

 

Das ausgeprägte Demokratieverständnis sowie die pazifistische Grundhaltung des DRSB e.V. lassen es nicht zu, dass mit aggressiven Parolen Bürger, Firmen und / oder Vereinigungen verunglimpft werden.

 

Eine Forderung nach dem Entfernen von

McKinsey – Beratern

aus deutschen Wirtschaftsunternehmen können und werden wir nicht unterstützen.

 

Auch wenn wahrscheinlich in vielen Fällen die McKinsey – Berater auf Arbeitsergebnisse von Mitarbeitern von Firmen und Behörden zurückgriffen und später in abgeänderter Form als eigenes Arbeitsergebnis verkauften, rechtfertig dies nicht, totalitäre Maßnahmen zu ergreifen.

 

Der Fall des

KienbaumGutachtens

 

zum städtischen Haushalt in Köln zeigt gangbare Wege auf, sich gegen Beraterwillkür zur Wehr zu setzen.

 

Kölner Amtsleiter sowie die Gewerkschaft Verdi halten die Studie in Teilen für

 

oberflächlich und unseriös”.

 

Die Kritik richtet sich gegen Kürzungsvorschläge, die nicht umsetzbar sind. Arbeitsergebnisse von den Amtsleitern sollen darüber hinaus in das

Kienbaum – Machwerk eingeflossen sein.

Das konsequente und zielgerichtete Vorgehen der Mitarbeiter der Stadt Köln zwang die Politiker zum Handeln.

 

Das kollektive Handeln der Kölner zeigt sehr deutlich, das zu Recht kritisierte Herumwurschteln von Beratungsunternehmen in öffentlichen Verwaltungseinrichtungen auf.

 

In deutschen Wirtschaftunternehmen denken verantwortungsbewusste, kluge Unternehmer – Köpfe, wie das Beispiel

 

Wolfgang Bernhard

 

klar zeigt, darüber nach, welche echten Leistungen von „Meckies” oder „Ex – Meckies” erbracht werden und wurden.

 

Der Ex – Kronprinz bei VW liebt große Auftritte und schnelle Autos. In Wolfsburg nannte man ihn deshalb glossierend

„James Benz”

 

in Anlehnung an den Doppelnull – Agenten in britischen Diensten.

 

Womöglich wäre

James Blender

 

besser angebracht, wenn man der Süddeutschen Zeitung glauben schenkt, die am 11. Januar 2007 über

 

Wolfgang Bernhard, geborener Ayerle

 

berichtete:

Zitat

Der 46 – jährige liebt den großen Auftritt. Er ließ unlängst einen Hangar auf dem Flughafen Berlin – Tempelhof umbauen in eine Partyzone, um den "schärfsten Volkswagen aller Zeiten" zu präsentieren, wie er ihn nennt.

 

Hier, auf historischem Boden, wo während der Luftbrücke nach dem Zweiten Weltkrieg die amerikanischen Rosinenbomber gewartet wurden, drehte Bernhard drei Kreise durch grünlich – stechendes Diodenlicht und entstieg dann dem Viersitzer namens "Iroc", der ab Frühjahr 2008 als "Scirocco" in Portugal produziert werden soll.

 

In seinen anderthalb Jahren als Markenchef von VW fiel Bernhard vor allem mit Ankündigungen auf:

Mit Autos, die jetzt noch nicht zu kaufen sind, sondern erst in ein paar Jahren - oder auch gar nicht.

 

Währenddessen brachte Audi - Chef Martin Winterkorn viele neue Modelle auf den Markt.

 

So war es für manche nicht überraschend, dass VW – Aufsichtsratschef Ferdinand Pi

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