ist china wirklich schneller

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.


Ist China wirklich schneller?

Unfreiwilliger Export

deutscher Arbeitsplätze

vernichtet nachhaltig

deutsche Renten!

Meerbusch, den 25. Februar 2006


von

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.


71 Jahre vor Kolumbus segelten chinesische Seefahrer um die Erde. Dabei entdeckten sie womöglich auch Amerika.

Das behauptet der britische Chinaforscher

Gavin Menzies.

Menzies präsentiert verblüffende Belege für seine Theorie. Der Mann, der angeblich Amerika entdeckt haben soll, war der chinesische

Admiral Zhen He,

der als Oberbefehlshaber einer riesigen Armada, zwischen

1421 und 1423

die Weltmeere befuhr.

In seinem Buch

1421 – als China die Welt entdeckte

belegt der ehemalige britische U-Boot-Kommandant, auf 600 Seiten, eindrucksvoll seine Theorie.

Gavin Menzies Rechercheergebnisse könnten nicht nur unser Geschichtsbild durcheinander bringen >< sie werfen auch eine höchst brisante Frage auf:

Was wäre passiert, wenn 1421 kein Blitzschlag die

Verbotene Stadt in Peking

getroffen hätte und danach der Kaiser die Seefahrt einstellen ließ?

Hätten die Chinesen dann weitere Flotten um die Welt geschickt?

Wären vermutlich heute

Amerika >< Afrika >< Australien >< Europa

chinesische Kolonien?

New York würde dann New Peking

und

Hamburg hieße dann Neu-Hongkong?

Anno 2006 spräche die Welt Chinesisch?

Wir wissen es nicht >< aber allein die Vorstellung macht schon sehr nachdenklich.

Nun schwebt er also doch:

Der Transrapid wird künftig von der chinesischen Millionenmetropole Schanghai aus um 160 Kilometer bis in die südwestliche Stadt Hangzhou verlängert.

Das ist eine gute Nachricht für das Transrapidkonsortium um Siemens und ThyssenKrupp.

Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Nach mehr als 30 Jahren Entwicklungszeit wird es erstmals eine richtige Strecke für den Transrapid geben.

Die circa 200 Kilometer lange Verbindung, auf der der Geschwindigkeitsvorteil von Tempo 500 ausspielt werden kann.

Alles andere war bis heute Spielerei und Steuergeldvernichtung.

Weder die bisherige rund 40 Kilometer lange Verbindung von Schanghai zum Flughafen noch die geplante Trasse in München, sind klassische Magnetbahnstrecken.

Vielmehr sind sie Notlösungen, damit die teure und mit vielen Fördermitteln entwickelte Technik auf Stelzen steht.

Die Schanghai-Verlängerung ist ein deutliches Signal für andere Länder, es mit der Magnetbahn zu probieren.

Auch Engländer, Franzosen, Niederländer und die Golfstaaten interessieren sich für die deutsche Spitzentechnik.

Der

US-Kongress

bewilligte sogar 2005

75 Millionen Euro

für die Planung von zwei möglichen Transrapid-Strecken!

Für Deutschland indes sind womöglich alle Transrapid-Träume geplatzt.

Dank Wolfgang Clement und anderen ist selbst der Bau der Münchner Strecke noch längst nicht perfekt.

Für weitere Strecken fehlt es in dem mit 38 000 Kilometern Bahngleisen durchzogenem Land vermutlich an Platz oder vielleicht auch an guten Willen und Geld.



Nicht ein einziges Hochgeschwindigkeitsprojekt ist derzeit in Deutschland geplant.



In China werden jährlich rund 2 000 Kilometer Schnellbahngleise verlegt.

Da macht ein Transrapid richtig Sinn.

Die Folge ist aber, dass immer mehr deutsche Technologie nach China transferiert wird.

Längst haben die Chinesen schon einen eigenen Magnetbahn-Prototypen im Test. Den Deutschen bleibt nichts weiter übrig, als künftig noch stärker mit den Chinesen zu kooperieren. Mund zu und Faust in der Tasche ist das Motto.

Ansonsten schwebt dort die Magnetbahn bald

ganz ohne deutsche Beteiligung!

China plant im Juli 2006 ein so genanntes eigenes Modell,

zu testen.

Das Zukunftsprojekt trägt den Namen

Zhui Feng >< Jagt den Wind

und soll eine Geschwindigkeit von 500 Kilometern pro Stunde erreichen.

Der Zhui Feng ist damit so schnell wie der deutsche Transrapid.

Nach Einschätzung deutscher Experten könnte die Bahn in fünf Jahren marktreif sein.


Die Chinesen betonen zwar, man habe für die eigene Magnetbahn-Entwicklung keine deutsche Technologie genutzt.


Der von den deutschen Konzernen ThyssenKrupp und Siemens entwickelte und gebaute Transrapid ist bislang in China als einzigem Land der Welt im Einsatz.


In Shanghai wurde auf einer 33 Kilometer langen Strecke seit 2004 der in Deutschland entwickelte Transrapid eingesetzt. Die Magnetbahn fährt zwischen der Innenstadt von Shanghai und dem Flughafen der Metropole.


Unsere Bundesregierung prüft nun, ob es sich bei der geplanten chinesischen Magnetbahn um ein Plagiat der deutschen Transrapid-Technologie handelt.


Das sagte Wirtschaftsminister

Michael Glos (CSU).


Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) warf China offen vor, die Technik der Magnetschwebebahn Transrapid unerlaubt kopiert zu haben.


Ein mutiger Schritt, wenn man bedenkt, dass auch andere deutsche Unternehmen feststellen mussten, dass ihre Produkte auf den Weltmärkten vermehrt als billige Kopie auftauchten, nachdem man in China so toll und preiswert produzierte.


"Hier geht es um den Missbrauch von geistigem Eigentum",


meint Dr. Edmund Stoiber.

Auf dem nächsten G-8-Gipfel in St. Petersburg wollen die führenden Industriestaaten über die chinesischen Praktiken sprechen.


Auch unsere Bundeskanzlerin

Dr. Angela Merkel (CDU)

meint, dass dieses Thema auf die Tagesordnung gehöre.


Globales Denken und globales Handeln kann nicht bedeuten, neben dem deutschen Warenexport auch noch

deutsche Arbeitsplätze zu exportieren.


Ein Einsatz des Transrapid in Deutschland hätte womöglich mehrere tausend Arbeitsplätze in Deutschland entstehen lassen.

Jetzt freuen sich Chinesen darüber.


Wieder ein Versagen der deutschen Politiker

oder einfach nur

Pech und Unvermögen?


Wir sind bereit zum Handeln!

DRSB

Wir kämpfen seit

1988

für sinnvolle, lernfähige und sichere Rentensysteme sowie für dauerhafte und sichere Arbeitsplätze in Deutschland


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