Infobrief – 31. Oktober 2012 / Deutsche Volkspartei – Auslaufmodell oder unverzichtbar?

Deutsche Volkspartei – Auslaufmodell oder unverzichtbar?

 

Das deutsche Parteiensystem hat sich verändert. Die Parteibindungen der Wähler nehmen ab und Mehrheitsbildungen werden schwieriger. Die sogenannten Volksparteien konnten in den vergangenen 12 Jahren nicht mehr entscheidend zur Stabilität des Landes und zum Wohlstand für unser Volk beigetragen.

Welche Rolle wird einer echten Volksparteien in Zukunft zukommen?

Sinkende Mitgliederzahlen und zurückgehende Stammwähleranteile werfen Fragen auf. Gibt es eine Zukunft für Volksparteien oder sind sie ein verzichtbares Auslaufmodell?

 

Die Menschen in unserer Heimat diskutieren in kleinen Kreisen bereits seit Wochen darüber. Die Wahlen im nächsten Jahr werden es ans Tageslicht bringen: Ist die Die CDU die letzte Volkspartei – und kann sie es auf Dauer bleiben? Volkspartei zu sein ist kein Selbstläufer mehr und entspricht kaum noch dem Selbstverständnis der Wähler. Wer Volkspartei in der Zukunft sein möchte, „DER“ muss sich der Herausforderung stellen und offen, sinnvoll sowie selbstkritisch über die Nutzmehrung für unser Volk diskutieren.

 

Die Personalauswahl und das Anti – Volksprogramm der SPD spricht eine eindeutige Sprache: Man hat sich vom Status einer Volkspartei seit der Ära Schröder verabschiedet und möchte den neoliberalen, menschenverachtenden Kurs beibehalten. Dabei sollte man sich in der Führungsspitze reiflich überlegen, ob das Prinzip der atlantischen Netzwerke überholt ist und neue gesellschaftliche Netzwerke eine reale Antwort für die SPD sein kann.

 

Die GRÜNEN haben zwar mit ihrem basisdemokratischen Vorstoß für gewisses Aufsehen gesorgt, doch vermisst man bei dieser Partei verlässliche Aussagen zum Themenkreis der gesetzlichen und privaten Rentensysteme. Ein klare Position zur Abschaffung der volksschädlichen Agendapolitik ist bei den GRÜNEN nicht feststellbar. Mit einer so schwammigen Haltung wird es zur Volkspartei niemals reichen.

 

Die LINKE hat noch immer nicht aus ihren Fehlern lernen können. Erst verdrängte man WASGler aus den Führungspositionen und schickte danach bekennende Extremisten in den Bundestag. Die Stalinistin Sahra Wagenknecht ist nur eins von vielen abschreckenden Beispielen. Einige verehren Kuba und andere unterstützen noch immer die verfassungsfeindlichen ROTEN HILFEN etc. … . Undifferenziertes Programm und untaugliches Personal der LINKEN zwingen diese Partei in die selbst verordnete Isolation. Mit Matthias W. Birkwald schickt man einen Sozialpolitiker mit guten Ansätzen ins Rennen. Wenn die LINKEN den Worten von Birkwald Taten folgen lassen will, dann muss sie jetzt die richtigen Schlüsse aus Programm und Personal ziehen. Der richtige Weg kann nur sein: Keine Zusammenarbeit mehr mit Demagogen, Extremisten oder mit gesellschaftlichen Spaltern. Im Kern hätte die LINKE das Potential zur Volkspartei – doch sie nutzt es nicht. 

 

Die FDP war, ist und bleibt eine Klientelpartei mit separatistischen Wurzeln. Dort ist nichts zu finden, was in Zukunft den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Heimat fördern könnte. Als reine Mitglieder und Interessenpartei wird sie immer mit der 5% – Marke zu kämpfen haben. Die FDP hat sich überholt und ist gesellschaftlich obsolet geworden. Eine Antwort für eine Volksparteien gibt es dort nicht.

 

Über die PIRATEN ein Wort zu verlieren – ist quasi ein Wort zu viel.

 

Die CDU ist zurzeit noch die einzige Partei mit einem nachvollziehbaren Anspruch darauf eine Volkspartei zu sein. Der Absturz in NRW [ 26,5% ] war ein Warnschuss, der aber in Berlin nicht richtig gehört wurde. Vieles hängt davon ab, ob und wie sich die Christdemokraten ändern und eine nutzmehrende Modernisierung durchführen können.

 

Dazu gehört natürlich die sofortige Abschaffung der volksschädlichen Agendapolitik und die schadenfreie Beseitigung des Riesterwahns. Nur dadurch könnte der Anspruch auf den Status einer Volkspartei erhalten bleiben. CDU – die letzte Volkspartei? Wir werden sehen welche Wandlungen die CDU – Chefin ihrer Partei noch verordnet. Das Programm sowie die Personaldecke weisen große Löcher auf.

 

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