Infobrief – 30. April 2013 / Gefahr erkannt? – > Gefahr gebannt?

Gefahr erkannt? – > Gefahr gebannt?

 

Die Mehrheit der DEUTSCHEN hält laut diversen Umfragen den mutmaßlichen Steuerhinterzieher Hoeneß zwar für vollkommen unglaubwürdig, für extrem gierig und für hochgradig kriminell. Sein soziales Engagement wird auf immer mehr Bloggerseiten bereits als Feigenblattaktion enttarnt. Man spricht von München bis Hamburg vom

Spendensyndrom.

Dennoch gilt Uli Hoeneß bei vielen atlantischen Netzwerkern noch als faszinierender Mann. So sah es auch der fleißige Netzwerker Thomas Gottschalk bei Jauch, der zum Beispiel den 60. Geburtstag von Hoeneß moderiert hatte. Den SPDler Steinbrück machen die Vorgänge im Schwarzgeldbereich rat- und orientierungslos. Der „NOCH“ – Kanzlerkandidat der SPD redet plötzlich von Anstand, Ehrlichkeit und Maß. Völlig neue Töne aus dem Mund des Masters of Desasters.

 

In Brüssel, London, Paris oder Rom sowie in Madrid hat man die Gefährlichkeit der calvinistisch, mosaisch geprägten atlantischen Netzwerker vollumfänglich erkannt, deren jahrzehntelanges volksschädliches Wirken analysiert und zieht nun die ersten vorsichtigen Schlüsse daraus.  

Gefahr erkannt? – > Gefahr gebannt?

Vor dem Hintergrund der möglichen inneren Unruhen in den EU – Ländern sowie der möglichen Auflösung von EU und EURO hat der EU – Sozialkommissar Laszlo Andor höhere Löhne in Deutschland gefordert. Damit möchte Andor die heimische Nachfrage anregen und durch den gesteigerten Konsum die wachsende Aggression gegen die Politiker und Parteien abdämpfen.

 

Der Ungar Andor hat klar erkannt, dass die Bundesrepublik Deutschland – > seit der Einführung der volksschädlichen und volksfeindlichen Agendapolitik – > die Gesellschaftsstrukturen in ganz Europa zum Einsturz gebracht hat. Deshalb empfiehlt die EU – Kommission der Regierung in Berlin, auf breiter Basis lebenswerte Mindestlöhne einzuführen.

 

Belgien und Frankreich beschweren sich schon seit einiger Zeit über das gefährliche deutsche Lohndumping. Wegen hoher Exportüberschüsse sei es nicht zu rechtfertigen, dass die Deutschen einen Lohnwettbewerb beibehielten. Länder mit Exportüberschüssen müssten sich wie Defizitländer anpassen, sagte der ungarische Politiker Laszlo Andor. Andor befürchtet ein baldiges Auseinanderdriften der ohnehin schon schwer beschädigten Währungsunion. Nach der Einschätzung von Andor ist der Zusammenhalt schon halb verloren.

 

Deutschland steht wegen der vergleichsweise zurückhaltenden Lohnabschlüsse in den vergangenen Jahren schon länger in der massiven Kritik. Viele Politiker aus wirtschaftlich schwächeren EU – Ländern argumentieren, dass eine höhere Binnennachfrage in der Bundesrepublik der gesamten EURO – ZONE helfen könnte.

 

Nach den Parlamentswahlen bekommt Island eine neue Regierung. Das Votum der Isländer ist eine krachende Absage an den Europakurs der Sozialdemokraten. Island nimmt Abschied vom Europakurs. Nicht nur in Reykjavik hat es vernehmbar geknallt. Auch in Stockholm, Oslo und Kopenhagen kracht es im politischen Gebälk. Es ist noch keine 4 Jahre her, da sprach man in Reykjavik noch von einer Zeitenwende und lobte die EU und den EURO. Damals lernten – > unter dem Eindruck des drohenden Staatsbankrotts – > die Isländer das Demonstrieren. Man jagte die alte Regierung, die mit den Banken gekungelt hatte, mit Schimpf und Schande aus allen Ämtern und stellte sogar ihren eigenen Premierminister vor Gericht. Dies war alles nur möglich, weil in Reykjavik, Stockholm, Oslo oder Kopenhagen die atlantischen Netzwerkstrukturen wesentlich schwächer ausgeprägt sind als in unserer Heimat.

Ist also die Gefahr tatsächlich erkannt? – > Ist die Gefahr wirklich gebannt?

 

 

 

 

 

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