Infobrief – 17. April 2014 / Ist die NATO noch ein Verteidigungsbündnis?

Ist die NATO

noch ein Verteidigungsbündnis?

 

Die NATO – Mitglieder sind im Bündnis verpflichtet, jedem angegriffenen Mitgliedsstaat Beistand zu leisten. Dafür wurde dieser PAKT geschlossen – > aber sendet er heute noch die richtigen Signale aus? Stehen die 28 Nationen dieser vermeintlichen Verteidigungsallianz noch geschlossen hinter der Hegemonial – Politik der USA? Hat die NATO nicht schon ihre Unschuld im Irak, in Libyen oder in Afghanistan verloren?

Einmal ganz abgesehen

von den dubiosen Kriegsabenteuern im Kosovo!

Die NATO berät permanent über die Krise in der Ukraine und ist im Kern doch relativ machtlos. Die osteuropäischen Staaten wie Estland, Lettland, Litauen – > aber auch Polen und Rumänien zeigen jetzt verständlicherweise Nerven. Man hat nach dem Zerfall der UdSSR und des Warschauer – Paktes das „HEIL“ im „WESTEN“ und in der NATO gesucht. Möglicherweise in der heutigen Nachbetrachtung ein gravierender Fehler. Aber muss deshalb die NATO ihre Präsenz in den vorgenannten Ländern in Luft, zu Lande und zu Wasser verstärken? Die Formulierung von NATO – Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen grenzt schon gefährlich an Kriegsrhetorik.

Ist ein solch dubioses Signal jetzt richtig?

Oder sollte sich die NATO besser zurückhalten?

Die durchaus verständliche Unruhe in Estland, Lettland, Litauen, Polen und Rumänien darf nicht in einer Hysterie enden. Es ist doch völlig klar, dass die diversen Marionetten – Regierungen in den aufgezählten Staaten die Unruhe spüren – > weil dort beträchtliche russische Bevölkerungsanteile leben – > die teilweise von atlantischen Netzwerkern in krasser Form schikaniert werden. Seit dem Referendum auf der Krim hat der Funke der Freiheit in Estland, Lettland, Litauen, Polen und besonders in Rumänien ein neues Feuer entfacht. Man fürchtet deshalb völlig zu RECHT, dass der Drang nach Russland nun von der Krim über die Ostukraine und Georgien bis in ihre Länder schwappt. Der Kreml kann sich keineswegs provoziert fühlen, wie einige bei Medien das fälschlicherweise behaupten, sondern Moskau kann in aller Ruhe abwarten – > bis die Staaten der EU, die Euro – Länder und auch die USA ihre vollmundigen Versprechen nicht mehr einlösen können. Die Ostgrenze der NATO werden russische Truppen deshalb nicht überschreiten müssen. Was man aus Angst in der NATO derzeit praktiziert – > nennt man hirnloses und sinnloses Säbelrasseln. Russland wird die territoriale Souveränität der NATO – Staaten nicht verletzen! Putin wird keinen NATO – Bündnisfall provozieren oder gar auslösen. Militärisch und politisch betrachtet ist das sogenannte Flagge zeigen der NATO ein unsinniger Akt der Schwäche und der Ratlosigkeit. Es ist insgesamt ein falsches Signal – > zur falschen Zeit. Die Angst bei den atlantischen Netzwerkern müsste sich normalerweise dadurch noch exponentiell steigern, denn nun haben die Menschen in den neuen NATO – Staaten einen Grund die Rückkehr in eine russische Föderation zu fordern. Das Säbelrasseln der NATO wird solche Szenarien auslösen. Sollen die beschlossenen Maßnahmen der NATO – > mehr Luftüberwachung in den östlichen Mitgliedsländern und Marinemanöver in der Ostsee – > Putin oder die Führung im Kreml tatsächlich beeindrucken?

Diese machtlose Präsenz der Hilflosigkeit

wird letztendlich zu einem Domino – Effekt führen – > der

Russenland weiter in die Karten spielt.

_____________________

 

Möchten Sie sich unabhängig und sachlich korrekt informieren? Ohne Beeinflussung von Werbe- oder Produktpartnern. Ohne Beeinflussung von Geheimdiensten oder angeschlossenen Tarnorganisationen, Geheimbünden oder dubiosen NGO´s.

JA!

Dann lesen Sie regelmäßig kostenfrei die DRSB – Internetseite mit den aufklärenden Artikelserien. Nutzen Sie die Vorteile der Demokratie.

Bilden Sie sich Ihre unabhängige Meinung.

 

Veröffentlicht unter Alle Artikel, Infobriefe

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>