Infobrief – 02. Januar 2013 / Herumgewürge im US – Haushaltsstreit

Herumgewürge im US – Haushaltsstreit

 

Das Herumgewürge im US – Haushaltsstreit ist trügerisch, denn die Folge ist ein automatisches Sparprogramm – >das den kläglichen Rest der Konjunktur abzuwürgen droht. Eine nahezu hirnrissige vermeintliche Konkurrenz zwischen den Demokraten und Republikanern blockiert schon seit Jahrzehnten das ganze Land. Damit haben die USA nicht nur ihre politische und militärische Vormachtstellung, sondern mehr noch ihre moralische Akzeptanz restlos verspielt. Wieder einmal verkündete man die frohe und hedonistische Weihnachtsbotschaft, wie es angeblich den Amerikanern gelingen soll, sich am eigenen Schopf wieder aus dem Finanz- und Wirtschaftsdesaster zu ziehen. Baron von Münchhausen lässt „herzlich“ grüßen.

 

Der US – Waffenlobby gehen jetzt – >angesichts toter Schulkinder und weltweiter massiver Kritik an der Phobie eines Volkes, das ja angeblich „ach so“ frei ist und „ach so“ mutig ist – einfach die glaubwürdigen Argumente aus. Das gesamte System der USA ist schwer krank und jeder kann es jetzt deutlich sehen. Netzwerkenden Milliardäre der Wallstreet beherrschen die Politik, kontrollieren das Finanzwesen durch die FED sowie die Ratingagenturen und lösen nach Belieben Weltfinanz- und Wirtschaftskrisen aus an denen sie stets massiv verdienen.

 

Parallel dazu versteckt man sich hinter einer Fassade der Scheindemokratie um das Treiben ungestört sowie mit niedrigster Besteuerung fortsetzen zu können. Auch Barack Obama wird sich nicht gegen die Wallstreet – Mächtigen durchsetzen, denn er ist ein Teil des Netzwerkes und kann wenig gestalten, was für eine gerechtere Gesellschaft tatsächlich von Nöten wäre. Basierend auf echte Freiheit und wirklicher Demokratie, die beide bereits zum Zerrbild verkommen sind, wäre eine Revolution der Amerikaner vielleicht die einzige wahre Möglichkeit, die Dinge wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Denn die vermutlich auf die USA zu rollende Rezession wird höchstwahrscheinlich die Chancen für China, Indien und Russland vervielfachen, sodass die USA dann „mehr oder weniger“ den vorgenannten Staaten politisch und wirtschaftlich ausgeliefert sein werden. Die sogenannte Tea – Party mit dem landesweiten Nachrichtenkanal FOX wird daran nichts – >aber auch gar nichts – ändern können. Es fehlen sachliche, nüchterne Einsicht, valide und innovative Konzepte und ein Funken Hoffnung. Ist aber auch völlig egal, denn das Jahrhundert der USA war sowieso das 20. Jahrhundert – >und „DAS“ ist seit nunmehr 13 Jahren vorbei.

 

Mehr Steuern für Besserverdiener und weniger Ausgaben beim Militär? Wer glaubt selbst in den USA noch an solche Polit – Märchen? Ein zünftiger Krieg oder besser gesagt bewaffneter Konflikt, der die US – Rüstungsindustrie sofort ankurbeln könnte, ist nicht in Sichtweite. In seiner Amtszeit hat Präsident Obama die Staatsverschuldung um 5 Billionen US – Dollar erhöht und er macht keinerlei Anstalten den auswuchernden Sozialhaushalt kräftig zu beschneiden. Dem ALTEN und NEUEN Präsidenten kann also nichts besseres passieren als das er „sein Land“ in ein Haushaltschaos stürzen lässt. Solche Tricks hat er „voll drauf“, denn er kommt aus Chicago und kennt die Schockmethoden der Chicagoer Schule [ Prof. Milton Friedman ]. Nach dem CLIFF – DESASTER kann Präsident Obama die Mittelschicht sowie abhängig Beschäftigte und Rentenbezieher weiter schröpfen und alles „gemütlich“ auf die Republikaner schieben. Steuererhöhungen oder mehr Abgaben für die obersten Zehntausend sind dann nicht mehr nötig.

 

Den aufmerksamen DRSB – Lesern dürfte bekannt, dass gemäß den Zahlen des statistischen Bureau von New Jersey es für einen abhängig Beschäftigten mit einem Jahreseinkommen von 28.000,00 US – Dollar brutto völlig uninteressant ist, sich auf 58.000,00 US – Dollar brutto hinauf zuarbeiten da man netto nicht wesentlich mehr nach hause bringen wird. Die USA ein Vorbild für Freiheit und Demokratie? Die USA ein Vorbild für einen fürsorglichen Sozialstaat? Mal ganz ehrlich ……… da können auch Sie das Lachen nicht mehr unterdrücken.

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