Aktion Größenwahn!
Großbritannien und angeblich 5 weitere NATO-Mitglieder planen offensichtlich eine neue Eingreiftruppe für Osteuropa unter britischer Führung! In London hat man vermutlich ein schlechtes Gedächtnis. Hätte der Falkland-Krieg nur 8 Tage länger gedauert – > so hätten die Briten – > statt der Argentinier damals kapitulieren müssen. David Cameron überschätzt also schon wieder die Einsatz- und Leistungsfähigkeit der britischen Armee. 10.000 Soldaten für Osteuropa! Wo sollen die herkommen? Die Bundeswehr läuft seit Afghanistan am absoluten Limit und Frankreich erwartet und baut im Kriegsabenteuer MALI auf die Unterstützung der DEUTSCHEN.
10.000 Mann – > für was?
10.000 – > das ist aus militärischer Sicht eine Divisionsstärke. Die Financial Times vermeldete am 30. August 2014 eine neue Streitmacht für Osteuropa! Diese Kampftruppe soll als direkte Reaktion auf die russische Ukraine-Politik entstehen. Zusammen mit Großbritannien wollen sich auch die baltischen Staaten, Norwegen, Dänemark und die Niederländer in der Streitmacht beteiligen. Angeblich soll auch die Kanadier ihre Bereitschaft signalisiert haben. London will aus 10.000 Mann eine kombinierte Luft-, See- und Landstreitmacht formen. Die Initiative von Premierminister David Cameron ist nach belastbaren Informationen der NATO absolut nicht identisch mit den Bündnis-Plänen. PENG! – > Ist es die erste und einzige politische Ohrfeige für Cameron – > oder werden noch viele weitere folgen?
Schlägt Moskau jetzt zurück?
Semjon Semjontschenko – > der nicht sehr erfolgreiche Kommandeur des ukrainischen Bataillons Donbass beklagte – > dass viele seiner Soldaten in Gefangenschaft der Freiheitskämpfer in der Ostukraine sind. Präsident Petro Poroschenko soll Semjontschenko bereits darüber informiert haben – > dass seine Soldaten gegen russische Soldaten ausgetauscht werden. Seit Stunden melden die Putschisten in Kiew weitere sehr schwere Angriffe durch russische Panzer. Moskau weist aber immer noch Vorwürfe zurück – > dass russische Soldaten in der Ukraine im Einsatz sind. Nach durchaus belastbaren ukrainischen Angaben sind russische Panzer und mit den Freiheitskämpfern im gesamten Osten des Landes auf dem Vormarsch.
Unterschiedlich Auffassungen!
Die Staaten im Kunstgebilde der EU werden bei dem Gipfeltreffen nach glaubhaften Einschätzung des finnischen Ministerpräsidenten Alexander Stubb keine neuen Sanktionsbeschlüsse gegen Russland beschließen. Zu unterschiedlich sind zwischenzeitlich die Auffassungen in den 28 Mitgliedsstaaten. Alexander Stubb sagte lediglich lapidar dazu: Es gibt Länder, die die Sanktionen sofort verschärfen wollen und es gibt Länder – > die eine gelassenere Herangehensweise befürworten. Die Scharfmacher aus London, Paris, Brüssel und Berlin stoßen bei der Mehrheit der EU-Mitglieder auf verschlossene Ohren. Die Ängste von Polen, Lettland, Estland und Litauen sind völlig aus der Luft gegriffen und werden unangemessen überhöht! Der Scharfmacher und Noch-EU-Kommissionschef José Manuel Barroso hingegen rechnet mit weiteren Sanktionen gegen Moskau!
Ist Barroso ein Kriegstreiber?
Ich erwarte, dass die Verantwortlichen der EU-Mitgliedstaaten bereit sind für eine neue Runde von Sanktionen! Diese Worte sprach Barroso nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko vollkommen gelassen aus. Angeblich hat er schon Optionen vorbereitet. Zu weiteren Details äußerte sich der Scharfmacher Barroso aber nicht. Für was sammelt Barroso noch Fleißkärtchen? Welche neue Position strebt er an? Zum Divisionskommandeur für die schnelle Eingreiftruppe der Größenwahnsinnigen reicht seine militärische Qualifikation nicht aus! Und nur mit inhaltslosen warmen Worten lassen sich 10.000 Soldaten nicht auf Dauer führen.
Waterloo für Cameron?
Premierminister David Cameron möchte seine Vorstellungen von einer Kampftruppe für Osteuropa im Umfeld des NATO-Gipfels am 04. und 05. September 2014 in Wales präsentieren. Während in London die Opposition am Ausstieg aus der EU herum werkelt – > träumt Cameron von einer expansiven Ostpolitik. Warum will Cameron völlig unnötig Soldaten in den Tod schicken? Unsere Bundesregierung ist weiter gegen eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine. Ohnehin verbietet seit 2010 ein Gesetz der Ukraine den Beitritt zu Militärbündnissen. Deshalb möchte der atlantische Netzwerker und ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk dem Marionetten-Parlament in Kiew einen Entwurf zur Aufhebung des blockfreien Status vorlegen – > obwohl die NATO wiederholt in deutlich verständlicher Form betonte – > dass keine Absicht besteht die Ukraine in die NATO zu holen. Ein Waterloo nur für Cameron und Jazenjuk? – > Oder für das gesamte Kunstgebilde der EU sowie für die NATO?
_____________________
Möchten Sie sich unabhängig und sachlich korrekt informieren? Ohne Beeinflussung von Werbe- oder Produktpartnern. Ohne Beeinflussung von Geheimdiensten oder angeschlossenen Tarnorganisationen, Geheimbünden oder dubiosen NGO´s.
JA!
Dann lesen Sie regelmäßig kostenfrei die DRSB – Internetseite mit den aufklärenden Artikelserien. Nutzen Sie die Vorteile der Demokratie.
Bilden Sie sich Ihre unabhängige Meinung.
