Die Nachwehen der US – Kriege / Teil 158 / Die provozierte Staatspleite

Die provozierte Staatspleite

SO“ ganz langsam realisieren auch die oftmals gierigen Börsen-Junkies – > dass die Gemeinschaftswährung Euro extrem viele Risiken in sich birgt. Die dramatischen Szenarien – > um und in der Griechenland-Krise – > belasten nicht nur den deutschen Aktienmarkt. Es ist deshalb kein allzu großes Wunder – > dass der deutsche Leitindex Dax Chart zu Handelsbeginn am 29. Juni 2015 bereits 500 Punkte verlor. Dadurch wurden innerhalb weniger Sekunden mehr als die gesamten Handelsgewinne der vergangenen Woche zerstört – > denn die trügerische Hoffnung auf eine Einigung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern hatte den Dax bis zum 26. Juni 2015 um rund 3,5% nach oben getrieben. Die griechische Regierung scheint bis heute quasi alles RICHTIG zu machen. Es war längst überfällig, mit den permanenten Drangsalierungen, fragwürdigen politischen Erpressungsversuchen und niederträchtigen Gängelungen des IWF, der EZB und der EU Schluss zu machen. Obwohl nun höchstwahrscheinlich die deutschen Steuerzahler für den Großteil der finanziellen Schäden aufkommen muss – > ist es absolut RICHTIG, den verdeckten Staatsfinanzierungen durch die Europäische Zentralbank ein Ende zu bereiten. Nichtsdestowenigertrotz werden vermutlich – > nicht nur für das griechische Debakel – > die entstandenen Forderungen für die Staatskredite für die Geldgeber verloren sein. Es deshalb auch richtig – > die sogenannten Notkredite für die griechischen Banken zu begrenzen. So etwas bringt zwar die meisten Griechen kurzfristig in finanzielle Bedrängnis – > verhindert aber – > dass die griechischen Finanz-Eliten noch mehr Geld ins Ausland abfließen lassen. Bei den diversen Geldgebern hat sich ganz plötzlich und völlig unerwartet große Enttäuschung breit gemacht. Mit dem Schachzug der griechischen Regierung hatten weder IWF, EZB noch unsere vermeintlichen Volksvertreter in Brüssel gerechnet. Man war zuversichtlich, eine Einigung zu erreichen. Hatte man doch bis zu dem erkennbaren Verhandlungsbruch mit Athen stets faule Kompromisse erzielen können.

Die drohende Staatspleite Griechenlands

erschüttert deshalb nicht nur die Börsen und die Politiker,

sondern insbesondere Washington.

Nun muss man sogar mit dem allseits gefürchteten BIG BANG an den internationalen Börsen rechnen. Denn die Aktienkurse japanischer Unternehmen – > die viel nach Europa exportieren – > brachen schon besonders stark ein. Die ohnehin untaugliche Gemeinschaftswährung zeigt jetzt ihre Schwächen auf und wird aufgrund der ungelösten Dauerkrise in Griechenland weiter enorm unter Druck geraten.

 

Jetzt ist die Zeit angebrochen – > dass die Regierung in Athen den Griechen und dem dahinsiechenden Kunstgebilde der EU beweist – > dass man ein belastbares, tragfähiges und zukunftsfähiges Währungsmodell außerhalb des Euro vorweisen kann.

Nur dann macht ein GREXIT wirklich Sinn.

Höchstwahrscheinlich findet die griechische Regierung eine Lösung und zeigt den verbleibenden 18 Euro-Ländern die Gefährlichkeit und Absurdität des Euros. In Anbetracht eines solch möglichen Szenarios wird das Versagen der EU-Politiker noch deutlicher für alle Menschen im dahinsiechenden Kunstgebilde der EU sichtbar. Möglicherweise haben griechische Politiker ganz bewusst das historische Ende des Euro mit Schrecken eingeleitet.

Und vermutlich sogar einen

Euro-Schrecken ohne Ende noch rechtzeitig vermieden.

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