DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Deutschland
bereit zum Neustart?
von
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.
und
Vorsitzender der Rechtskommission des DRSB e.V.
und
Steuerberater Hans-Josef Leiting
Vorsitzender der Rentenkommission des DRSB e.V.
und
Rechtsanwalt Christian Hindahl
Vorsitzender der Ethikkommission des DRSB e.V.
und
Rechtsanwalt Heinrich Sternemann
Vorsitzender der Antikorruptionskommission des DRSB e.V.
Meerbusch, den 13. Dezember 2006
Christian Johann Heinrich Heine,
am 13. Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf geboren, war einer der bedeutendsten deutschen Dichter und Journalisten des 19. Jahrhunderts.
Christian Johann Heinrich Heine
war ein Dichter der Romantik.
Seine Reiseberichte machte er zur Kunstform und verlieh der deutschen Sprache eine zuvor nicht gekannte stilistische Leichtigkeit und Eleganz.
Heine galt auch als kritischer, politisch engagierter Journalist und Satiriker und seine Polemik war ebenso bewundert wie gefürchtet.
Heine gehört zu den meistübersetzten Dichtern deutscher Sprache.
Niemand, der Heine wirklich kennt, wird dem deutschjüdischen Sohn der Stadt Düsseldorf deutschen Hurrapatriotismus unterstellen wollen, wenn man an vorweihnachtlichen Abenden seine bittersüße Liebeserklärung liest
Deutschland, ein Wintermärchen.
1844 im Pariser Exil geschrieben, zeigt es
Wärme, Verständnis, Sehnsucht
und
Liebe zum Vaterland,
die Heine stets aufs neue Kräfte schenkten.
Gefühle der Ermutigung und der wiederkehrenden Kraft strömen aus seinen Worten:
Zitat
Seit ich auf deutsche Erde trat, durchströmen mich Zaubersäfte.
Der Riese hat wieder die Mutter berührt
und es wuchsen ihm neu die Kräfte.
Zitat Ende.
Deutschland
ist mutlos geworden, weil es seit Jahrzehnten perspektivlos und planlos regiert wird. Dank unserer Politiker sind wir auf dem absteigenden Ast und somit wahrscheinlich auf dem direkten Weg in eine
Schlamper - Republik.
Unsere „lieben” Politiker tun so, als wäre alles in Butter und verschließen dabei fest die Augen vor der Realität und den damit verbundenen Problemen.
Getreu dem lebenslustigen rheinischen Motto:
Es geht gut,
es wird weiter gut gehen und irgendwie ist es schon immer weitergegangen,
regierte ein Pfälzer namens
Helmut Kohl
16 nutzlose Jahre unsere Republik.
Danach folgte bekanntlich der
Genosse Gerhard Schröder,
der rückblickend als
>>> Weltmeister der Selbstankündiger <<<
eigentlich nicht wahrhaftig regierte, sondern hauptsächlich medienwirksam
Schlagzeilen über das Regieren
produzierte und höchstwahrscheinlich alle Anderen an der ernsthaften Ausübung ihres Auftrages hinderte.
Dabei ist es nicht verwerflich aus der Not eine Tugend zu machen, doch den deutschen
Bürgern
hat es nicht weitergeholfen.
Schröder gebrauchte die Wörter
„Innovation” und „Innovationsinitiativen”
sehr häufig, sodass der Rückschluss erlaubt sein mag von seinen „Lieblingswörtern” zu sprechen.
Nun ist der Begriff
Innovation
zunächst positiv belegt und lässt negative Gedanken eigentlich nicht zu.
Trotzdem müssen wir im Zusammenhang mit dem Genossen Schröder davon ausgehen, dass eine
>>> Schröder <<< - Innovation
als politische Hinterlassenschaft in unsere Geschichtsbücher Einzug hält, die
>>> Armut der neuen Unterschicht <<<.
Bereits während seiner Amtszeit verließen immer mehr deutsche Bürger unser
Vaterland.
Es handelte sich hauptsächlich um
Facharbeiter,
Techniker,
Ingenieure,
Künstler,
Schriftsteller
und
Wissenschaftler,
die im Ausland bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu finden hofften.
Einen vergleichbaren
Exodus
hat es vermutlich nur im dritten Reich gegeben.
Nur – damals wurden
deutsche Bürger
bespitzelt, geächtet, gejagt und getötet.
Der reinen Ordnung halber sei erwähnt, dass „Genosse Schröder” viele „Helferlein” im „grünen Lager” hatte, die mit ihren Namen
Fischer, Künast, Trittin, Roth, Schlauch, Sager und Bütikofer
ebenso historische Verantwortung für diesen Politikstil tragen.
Möglicherweise hat der „Genosse Schröder” auch gedacht, dass die deutschen Bürger ausschließlich wegen der schönen Natur in unsere Nachbarländer zogen.
Das Schröder – Vermächtnis für die SPD hat klare Konturen:
Werte und Orientierungsmarken
gingen für diese Partei auf Jahre verloren.
Deshalb kann vermutlich der Niedergang der
SPD
nicht mehr aufgehalten werden.
Verbitterte, enttäuschte und
überzeugte Sozialdemokraten
wenden sich von der Partei ab und treten vermehrt aus der Partei aus.
Die
neoliberalen Erben
>>> Beck, Müntefering und Steinbrück <<<
werden vermutlich in kürzester Zeit den „Rest” besorgen.
Eine ehemalige Kommunistin wie
>>> Ulla Schmidt <<<
wird dazu nicht mehr gebraucht.
Die
Rot / Schwarze Regierung
übt sich fast täglich im Graben- und Häuserkampf und verliert dadurch mehr und mehr Kraft und Glaubwürdigkeit zum Regieren.
Das war nicht immer so, denn in viel schwierigeren Zeiten haben Politiker auch schon einmal den Mut und die Kraft gefunden, einen echten
Neustart
zu wagen und auch tatsächlich zu schaffen.
Wenige deutsche Bürger bezweifeln, dass unsere
Bundeskanzlerin
Angela Merkel
den guten Willen mitbringt, Deutschland zu neuen Ufern zu führen.
Doch die meisten Bürger zweifeln daran, dass sie den Mut und das Rückgrat hat sowie die notwendigen Ideen, ihre begonnene Mission erfolgreich zu beenden.
Mit Finten und Tricks im „Pfälzer Stil” ist da kein Blumentopf zu gewinnen.
In der
Stunde Null
nach dem zweiten Weltkrieg entdeckten 1945 die
deutschen Bürger
ihre Selbstverantwortung und bauten unser Vaterland in Eigeninitiative wieder auf.
Wir vom
DRSB
Deutschen Rentenschutzbund e.V.
sind überzeugt:
Deutschland kann jederzeit wieder eine gigantische Aufbauenergie mobilisieren, wenn wir wieder auf unsere
Stärken und Werte
Vertrauen,
damit es nicht am Ende nach Heinrich Heine heißt:
„Denk ich an Deutschland in der Nacht,
so bin um den Schlaf gebracht”
Schon im 6.Jahrhundert nach
Christi Geburt
wurde von
Papst Gregor dem Großen
die
Adventsliturgie
in ihren Grundzügen festgelegt.
Die 4 Wochen sollen symbolisch auf die 4000 Jahre hinweisen, die die Menschheit nach kirchlicher Rechnung auf die Ankunft des
Erlösers
warten musste.
Durch Übernahme
gallischen Brauchtums
war die Adventszeit zur Buß- und Fastenzeit geworden.
Mit dem ersten Advent beginnt das Kirchenjahr.
Hier wurde das Rorate, eine Frühmesse zu Ehren Marias, gefeiert.
Diese Messen begannen mit
Rorate coeli
Tauet Himmel.
Das Jahr
2006
schließt in wenigen Tagen bereits wieder das Tor.
Ein Jahr mit sehr vielen Höhen und Tiefen aber auch mit vielen glücklichen Momenten neigt sich zu Ende.
Wir wünschen allen
Menschen auf der Welt
ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest, verbunden mit einem guten Rutsch ins neue Jahr
2007.
