der sprit der niemals ausgeht

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Der Sprit, der niemals ausgeht

 

Sonnige Aussichten für

Autofahrer, Mieter und Hausbesitzer

 

Meerbusch, den 28. Februar 2006

 

von

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

 

und

 

Hans-Josef Leiting

Vorsitzender der DRSB Rentenkommission

 

 

Die Energieministerin von Schweden

Mona Sahlin

sagte es der internationalen Presse ganz deutlich:

Wir wollen Schweden bis zum Jahr 2020 von fossilen Brennstoffen unabhängig machen!

Schweden ist ein moderner Industriestaat und will in 14 Jahren völlig weg vom Erdöl.

In

Deutschland

würde man solche Ideen als

Politiker-Schwachsinn

abtun, doch die Schweden meinen es ernst.

Während noch in Deutschland Mieter und Hausbesitzer angstvoll steigende Heizölpreise verfolgen und Autofahrer die Höhe der Benzinpreise nicht mehr verstehen, haben die Schweden strategisch die Weichen längst gestellt:

Seit 1994 ging der Ölverbrauch in Wohnungen und öffentlichen Gebäuden um

15,2 Terawattstunden zurück!

Die Energieeinsparung entspricht dem Jahresverbrauch von

600000 schwedischen Wohnungen.

Industriebetriebe werden systematisch vom Erdölverbrauch entwöhnt. Der Verbrauch in der schwedischen Industrie blieb in den letzten zehn Jahren gleich.

Dagegen stieg deutlich die Produktivität. Sie wurde kontinuierlich um

70%

gesteigert.

Der Erfolg wächst in Schwedens riesigen Wäldern. Das Erfolgsgeheimnis heißt nachwachsender Rohstoff.

In Schweden sterben langsam und unaufhaltsam die Ölheizungen für Wohnungen und Bürogebäude aus.

Mit Holzpellets befeuerte Fernheizwerke liefern Wärme für Stadtwohnungen und Strom für die Industrie. Doch die bisherigen Erfolge sind eine Kleinigkeit gegenüber dem, was jetzt kommt.

Die Erdöl-Spritentwöhnung der Automobile.

Womit aber wollen die Schweden fahren, wenn in 14 Jahren kein Erdöl mehr importiert werden soll?

Ein Sprecher des Umweltministeriums sagte dazu kleinlaut:

So ganz genau wissen wir das auch noch nicht.

Im südschwedischen Värnamo arbeitet bereits eine kleinere Versuchsanlage die Holzabfälle bei knapp 1000 Grad Celsius in Gas verwandelt.

Ab 2007 soll aus diesem so genannten Synthese-Gas durch chemische Weiterverarbeitung auch Benzin oder Diesel entstehen.

In Deutschland gibt es

Designer-Sprit

schon seit Jahren.

Die Firma

Choren

im deutschen Bundesland Sachsen stellt aus Holzabfällen so genanntes

Sunfuel

her.

Der Kraftstoff aus Biostoff ist durch seine besonders saubere Verbrennung herkömmlichem Diesel und Benzin haushoch überlegen.

Eine Fabrik im schwedischen Städtchen Örnsköldsvik wiederum stellt schon heute täglich aus zwei Tonnen Sägemehl knapp fünfhundert Liter Ethanol her.

Dieser Industriealkohol wird, gemischt mit 15 Prozent Benzin, in Schweden als

E 85

verkauft.

Der Anteil Automobile, die in Schweden damit fahren können, wächst von Tag zu Tag. Fast drei Prozent des landesweiten Benzinverbrauchs konnten so durch Alkohol ersetzt werden.

Noch kann Schweden die Eigenproduktion den Bedarf nicht decken. Der größte Teil des Ethanols für Schwedens Umweltfreunde wird importiert.

Bis zur völligen schwedischen Unabhängigkeit muss noch einiges getan werden.

Laut Umweltministerin Mona Sahlin hat Schweden die Abhängigkeit vom Erdöl beendet, ihre Botschaft heißt:

Ab dem Jahr 2020 wird in Schweden kein Haus mehr mit Öl beheizt werden müssen und kein Autofahrer wird mehr auf Benzin angewiesen sein.

Eine deutliche Ansage der mutigen Ministerin.

Aber wie sieht es in Deutschland aus?

Auf deutschen Äckern ist alles möglich. Zurzeit liegen

25%

deutscher Agrarflächen brach.

Mit voller Flächennutzung und den richtigen Pflanzen lassen sich die Erträge um bis zu

80%

steigern ohne Einsatz von Insektiziden und Pflanzenschutzmitteln.

Das funktioniert mit dem Zwei-Kulturen-Konzept:

Im Herbst wird zum Beispiel Raps gesät und dann im Juni geerntet.

Danach kommen Mais oder Sonnenblumen in die Erde, sodass im Ergebnis zweimal im Jahr geerntet werden kann.

 

>>>>> Das Allerbeste an dieser Methode <<<<<:

Auch Unkraut wird verwertet, wenn aus dem Grünzeug

Kraftstoff wird.

Als Anbau von Biomasse eignen sich

Sonnenblumen

Mais

Hanf

Hirse

aber auch nachwachsende Feldhölzer wie zum Beispiel Weiden, Pappeln oder Rubinien.

Für die neuen

BTL-Kraftstoff >< Biomass to Liquid

sind also unterschiedliche Biomassen geeignet.

Bei einer konsequenten Umsetzung der Nutzung könnte Deutschland in spätestens

10 Jahren

bereits vom Erdöl vollkommen unabhängig werden. Für eine flächendeckende Treibstoffversorgung von Kraftfahrzeugen reichen in Deutschland

300 Produktionsanlagen

aus.

Sunfuel

kostet pro Liter nur

50 Euro-Cent.

Logisch werden Sie jetzt sagen:

Umwelt schonen >< Sprit- und Heizkosten sparen >< Arbeitsplätze in Deutschland

schaffen und sichern!

Auch deutsche Automanager von VW und Mercedes freuen sich, die einstimmige Aussage:

Die Qualität des BTL-Kraftstoff ist „exzellent”!

Zum Schluss noch der Überhammer:

Mit weltweit

2500 bis 3000 Produktionsanlagen für

Sunfuel

wäre Deutschland absoluter

Weltmarktführer.

 

Geschätzte neue und dauerhafte Arbeitsplätze in Deutschland:

circa

>>>>> 500 000 <<<<<.

1989

veröffentlichte der DRSB e.V. die

Initiative 20 / 70

und forderte in aller Deutlichkeit die politischen Parteien zum Handeln auf.

Passiert ist bis heute wenig!

Wann schaffen und sichern

deutsche Politiker

wieder deutsche Arbeitsplätze?

 

Jeder neue Arbeitsplatz in Deutschland beendet ein

Einzelschicksal eines > arbeitslosen Bürgers <

und

stabilisiert gleichzeitig das gesetzliche Rentensystem.

Wir sind bereit zum Handeln

DRSB

Wir kämpfen seit

1988

für sinnvolle, lernfähige und sichere Rentensysteme sowie für dauerhafte und sichere Arbeitsplätze

in Deutschland

 

 

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