Das Wort am Sonntag / Aufschrei des Westens!

Aufschrei des Westens!

 

Vor 11 Tagen wurden in China neue Verordnungen auf den Weg gebracht, die in diplomatischen Kreisen sowie in den westlichen Medien viel Staub aufgewirbelt haben. Nachdem Russland ausländische Nichtregierungs-Organisationen -> kurz NGO´s genannt -> an die Kette legte und sie als Spionage-Organisationen brandmarkte, wird auch die chinesische Regierung den rund 7.000 NGO´s wesentlich mehr Aufmerksamkeit widmen. Chinas Führung will damit ungewollte westliche Einflüsse zurückdrängen. Ausländische NGO´s in China sind nun Gegenstand der Nationalen Sicherheit geworden. Die chinesischen Behörden erhielten mehr Machtbefugnisse, westliche, politische Einflüsse in der chinesischen Gesellschaft zurückzudrängen. Das neue NGO-Gesetz gehört zu einer Reihe von Verordnungen, die China in jüngster Zeit im Namen der nationalen Sicherheit auf den Weg brachte, um angeblich seine Bürger zu schützen. Einige Medienvertreter finden es deprimierend, wie nun auch im Reich der Mitte ein erkennbarer Anti-Amerikanismus betrieben wird.Doch welcher autonome Staat wird erlauben, dass feindlich geprägte, undurchsichtige Aktivitäten auf seinem Territorium durchgeführt werden. Es ist schon erstaunlich überraschend, dass offensichtlich 7.000 westliche NGO´s bis ins Jahr 2016 auf chinesischem Staatgebiet völlig unbehelligt agieren konnten. Nun hat die chinesische Führung vermutlich die Nase gestrichen voll von den subversiven Tätigkeiten der NGO´s. Strengere Überwachung, härtere Kontrollen und drohende Strafen werden das „Arbeiten“ der rund 7.000 ausländischen Nichtregierungs-Organisationen in China künftig zu einem Spießrutenlaufen machen. Denn das chinesische Ministerium für öffentliche Sicherheit versteht keinen Spaß. Alle NGO´s müssen zukünftig ihre kompletten Finanzen, geplante Projekte und alle Kooperationen mit chinesischen Organisationen offenlegen. Das sind die wesentlichen Kernelemente des Gesetzes-Entwurfs, den der Ständige Ausschuss des Volkskongresses in Beijing / Peking verabschiedet hat.Nach einer Durchleuchtung und Analyse des DRSB steht außer Frage, dass das Konzept der nationalen Sicherheit sehr breit angelegt ist. Welche Aktivitäten man in China zukünftig unterbinden möchte, ist noch nicht genau definiert. Die chinesischen Behörden haben einen extrem großen Spielraum und können sogar bei politisch unliebsame Aktivitäten ihre Überwachungsbefugnisse ausdehnen. Vergleichbares wird auch in den USA, Russland, Israel sowie auch in Ägypten praktiziert. Darüber hat der DRSB -> wie immer -> sachlich und umfassend berichtet. Auch diese Maßnahmen sind ohne jede Einschränkung leicht nachvollziehbar, denn nicht alle NGO´s sind SO UNSCHULDIG wie sie sich nach Außen darstellen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ausgerechnet in China nun westliche Diplomaten und Medien mit einem lauten Aufschrei -> wie immer -> verkünden, dass die NGOs westliche Werte vertreten und inhaltlich für eine politische Liberalisierung stehen.  Auch in den USA sowie in der zerstrittenen Vertragsgemeinschaft der EU wird das chinesische Vorgehen gegen NGO´s deshalb heftig kritisiert. Quasi alle Länder, in denen atlantische Netzwerker noch ungehindert ihr Unwesen treiben dürfen, protestieren gegen die von China geplanten Maßnahmen. Die Vertreter der deutschen Bundesregierung -> oder muss man vielleicht schon besser sagen: die US-amerikanischen Statthalter im von den USA besiegten Feindesland? -> mussten -> offensichtlich weisungsgebunden -> mehrfach ihre tiefe Besorgnis ausdrücken. Die Botschaft aus Berlin war unmissverständlich: NGO´s und Stiftungen dürften in China nicht an ihrer wichtigen Arbeit gehindert werden. Dies forderte bereits vorsorglich der deutsche Bundespräsident -> Joachim Gauck -> in seiner naiven Heilsbringer-Gläubigkeit -> bei seinem Staatsbesuch in China. Voraussichtlich werden in der nächsten Zeit viele aus den USA finanzierte NGO´s China verlassen, obwohl lediglich die ARBEIT der NGO`s beobachtet und nicht deren AKTIVITÄTEN grundsätzlich untersagt werden. Offensichtlich hat man jedoch politisch unliebsame Aktivitäten durchgeführt oder durchführen wollen. Sodass aktuell das schlechte Gewissen erhebliche Kopfschmerzen verursacht. Das Knüpfen von atlantischen Netzwerkstrukturen wurde in China bereits wirkungsvoll verhindert. Einige westliche NGO´s werden sich das aufziehende Szenario in Ruhe anschauen und dann vermutlich zu der Entscheidung gelangen, China „rein vorsorglich“ besser zu verlassen. Sicherlich wird es auch einige NGO-HARDLINER geben die -> nach wie vor -> den untauglichen Versuch starten -> unter den erschwerten Rahmenbedingungen die vorgegebenen Ziele zur Unterlaufung der Gesellschaft und zur Destabilisierung des Staates umzusetzen. Nachdem das Gesetz verabschiedet wurde, sind alle ausländischen NGO´s mit dieser Entscheidung konfrontiert. Und längere Aufenthalte in chinesischen Gefängnissen sollen bekanntlich kein Zuckerschlecken sein. Was NGO´s anrichten können und wie sie agieren und finanziert werden, deckte der verstorbene Journalist -> Gerhard Löwenthal -> auf.Löwenthalmoderierte und leitete von 1969 bis 1987 das ZDF-Magazin. Zwischen den 1970 und 1980er Jahren war in der Bundesrepublik Deutschland die sogenannte Friedensbewegung sehr aktiv.Nach Ansichtvon Gerhard Löwenthalwurden diese NGO´svon der damaligenUdSSR gesponsert. Belastbare Beweise konnte Gerhard Löwenthal nicht erbringen. Erst nach der sogenannten Wende stellte sich heraus, dass der investigative Journalist mit seinen Ansichten und Behauptungen RECHT hatte. Heute muss man davon ausgehenden, dass russische oder chinesische NGO-Aktivitäten im sterbenden Kunstgebilde der EU sowie natürlich auch in den USA, strengstens beobachtet und rund um die Uhr ausspioniert werden. Unliebsames Agieren kann dadurch mit allen geheimdienstlichen Mitteln rigoros unterbunden werden. Nur -> russische und chinesische Diplomaten oder Medien klettern deshalb nicht gleich auf die Palme oder spielen das HB-Männchen. Hätten die DEUTSCHEN in der Bundesrepublik Deutschland damals den Protest gegen das OST-WEST-Wettrüsten nicht als ihr persönliches Anliegen betrachtet, dann hätten die Gelder aus Moskau nichts bewirkt. Wer also heute gegen ungewollte ausländische Einflussnahme ist, DER hätte es konsequenterweise damals AUCH sein müssen. Nur -> zu den Hoch-Zeiten der sogenannten Friedensbewegung passte das Agieren der westdeutschen Aktivisten in die strategischen Aufrüstungsplanungen von Washington. Denn in den Denk-Fabriken von Washington reifte der perfide Gedanke, das Agieren dieser NGO´s für eigene Zwecke nutzbar zu machen und westdeutsche Bürger politisch in eine neue Richtung einzubinden. Ohne Zweifel bildete die damalige Friedensbewegung die tragfähige Basis für das Entstehen der GRÜNEN. Nachdem die Aktivisten der Friedensbewegung ihre SCHULDIGKEIT getan hatten, wurden sie sukzessive durch atlantische Netzwerker ersetzt. Diese schleichende Umformung der GRÜNEN nannte man REALO-POLITIK. Das neue Gesetz Chinas zielt darauf ab, die Arbeit der NGO´s besser kontrollieren und politisch unliebsame Aktivitäten durch ausländische Organisationen systematisch und konsequent unterbinden zu können. An geschickte Umlenkmechanismen hat man vermutlich in Beijing / Peking noch keine Gedanken verschwendet. So etwas muss man sich in China höchstwahrscheinlich noch von den USA abschauen. Dann wird es keine diplomatischen und medialen Aufschreie im sogenannten WESTEN mehr geben. Wer gesteht schon gerne freiwillig ein, dass man mit Millionenaufwand sein ursprüngliches, politisches ZIEL, einen autonomen Staat zu destabilisieren -> VERFEHLT hat. Denn -> GENAU DAS -> belegen die Aufschreie der Diplomaten und der westlichen Medien.

 

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