Das Wort am Sonntag – 22. Februar 2015 / ISSCH OVER!

ISSCH OVER!

 

Viele Menschen in dem wackeligen Kunstgebilde der EU erinnern sich noch an die Worte von dem CDUler Wolfgang Schäuble im stark gefärbten schwäbischen Englisch:

ISSCH OVER!

Schäuble meinte damit die wachsende Gefahr der Finanzkatastrophe in Griechenland. Was aber hat der deutsche Finanzminister tatsächlich gemeint – > denn im günstigsten Falle hat in den vergangenen Wochen eine Entkrampfung begonnen. So sieht es derzeit nicht aus – > denn aus dem Blickwinkel eines WORST-CASE-SZENARIO ist der Schuldenstreit lediglich in eine neue Runde gegangen. Und zwar bis zum 23. Februar 2015. Schon MORGEN wird das griechische Finanzdesaster wieder neue Dimensionen erhalten.

ISSCH OVER?

Ist also definitiv falsch! Die Kuh im Schulden- und Währungsstreit zwischen Griechenland und den übrigen Euro-Ländern ist noch nicht vom Eis. Griechenland bekommt vermutlich neues und frisches Geld aus den Finanztöpfen in Brüssel. Für Athen eine letzte Chance, den Rest der Euro-Länder noch einmal „so richtig“ abzucashen. Eine Zahlungsunfähigkeit des griechischen Staates ist dadurch keinesfalls abgewendet. Durch noch mehr – > quasi geschenktes Geld – > kommt Athen wirtschaftlich nicht wieder auf stabile Füße. Die Meinungen im Kunstgebilde der EU gehen zurzeit stark auseinander. Eine strenge Haushaltsdisziplin war bis heute ohnehin keine sehr wirksame Medizin gegen die angehäuften Schuldenberge in Athen. Höchstwahrscheinlich kracht es schon MORGEN im Finanzgebälk der Euro-Länder – > denn die neue Regierung in Athen möchte ihre Wahlversprechen erfüllen – > die  Griechenland von den gröbsten sozialen Zumutungen entlasten soll. Was die Menschen im womöglich sterbenden Kunstgebilde der EU zu sehen bekommen, ist nichts anderes als eine widerliche Schmierenkomödie – > denn der neue griechische Regierungschef Tsipras und sein Finanzminister Varoufakis – wissen ganz genau, >  dass Griechenland auf längere Zeit finanziell nicht mehr auf eigenen Beinen stehen wird. Deshalb wird den diversen Hilfs- und Unterstützungsprogrammen der EU die bedingungslose Kapitulation der griechischen Finanzen folgen. So etwas macht die erhoffte Gesundung von Haushalt und Wirtschaft völlig unmöglich. Dem erneut gestreckten Unterstützungsprogrammen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in direktem Anschluss ein Ausstieg der Griechen aus dem Euro folgen. Meinte Wolfgang Schäuble mit der Äußerung

ISSCH OVER

dieses Szenario? Mit einer neuen eigenen Währung könnte vermutlich der griechische Staat in kürzester Zeit finanziell und wirtschaftlich gesunden. Athen würde mit einer neuen eigenen Währung sofort die Währungshoheit wieder nach Athen holen. Die Euro-Länder wären gezwungen, einen festen Wechselkurs für eine neue griechische Währung fest zulegen. 30 bis 40 Euro-Cent sind dabei durchaus eine realistische Größenordnung. Griechenland könnte also soviel Geld drucken, wie es möchte und sich schrittweise und schnell entschulden. Die Ausstiegsbedingungen sind im Fall eines Euro-Ausstiegs eine Verhandlungssache. Wann kommt also für die Währungsträumer in Brüssel der längst überfällige Crashkurs in Sachen Realität? Die Volksvertreter in Griechenland sind dem Wohlergehen der Griechen verpflichtet. Das gilt auch für alle anderen Volksvertreter im total maroden Kunstgebilde der EU. Athen hat vermutlich bereits die Machbarkeit eines Euro-Ausstiegs geprüft. Man wäre tatsächlich sofort frei von allen Euro-Zwängen und würde höchstwahrscheinlich zur

Schweiz im Mittelmeer.

Ein Finanzeldorado der ganz besonderen Art – > denn nicht nur für Brasilien, Indien, China, Russland oder Südafrika wäre eine SCHWEIZ IM MITTELMEER eine ideale Basis für jede Art von Finanzgeschäften. Die anderen Euro-Träumer ihrerseits sollten endgültig begreifen – > was sie schon länger mit aller Macht verdrängen:

Der Euro hat fertig!

Ein Allheilmittel zur Rettung gibt es nicht mehr – > und hat es nie gegeben. Griechenland dagegen wird ohne den Euro zu einem aufblühenden Nationalstaat. Die Wirtschaft wird boomen und der Wohlstand für alle Griechen wachsen. Schon recht bald [ 2015 ] finden in 10 von 28 EU-Ländern Wahlen statt. Die Menschen im sterbenden Kunstgebilde der EU müssen also sehr vorsichtig sein – > damit sie nicht den europäischen Rattenfängern in Brüssel auf den Leim gehen. Ein Ausstieg der Griechen aus dem Euro – > und möglicherweise sogar aus der maroden EU – > könnte das letzte Warnsignal sein – > denn weder das Kunstgebilde der EU noch die Wackelwährung Euro waren jemals eine verlässliche Sache! Noch befinden sich die meisten Volksvertreter in Brüssel jenseits der Wahrheit – > doch wenn sich die Lebensumstände der meisten Menschen im sterbenden Kunstgebilde der EU auf unabsehbare Zeit verschlechtern – > so kann doch der neue griechische Weg für alle Menschen ein valides Heilmittel sein.

ISSCH OVER!

Wäre dann sogar für alle Politiker in Berlin eine klare Ansage des CDUlers Schäuble.

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