Das Wort am Sonntag – 15. Januar 2012

Das Wort am Sonntag

 

Nächster Waschgang

15. Januar 2012

 

Die Finanzierung der Staatsausgaben erfolgt in erster Linie über Steuer- und Abgabensysteme. Die aktuelle Situation im Euroland zwingt unseren Staat dazu, die aufgelaufenen Schulden und Zinsverpflichtungen auszuweiten, um dadurch das System Europa, das System des Euros am Leben zu erhalten. Dabei lässt jeder neue Rettungsschirm und jede neue überflüssige Zahlung nach Brüssel [ EU ] die Kreditverpflichtungen unseres Staates exponentiell anwachsen.

Die Menschen in unserer Heimat

werden bedingt dadurch immer stärker belastet.

Am allerdeutlichsten wird die steigende Abgaben- und Steuerlast an den zunehmenden Differenzen zwischen Brutto- und Nettolohn sichtbar. Alle Politiker im Bund, den Ländern und in Städten sowie Gemeinden stehen dabei heute schon unter enormen Finanzierungsdruck. Denn so wie bisher kann und wird es nicht weiter gehen können. Zunehmend werden die Sozialabgaben als ungerecht empfunden – und zwar von abhängig Beschäftigten wie auch von Selbständigen, Freiberuflern und mittelständischen Unternehmern. Der geringer werdende Rück – Verteilungseffekt [ Mangel an kollektiven Einrichtungen ] von Steuern ist inzwischen sogar zum Top – Thema geworden, denn das Szenario macht die Ungleichheit der Besteuerung von Arbeit und Kapital immer offensichtlicher. Die frühere Chance, durch Ansparen ein kleines Vermögen zu bilden, sinkt dementsprechend für alle abhängig Beschäftigten und besonders für Leiharbeiter, Aufstocker, Mini Jobber und ALG II – Bezieher. Steuern und Sozialabgaben sind übermäßig angestiegen und kürzen die Einkommen aller Menschen beträchtlich. Dabei verhalten sich diese Abgaben dem Grunde nach völlig unsozial, denn nicht die Verursacher unserer sozialen Probleme werden zur Zahlung herangezogen, sondern die Opfer. Die ehemalige soziale Marktwirtschaft wurde durch die steigenden staatlichen Zinslasten und den begleitenden Neoliberalismus immer mehr in die Falle des Killer – Kapitalismus getrieben. Durch die steil ansteigende soziale Ausgrenzung und Segregation sind immer mehr Menschen von dieser prekären Entwicklung betroffen und nehmen diese auch wahr.

Deshalb soll nun schon wieder

die Standard – Gehirnwaschtechnik zum Einsatz kommen.

Denn diese Technik schwächt die Fähigkeiten des Verstandes für logische Schlussfolgerungen und macht den Verstand anfällig für Suggestionen und gezielte Manipulationen. Noch immer sind die ungekrönten Könige der Gehirnwaschtechnik die Mächtigen in Washington. Wer sein Volk durch reine PR – Kampagnen zur Teilnahme an den Kriegen im Irak oder in Afghanistan bewegen kann, der ist auch für alles andere extrem gefährlich. Dazu gehören das Erzeugen von erschreckenden Bilder sowie Schilderungen von vermeintlichen Greultaten, die einem den Schauer über den Rücken jagen lassen.

Nur zur Erinnerung:

Schon weit vor dem 11. September 2001 gab es dutzende von US – Filmen über einen bevorstehenden islamisch geprägten Terrorangriff auf die USA. Kinofilme aus Hollywood wie zum Beispiel

True Lies, Ausnahmezustand oder auch Einsame Entscheidung

legen davon Zeugnis ab. Sie präsentieren fanatische Araber oder fundamentalistische islamische Übeltäter – quasi am Fließband. Im Kinofilm

Ausnahmezustand

wird sogar extrem deutlich gezeigt, wie gewaltbereite Muslime von US – Geheimdiensten regelrecht missbraucht werden. Wir sollten uns deshalb nicht von der Machart der gefährlichen US – Politthriller beeindrucken oder verführen lassen. Was den Menschen zurzeit über systemrelevante Banken oder über den „ach so wichtigen Euro“ verkauft werden soll, ist nichts anderes als der nächste Gehirnwaschgang. Unsere Bevölkerung ist schon seit Jahren über die Umtriebe von Investmentbanken oder von Brüssel informiert, sodass die demnächst präsentierten STORYS von der WICHTIGKEIT der Banken und der EU kaum akzeptiert werden. Umfrageergebnisse zeigen bereits, dass die Menschen in unserer Heimat ohne belastbare Beweise anderer Meinung sind.

Denn verlässliche Beweise

für die Nutzmehrung der EU oder für den Euro gibt es nicht.

Viel eher wird das genaue Gegenteil zur Regel und verdammen Gehirnwäschen im US – Stil zur absoluten Wirkungslosigkeit. Weder Börsenhändler, Investmentbanken noch Fondsgesellschaften sind systemimmanent.

Angesichts dieser Verhältnisse weisen Informierte auf das Versagen einiger Topbanker sowie Politiker hin.

Der nächste Waschgang wird deshalb vermutlich misslingen.

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