Das Wort am Sonntag – 20. April 2014 / Riskantes Spiel der Politik?

Riskantes Spiel der Politik?

 

Wenn ZWEI sich streiten – > freut sich bekanntlich oft der DRITTE. Beschleunigen die Folgen der Konflikte in der Ukraine und auf der Krim den Abwärtstrend der russischen Wirtschaft? Muss Wladimir Putin für den Anschluss der Krim an Russland einen zu hohen Preis zahlen?

Oder ist alles nur böswillige Propaganda

aus den politischen DENKFABRIKEN der USA?

Russland zählt neben China, Brasilien und Indien zu den Märkten der Zukunft. Die russische Föderation stieg sogar zum zweitgrößten Automarkt nach Deutschland auf und im Jahr 2013 wurden dort schon mehr als 2,6 Millionen Neufahrzeuge verkauft und zugelassen. Im Vergleich mit dem Jahr 2005 ein satter Zuwachs von rund 71%. In nur 8 Jahren verdoppelte sich die Produktion von Automobilen in Russland. Dennoch ist der Automarkt in Russland keine

NEVER ENDING STORY,

denn es kam nach Phasen des Booms immer wieder zu Beruhigungen des Marktes. Ein drohender Rückgang des russischen Automarktes traf vor allem immer die Volumenhersteller aus den USA und aus Frankreich und Deutschland. Stehen auch diesmal wieder Audi, BMW, VW, Opel, Ford, Chevrolet, Citroen und Peugeot auf der Verliererliste? Müssen die abhängig Beschäftigten bei den vorgenannten Auomobilherstellern die SUPPE für das politische Versagen von Obama, Hollande und Merkel auslöffeln? General Motors hat Verbindungen zum russischen Konzern AvtoVAZ. Die russischen Unternehmen Avtotor und GAZ fertigen zum Beispiel Opel- und Chevrolet – Modelle in Kaliningrad. Sind diese Produktionen demnächst gefährdet? Der Konflikt in der Ukraine dreht sich also nicht nur um geopolitisches Machtgerangel, denn den USA, Großbritannien und auch Frankreich steht das Wasser in allen Wirtschaftsbereichen schon bis zur Unterlippe. Niemand kann also wirtschaftlich gesunde Staaten dazu zwingen von der US – Zentralbank FED mit grüner und schwarzer Farbe bedrucktes wertloses Papier als Zahlungsmittel für werthaltige Waren und echte Arbeitsleistung zu akzeptieren. Die USA brauchen natürlich die willfährigen Staaten in der EU und die Euroländer – > um ihre politisch hegemonialen Ansprüche zu sichern und um ein weiteres Explodieren der Kinder-, Alters- und Flächenarmut zu verhindern. Denn der vermeintliche Wohlstand in den USA sowie der Profit für gierige Investoren wurden schon immer auf dem Rücken von Europa und der Weltgemeinschaft erwirtschaftet. Wie dramatisch und gefährlich die Lage tatsächlich ist – > dass zeigt ein Blick auf die Staatsschuldenquoten. Die USA liegen derzeit bei 108,1%. Dicht gefolgt von Großbritannien und Frankreich mit 90,3% und 90,2%. Alle Staaten in der EU liegen bei 86,8% und werden von Deutschland mit 78,4% verfolgt! So schlecht standen die aufgeführten Länder nicht einmal vor dem Beginn des 2. Weltkrieges. Die USA benötigen also dringend einen neuen Krieg – > bei dem man die Staaten der EU, die Euroländer sowie die Mitgliedsstaaten der NATO zur Finanzierung zur Ader lassen kann. Nur bei dieser Betrachtung wird man verstehen können – > dass der Konflikt in der Ukraine sowie die ständigen Provokationen von Russland ganz andere Hintergründe haben.

Übrigens:

Die Staatsschuldenquote von Russland liegt zurzeit bei 9,8%!

Vermutlich wird Russland seine Produkte sowie die Bodenschätze  – > insbesondere Erdgas und Erdöl – > nur noch gegen harte Währungen und gegen Rubel verkaufen. Der US – Dollar gehört nicht mehr zu den harten Währungen, denn durch die wundersame Geldvermehrung in der FED ist der US – Dollar bereits auf dem Level einer Ramschwährung. Russland und auch China werden sich in der gegenwärtigen Situation nicht von den US – Dollars abhängig machen. Die eigenen Ressourcen wird man zu schützen wissen. Die unsinnigen und untauglichen Sanktionen der USA sowie der Staaten in der EU haben dazu geführt, dass man in Moskau und Beijing eigene valide Zahlungssysteme aufbauen wird. Dabei wird die VTB Bank – > das größte Kreditinstitut Russlands – > eine Schlüsselrolle spielen. Die VTB Bank ist zu 75,5% in russischem Staatsbesitz.

Ein schwerer Schlag für American Express,

Visa Inc. sowie EUROCARD und MASTERCARD.

Diese drei Kreditkartenunternehmen wurden von Obama, Merkel, Hollande und Ashton aus dem Rennen in Russland geworfen. Die russische Sberbank ist Osteuropas größte Bank und hat bereits die Ausgabe sämtlicher Konsumkredite in Fremdwährungen eingestellt. Nur einmal zum Vergleich: 43,3 % aller nationalen Verbrauchereinlagen, 32,7 % aller Konsumentenkredite sowie 32,1% aller Unternehmenskredite laufen über die Sberbank. Ein Zerfall der Finanz – Ordnung – > nach den obsoleten Vorstellungen der USA – > ist also nur noch eine Frage der Zeit. Schon jetzt ist unbemerkt an den Börsen ein extrem gefährliches Vakuum entstanden. Die Dimension des daraus zu erwartenden BIG BANG übersteigt die Vorstellungskraft von Währungsspezialisten, Bankern, Börsianer und vor allem von Politikern. Die Folgen der Krisen in der Ukraine und der Krim bremsen nicht nur westliche Automobilhersteller im russischen Automarkt aus – > sondern werden der Startschuss für ein neues Finanz- und Marktsystem sein. Das Ende von den US – Rating – Agenturen und des IWF gehen deshalb Hand in Hand mit dem wirtschaftlichen Untergang der USA. Wenn sich ZWEI streiten – > dann freut sich meistens ein DRITTER!

DIE USA und die Staaten in der EU

sowie die Euroländer oder gar die Mitgliedsstaaten in der Nato

werden es nicht sein!

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