Leben ohne Privatsphäre?
Mutwillig setzen die USA und die Mächtigen in Washington unsere Privatsphäre aufs Spiel. Nicht nur die NSA – > sondern auch andere US-Geheimdienste hören unsere Gespräche ab und lesen unsere Emails mit. Mit der systematischen Auswertung unserer Kreditkarten und mit einer Vielzahl von Videoüberwachungen werden komplexe Muster unseres Verhaltens mit Bewegungsprofilen erstellt. Angesichts der Dauerüberwachung im Zeitalter des Internets riskieren wir Deutschen und Europäer Errungenschaften – > für die es sich zu kämpfen lohnt. Ein ganz wesentliches Merkmal unserer vorgetäuschten Freiheit und der vermeintlichen Demokratie sollte es sein – > dass jeder Deutsche oder Bürger im Kunstgebilde der EU entscheiden sollte – > wie weit und wo und wem er seine Privatsphäre für Fremde öffnen wollte. Diese Schein-Freiheit wird seit mindestens 20 Jahren schleichend aufgelöst. Unsere Pseudo-Partner und Pseudo-Freunde aus den USA haben die Grenze zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre – >ohne unsere Zustimmung – > ganz gewaltig verschoben. So erklärt sich auch das Facebook-Phänomen – > dass immer mehr Menschen immer mehr von sich preisgeben. Was wir heute noch unter dem Begriff Privatsphäre verstehen – > verändert sich fast täglich und der schleichende Verlust der Privatsphäre wird kaum noch registriert. Durch gezielte Manipulationen vermitteln uns Politiker, Manager und Medien – > dass man den Schutz durch die Privatsphäre nicht mehr benötigt. Das Motto lautet schon überall:
Wozu braucht der Mensch noch Privatsphäre?
Mit der Botschaft: Wer etwas im Verborgenen tut – > der hat auch immer etwas zu verbergen – > werden wir im Kunstgebilde der EU seit Jahren konditioniert. Lediglich die Geheimverhandlungen für ein versklavendes Freihandelsabkommen mit der USA werden total im Verborgenen geführt. Dieser erkennbare Widerspruch müsste alle Deutschen und Europäer sofort aufhorchen lassen.
Tut er aber nicht!
Obwohl diese Form der Massen-Manipulation sehr viel älter ist als die Geheimdienste CIA und NSA in den USA. Der vorgebliche Kirchenreformer Johannes Calvin lebte von 1509 bis 1564 und vermittelte durch den extrem kruden Calvinismus – > dass seine Anhänger zu den Auserwählten gehören. Und alle Auserwählten hätten nichts zu verbergen. Deshalb fand Calvin – > dass es stets eine Frage des guten Tons sei – > allen Menschen immer Einblick in die Privatsphäre zu geben. Johannes Calvin ist also der eigentliche Erfinder des gläsernen Menschen. Aus der Zeit des Calvinismus stammt auch in den Niederlanden die vermeintliche Tradition der Gardinenfreiheit sowie der Gardinensteuer! Diese Form der Aufhebung der Privatsphäre wird bis heute in den Niederlanden gepflegt. Für die verdrechselten Lehren von Johannes Calvin nahmen alle Niederländer – > vor gut 450 Jahren – > soziale Kontrolle und erhebliche persönliche Einschränkungen in Kauf.
Mein Zuhause ist meine Burg!
Dieser Schutzgedanke an einen geschützten Raum – > in dem jeder tun und lassen kann – > was er will oder wollte – > wurde von dem Calvinismus vorsätzlich zerstört. Nun ist der Calvinismus in den USA weit verbreitet und auch in Deutschland frönen viele Politiker diesem vermeintlichen Ideal. Nicht nur der Schein-Sozialist Steinmeier ist ein Anhänger der Lehren von Johannes Calvin. Denn bei Calvin steht Privatheit für Heimlichkeit und wurde abgeleitet vom lateinischen Verb PRIVARE – > BERAUBEN – > dass bereits die Römer verwendeten – > für das unsichtbare Handeln – > das nicht in der Öffentlichkeit geschah. In Rom bewertete man jedes Handeln als sehr ehrenhaft – > wenn es in der Öffentlichkeit geschah. Bekanntlich wird in den USA an diversen Universitäten am Erfolg des römischen Reiches geforscht. Man bewundert – > vor allem in calvinistischen Politikerkreisen – > den extrem langen Bestand des römischen Reiches. Aber bereits nach der schrittweisen Auflösung der römischen Dominanz in der Antike reifte der Wunsch das eigene ICH zu schützen. In der Renaissance ermöglichte es die Erfindung des Buchdrucks – > dass immer mehr Menschen den Zugang zum Schriftgut und zur Bildung erhielten. Bedingt dadurch wurde das manipulative Führungsmodell der Römer immer öfter hinterfragt. Man studierte und diskutierte im freien Geiste die hegemonialen Zwangsmaßnahmen des römischen Reiches und begann die großen Gemeinschaftsräume in kleinere Kammern – > als private Rückzugsorte – > abzutrennen. Diese damals neue Form des Zuhauses schützte bis heute das Recht auf Privatsphäre. Man definierte die Privatheit als etwas sehr positives – > quasi das Bürger-Recht allein gelassen zu werden.
Per Mausklick in die Öffentlichkeit!
Mit jeden Mausklick hinterlassen immer mehr Menschen im Internet ihre ganz persönliche Spur und setzen ihre verbrieften Recht auf die Privatsphäre mutwillig und sinnbefreit aufs Spiel. Satelliten orten unsere Standorte und hören alles mit – > wenn wir mit anderen kommunizieren. Wir haben also – > im übertragenen Sinn – > alle Gardinen abgehängt – > damit NSA oder CIA alles über uns in Erfahrung bringen können. Was und mit wem wir über bestimmte Themen reden und was wir in welchen Mengen auf unseren Einkaufslisten stehen haben. Das vermutlich extrem gefährliche Modell
BIG DATA
nützt also nicht nur Regierungen beim Durchleuchten unseres Lebens – > sondern ermöglicht vor allem Mega-Konzernen Lohnkosten zu drücken und neue profitablere Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die geschützte Privatheit ist nach der Ansicht von Psychologen und Soziologen für die freie Entfaltung unserer Persönlichkeiten maßgeblich. Jede Art der gezielten Einschränkung führt zu unübersichtlichen Störungen. Immer mehr wissenschaftliche Studien belegen eindeutig – > dass wir ohne eine geschützte Privatsphäre physisch und psychisch erkranken. Ohne private Schutz- und Rückzugsräume gedeihen und wachsen Ängstlichkeit und Depressionen. Für die deutsche und europäische Volksgesundheit ist es deshalb enorm wichtig – > dass wir uns wieder Distanzzonen sowie Schutz- und Rückzugsräume aufbauen. Mit der CDUlerin Merkel scheint so etwas zurzeit nicht möglich zu sein – > denn die Bundesregierung aus CDU / CSU und SPD unternehmen nichts zum Schutz der Deutschen. Der Skandal um die Abhöraktionen der US-Geheimdienste wurde in aller Stille in Berlin, London, Paris und auch in Brüssel begraben. Mutwillig und höchstwahrscheinlich mutwillig setzen unsere Volksvertreter unsere Privatsphäre aufs Spiel. Gesellschaftliche Schutzzonen werden für den Siegeszug des Kapitals – > mit einer hinterlistigen Salamitaktik – > Scheibchenweise abgeschafft. Nur für Spitzen-Politiker und Topmanager gelten noch Ausnahmen. Je mehr Raum jemand für sich beanspruchen kann – > desto besser und höher ist sein Ansehen. Privat und geschäftliche Schutzräume werden somit zum kruden Statussymbol. Doch für das gemeine Volk gelten andere Regeln und Maßstäbe. Politiker, Manager und auch Medienvertreter berauben uns unserer Schutz- und Rückzugsräume. Damit verhindert man das abstecken eines eigenen Territoriums. Wer aber den Deutschen und natürlich auch den Menschen in dem Kunstgebilde der EU das Recht auf die Privatsphäre verweigert – > der beraubt alle Menschen der persönlichen Integrität. Dadurch können wir nur noch bedingt autonom handeln und ein freies Denken – > ohne systematisches manipulatives Lenken – > wird uns unmöglich gemacht. Die materialisierte Form des totalitären Überwachungsstaates nimmt immer mehr Gestalt an. Wer uns also unserer Privatsphäre beraubt – > den sollten wir in die Schranken weisen. Gardinenpredigten reichen offensichtlich dafür nicht aus.
_______________________________
Möchten Sie sich unabhängig und sachlich korrekt informieren? Ohne Beeinflussung von Werbe- oder Produktpartnern. Ohne Beeinflussung von Geheimdiensten oder angeschlossenen Tarnorganisationen, Geheimbünden oder dubiosen NGO´s.
JA!
Dann lesen Sie regelmäßig kostenfrei die DRSB – Internetseite mit den aufklärenden Artikelserien. Nutzen Sie die Vorteile der Demokratie.
Bilden Sie sich Ihre unabhängige Meinung.
