Unser Sozialstaat bröckelt und schwindet – > an allen Ecken
In Deutschland schleicht ein Gespenst umher. Es ist das Gespenst der Armut und der Angst. Tabuisiert von allen etablierten Parteien und den Medien wird das Thema Armut inzwischen in allen gesellschaftlichen Klassen diskutiert! Hartz IV, die Angst des deutschen Mittelstands vor sozialem Abstieg und die immer stärker erkennbar werdenden Folgen der US-Finanz- und Wirtschaftskrise lassen sich nicht länger verleugnen. Armut im reichen Deutschland:
Das Problem wird verharmlost und verdrängt!
Wie lange geht das noch gut?
Vor 50 Jahren erschien der Roman von Günter Grass
Hundejahre.
Damit endete seine Danziger Trilogie. Wird der Roman Hundejahre zum bösen Omen der Deutschen? Hundejahre standen immer im Schatten der Blechtrommel und des Butt. Doch die volksschädliche und volksfeindliche Agendapolitik rücken den Roman von Günter Grass wieder in den Brennpunkt des Geschehens. Ein der Hauptfigur – >
Eddi Amsel,
ist ein spezialisierter Künstler für Vogelscheuchen. Eddi Amsel stellt die gesamte sich neu formierende Bundesrepublik im Grunde als
Vogelscheuchenrepublik
dar.
Was für ein Vergleich mit heute!
Eddi Amsel „produziert“ einem leer stehenden Kalibergwerk Scheuchen, die weltweit vertrieben werden. Jeweils angestimmt auf die unterschiedlichen Anbaugebiete. Dadurch bildet sich im Roman natürlich ein Gesamtgesellschaftsbild, das sich in seiner Vogelscheuchenproduktion widerspiegelt. Günter Grass beschreibt in seinem satirisch gefärbten Roman die Bitternis und den Überlebenskampf der Deutschen nach dem 2. Weltkrieg. Mit Hartz IV, der prekären Leiharbeit und dem Heuschreckeneinladungsgesetz haben SPD und GRÜNE den Roman Hundejahre in das 21. Jahrhundert katapultiert. Hundejahre zeigt den Umgang mit den Verlustrechnungen in der Nachkriegszeit und den absoluten Willen zur Leistung und Sicherstellung im Alter. Dafür haben die Nachkriegsgenerationen in die gesetzlich verordneten Sozialsysteme eingezahlt. Und nicht um Wirtschaftsflüchtlingen ein angenehmes Leben in unserer Heimat zu ermöglichen. Wer auf die Demokratie setzen möchte – > der muss besonders mit Partnerstaaten und sogenannten „Freunden“ kritisch umgehen. Denn wer nicht fordernd auftritt – > der wird nicht nur in Brüssel oder Washington unter gebuttert und wie ein Schellfisch ausgenommen. Gibt es in Zeiten der vermutlich neuen großen Koalition noch irgendeine politische Hoffnung?
Die SPD – Mitglieder sagen hoffentlich JA zur Hoffnung
und machen ihr Kreuz mit – > NEIN! – > zum Koalitionsvertrag.
Denn unsere Demokratie verträgt diese Übermacht einer großen Koalition nicht mehr.
Man sollte die UNION deutlich auffordern, eine Minderheitsregierung zu bilden. Wir brauchen wieder Nutzmehrendes für das deutsche Volk und keine Armut in einem reichen Deutschland! Gelingt es uns noch in Deutschland eine echte Demokratie aufzubauen, wo sich alle Deutschen über die wirtschaftlichen Erfolge dieser Demokratie freuen können? Der Roman Hundejahre sollte ein Buch bleiben und sich nicht in der Realität wiederholen! Wie hat es Günter Grass einmal unverkennbar formuliert:
Freiheit ist eine Hure, die jeder ficken darf, der dafür zahlen kann.
Im Moment können sich immer mehr Deutsche diese Freiheit offenbar nicht leisten.
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Von der Sklaverei zur Zinswirtschaft
“Du wurdest wie alle in die Sklaverei geboren, und lebst in einem Gefängnis, das du weder anfassen noch riechen kannst. Ein Gefängnis für deinen Verstand.”
Morpheus (Matrix)
Es ergibt sich die nur auf den ersten Blick erstaunliche Tatsache, dass die Ausbeutung im Laufe der Jahrtausende ihrem Wesen nach gänzlich gleich geblieben ist. Es ist grundsätzlich dasselbe, ob in der Vergangenheit der Sklave als Arbeitsmotor infolge seiner persönlichen und daher wirtschaftlichen Unfreiheit unmittelbar für seinen Herrn fronen musste; oder ob im heutigen Privatkapitalismus der Arbeitende vorwiegend infolge des Geld- und Bodenmonopols – also infolge einer unfreien Wirtschaft – nur einen um den Zins verkürzten Arbeitsertrag erhält oder ob schließlich in dem von den Marxisten gepredigten Staatskapitalismus, der sich fälschlich als Sozialismus ausgibt, infolge der Monopolisierung nahezu der gesamten Wirtschaft durch den Staat der Grundsatz der wirtschaftlichen Unfreiheit zur höchsten Potenz erhoben, die Ausbeutung also auf die Spitze getrieben wird, wobei der Zwangsarbeiter zusehen muss, was – nach Befriedigung der Ansprüche der herrschenden Bürokratie und des riesenhaft aufgeblähten Staatsapparates, die begreiflicherweise den Vorrang genießen – zuletzt für ihn übrig bleibt. In allen drei Fällen ist das Ausbeutungsprinzip dasselbe geblieben, bedingt das Monopol die Einschränkung oder gar den Ausschluss der Konkurrenz und damit zugleich die Ausbeutung.
Nur in der Technik der Ausbeutung besteht ein Unterschied.
…
War es früher erforderlich, Sklaven, das heißt persönlich unfreie Menschen, zu halten, um sie auszubeuten, so bringt die Zinswirtschaft das Kunststück fertig, den Menschen sämtliche persönlichen und politischen Freiheiten zu gewähren und sie trotzdem auszubeuten. Obgleich Zinsnehmer und Zinszahler (angeblich) rechtlich einander gleichgestellt und ebenbürtig sind, vermag der eine sich die Früchte der Arbeit des anderen anzueignen. Diese legalisierte Ausbeutung beruht, wie gesagt, auf dem Vorhandensein von Monopolen. An die Stelle des Sklavenhalters ist im modernen Rechtsstaat der Zinsbezieher, an die Stelle des Sklaven der Zinszahler getreten. Die Ausbeutung erfolgt nicht mehr unmittelbar durch die Aneignung der Arbeit des Sklaven, sondern mittelbar durch das Monopol. Es ist begreiflich, dass die Sklaverei für die Ausbeuter uninteressant wurde, seitdem man die wirtschaftliche Unfreiheit der Auszubeutenden – diese einzige Voraussetzung einer jeden Ausbeutung – anstatt durch persönliche Freiheitsberaubung durch die Monopole zu erzielen vermochte:
Marktgerechtigkeit
Die erste vollständige Theorie zur Herstellung absoluter Marktgerechtigkeit wurde bereits im Jahr 1906 veröffentlicht – konnte aber vom “Normalbürger”, der sich gedanklich eben nicht in der Realität, sondern noch immer im “Programm Genesis” befindet, bis heute nicht verstanden werden:
Einführung in die Wahrheit