„Dampf ablassen“
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Spezialausgabe zum Thema
„Wulff – Desaster / Der Teufelsritt“
25. Januar 2012
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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E – Mail
Sonderinfobrief / Alles nur für einen Teller Suppe?
- diesen Beitrag in der Rubrik AKTUELL habe ich – eine 1946 Geborene und seit 10 / 2011 Rentnerin – gerade mit großer Aufmerksamkeit gelesen.
Meine Glückwünsche an Ewald Eden zum Zusammenwirken mit dem Deutschen Rentenschutzbund [ DRSB ].
Für die Wachsamkeit und das Engagement von Udo Piasetzky und Ewald Eden möchte ich mich bedanken.
Hoffen wir gemeinsam auf ein gelingendes Umlenken von sichtbaren Fehlentwicklungen in unserem Lande.
Hoffen wir auch, dass die verantwortlichen Kräfte in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft
sich auf lebensqualitätssichernde Werte besinnen und verheerende sozialpolitische Entscheidungen umzusteuern imstande sind.
Der Anerkennung und Würdigung erbrachter Leistungen der Kriegs- und Nachkriegsgeneration gebührt besondere Aufmerksamkeit – und dies vor allem in angemessener bzw. ausreichender Lebensunterhaltssicherung.
Kirsten Mauss
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E – Mail
Teufelsritt
Welcher Teufel hat bloß Christian Wulff geritten, eine Muslimin in Hannover in einen Ministersessel zu hieven?
Die Tatsache, dass sie auch dem Juristenstand angehört, hat mit dieser Ernennung hoffentlich nichts zu tun. Das hoffe ich zumindest.
Dass die neue niedersächsische Sozialministerin aus Hamburg hergelobt wurde, das mag ja noch angehen.
Vielleicht bringt sie von dort besseres Wissen über die Dinge mit, an denen Niedersachsen kränkelt – obwohl ich da auch so meine Zweifel habe.
Ich denke, Aygül Özkan sollte sich eher um die Verbesserung der Sozial- und Menschenrechtsverhältnisse in ihrem Wurzelland kümmern.
Dort könnte sie denn auch lauthals kundtun, dass in Schulen das Kreuz als christliches Zeichen nichts zu suchen habe. Über das Kopftuchverhalten der islamischen Weiblichkeit bräuchte man doch kein Wort zu verlieren – weder hier, noch am und jenseits des Bosporus. Das hat Kemal Atatürk doch vor Jahrzehnten deutlich genug getan.
Mich treibt etwas ganz anderes als die Frage,
welcher Teufel denn Christian Wulff zu so einem Tun getrieben hat.
Ein Mensch, der dem Islam angehört, der hat in einem Regierungsamt eines christianisierten Landes grundsätzlich nichts verloren – ergo hat er da auch nichts zu suchen.
Wer zu Allah betet [ Religionsausübung ist jedem hier bei uns freigestellt – zum Gegensatz in den meisten islamischen Ländern ], der ist nämlich nicht frei in seinem Denken und Handeln – mag er auch tausendmal am Tage lautstark das Gegenteil beteuern.
Er muss nämlich ohne Wenn und Aber das befolgen, was die Ayatollahs oder wie sich die geistlichen Gelehrten in der islamischen Glaubenswelt sonst noch nennen – aus dem Koran herauslesen oder in ihn hineininterpretieren.
Ein Jeder der Schriftkundigen dann auch noch so, wie er es gerade für richtig oder seinen Zielen dienlich betrachtet.
Austreten aus dem islamischen Glaubenskreis, oder gar die Religionszugehörigkeit wechseln, das geht schon mal gar nicht.
Derjenige, der so handelt, unterschreibt doch in der Regel im selben Moment sein Todesurteil. Die Scharia kann Aygül Özkan nämlich nicht einfach wegreden, so wie sie es mit den Kreuzen in den niedersächsischen Schulen versucht hat.
Nun hoffe ich, dass ich nicht der einzige bleibe, der Christian Wulff fragt, welcher Teufel ihn denn bei dieser Entscheidung geritten hat.
Ewald Eden
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