Das demokratisch soziale Ventil
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB – Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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Email / anonymisiert
Mehr Macht für Brüssel?
Die Forderung der Bundeskanzlerin Merkel für einen Machtausbau von Brüssel stößt auf Widerstand. Unser föderales Staatsmodell aus 16 Bundesländern, zusammengeschlossen im Bundesrat, stößt ohnehin bereits auf Bockladen für eine durchlässige Politik. Bei einem Machtausbau Brüssels wäre zynisch betrachtet der Bundestag in Berlin überflüssig. Die 16 Bundesländer könnten dann direkt über den Bundesrat mit Brüssel Politik betreiben.
DER VERFASSER
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Email / anonymisiert
Gehen die Lichter in den USA aus?
Bekanntlich geht die Sonne im Osten auf und im Westen unter. Aufgrund der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise kann sich die USA nur noch auf Kosten von Europa mit dem Euro einigermaßen über Wasser halten. Ohne einen Euro bricht die Zentralregierung der EU in Brüssel in sich zusammen. Ohne den Euro würde somit der Machteinfluss der USA auf Europa wie Butter in der Sonne schmelzen. Die USA hätten über die EU keine Möglichkeit der Beeinflussung der Geldpolitik der EZB. Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob der Euro der Exportnation Deutschland nutzt oder schadet, wenn sich Deutschland für seine Außenhandelsüberschüsse über Eurobonds und Rettungsschirme verbürgt und diese selbst finanziert. Es liegt im Bereich des Möglichen, dass starköpfige Euro – Befürworter als trojanische Pferde der USA fungieren und demnächst als atlantische Netzwerker enttarnt werden.
Den südeuropäischen Ländern muss die Chance eingeräumt werden, sich über die Möglichkeit der Abwertung ihrer nationalen Währung wirtschaftlich zu sanieren und die Hohe Arbeitslosigkeit – insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit – abzubauen. Hierzu steht aber der Euro im Weg. Der Einfluss der atlantischen Netzwerker in Brüssel verhindert aber das sinnvolle Abwägen der Interessenlagen innerhalb Europas. Ob mit Euro oder ohne Euro ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann in den USA die Lichter mit dem Hammer ausgehen.
DER VERFASSER
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