Das demokratisch soziale Ventil
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB – Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.
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Wünsche nach Anonymität werden durch den DRSB e.V. respektiert und gewahrt.
Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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Email / anonymisiert
Kommt die Reue zu spät?
Hallo Herr Piasetzky!
Als man vor mehr als 10 Jahren Ihren Reformvorschlag zur Riesterrente abgekupfert hatte, strich man Ihren Punkt „Sicherstellung der Anleger“ ersatzlos und setzte dafür den Punkt „Unvererblichkeit“ ein. Danach nannte man Ihren Reformvorschlag
RÜRUPRENTE.
In der letzten Woche hatte man die Grundlagen für ein Bankentrennungsgesetz verabschiedet. Der Dogmenwechsel von einer Systemrelevanz der Banken zur Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken gleicht der Rebellion der Bundesregierung gegenüber der Allmacht der Finanzwelt aus Banken und Versicherungen.
Was treibt die ansonsten so dienernde Bundesregierung gegenüber der Finanzwelt zu diesem Schritt? Ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen? Hoffentlich kommt die Reue nicht zu spät.
DIE VERFASSER
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Email / anonymisiert
Giftzahn: Agenda 2010
Bei einem Regierungswechsel will die Linke an der Seite der SPD dazu beitragen, der Agenda 2010 den Giftzahn zu ziehen. Der designierte Arbeitsminister der SPD, Klaus Wiesenhügel, will nach einem Regierungswechsel die Agenda 2010 auf den Prüfstand stellen.
Warum macht es die SPD nicht vor einem Regierungswechsel?
Wieso nicht in der Opposition? Fühlt sich die SPD gegenüber dem Volk nur verpflichtet, wenn sie an der Macht ist? Über den Bundesrat werden die blödesten Reformen angeschoben – warum kann man die Agenda 2010 nicht beseitigen?
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat seine Kritik an „Teilen“ der Agenda 2010″des früheren SPD-Kanzlers Gerhard Schröder bekräftigt. Er sieht dringenden Korrekturbedarf in der Arbeitsmarktpolitik. Gabriel wörtlich: // Es waren Dinge, von denen wir heute wissen, dass wir sie korrigieren müssen, beispielsweise die Eröffnung des Niedriglohnsektors und die zu weite Ausweitung von Leih- und Zeitarbeit.// Grundsätzlich aber würdigte Sigmar Gabriel einen Großteil der volksfeindlichen Agendapolitik. Sie soll Deutschland in vielfältiger Weise nach vorne gebracht haben. Spinnen „DIE“ in der SPD nur noch? Wo leben Gabriel und Wiesenhügel?
Im Abzockerwunderland?
Wo auf den Knochen der Arbeiter, Angestellten und Rentnern in Berlin jeden Tag „PARTY“ ist! Verlogener geht es wohl kaum noch!
DER VERFASSER
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