Dampf ablassen – 22. Juli 2014 / Können „Gespräche“ noch helfen? / Wirft der Finanzkrieg seinen Schatten voraus?

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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

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Email / anonymisiert

 

Können „Gespräche“ noch helfen?

 

Lautet in etwa wie folgt die heimliche US – Doktrin?: Wir haben Europa über die EU fest im Griff. Mit einer Stahltrosse haben wir Europa fest an die USA gebunden. Also macht das, was wir wollen. Wenn die USA untergeht, werdet auch ihr mit untergehen. Damit keiner unserer Freunde, aus Angst enttarnt zu werden, uns von der Fahne geht, werden wir ihn zum eigenen Schutz ausspionieren und im Notfall erpressen. Wer einmal mitgemacht hat, den lassen wir nicht mehr los. Jeder, der unseren Interessen im Wege steht, wird über unser Netz in Europa aus Politik, Wirtschaft, Medien, Justiz, Militär und Verwaltung vernichtet. Deshalb spionieren wir Freund und Feind aus.

Ist das die tatsächliche Botschaft aus der US – Spionageaffäre? Wenn ja, können „Gespräche“ nicht mehr helfen!

 

DIE VERFASSERIN

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Email / anonymisiert

 

Wirft der Finanzkrieg seinen Schatten voraus?

 

Ist die Ausweisung des US – Spionagechefs aus Deutschland  ein kleiner Aufstand oder der große Befreiungsschlag? Zur Refinanzierung der Staatsschulden brauchen die USA immer neues Geld. Das Verwässern der Vermögenswerte durch das ständige Drucken neuer Dollars wird auch von den Reichen in den USA nicht mehr mitgetragen.

Die atlantischen Netzwerker in der EU können trotz

bester Vorbereitungen den USA nicht wie gewollt helfen.

Das Gesetz „Solvency II“ reicht alleine nicht aus, um die 8,7 Billionen Euro Anlagevermögen bei deutschen Versicherungen in marode Staaten zu investieren. Fehlt es an der Einführung von Eurobonds? Bei der EZB ist bereits alles auf „Start“ eingerichtet. Versicherungen können wertlose Staatsanleihen nicht in dem angeordneten Umfang zeichnen, wenn ihnen zur Besicherung in den Bilanzen die gemeinsame Bürgschaft aller EU – Staaten in Form der Eurobonds fehlen. Ohne die formale Sicherheit von Eurobonds können Versicherungen das Geld nicht zur Refinanzierung maroder Staaten zur Verfügung stellen. Ansonsten droht den Versicherungen der Konkurs. Die Risiken der Kapitalanlagen in den Bilanzen von Versicherungen und Banken würden aber mit Eurobonds, quasi wie mit einem Kettenbrief und Schneeball – System, an die EU – Staaten durch gereicht. Die Vorstände der Versicherungen würden sich in Hände in Unschuld waschen, da sie sich mit „Solvency II“ gesetzeskonform verhalten. Die Bürgschaften der EU – Staaten könnten aber nicht gezogen werden, weil dann der ganze Schwindel auffliegt. Für diese Dimensionen ist kein EU – Staat „gut“. Denn trotz formaler Absicherung durch Eurobonds sind Staatsanleihen nichts wert, wenn das Geld weg ist und das Risiko besteht, dass es nicht wieder zurückkommt.

 

Trittin konnte die Auflagen der Bilderberger [ Erweiterung der NATO, Distanzierung zu Russland, Einführung von Eurobonds ] nach der letzten Bundestagswahl für die gewährte Überstützung zum Amt eines Außenministers nicht umsetzen. Was wusste man zum damaligen Zeitpunkt bereits über die Pläne der USA für die Ukraine? Warum eiern Steinmeier, Steinbrück und Gabriel mittlerweile zum Thema Eurobonds so herum? Will man die eigene Macht und die der SPD nicht zu Grabe tragen? Herrscht nach dem Bekanntwerden der US – Spionageübergriffe in der Öffentlichkeit auf einmal Angst unter den atlantischen Netzwerkern, wenn sie den Vorgaben ihrer amerikanischen Freunde uneingeschränkt Folge leisten?

 

Erzeugen die Wechselwirkungen von Euro, Staatsanleihen, Eurobonds, Solvency II, Rettungsschirme und Bankenunion einen Domino – Effekt? Welchem Zweck dient die Vielzahl dieser „innovativen Finanzinstrumente“? Vor der Einführung des Euro hatte das Finanzsystem in Europa bestens funktioniert. Jedes Land konnte selbständig seine Finanzpolitik bestimmen, ohne dem Risiko ausgesetzt zu sein, von außen dominiert zu werden. Der Einsatz dieser „innovativen Finanzinstrumente“ gleicht dem Einsatz von Sprengstoff gegen das Finanzsystem in Europa. Wer waren die Erfinder dieses Sprengstoffs? Wer weiß von den Auswirkungen dieses Sprengstoffes? Wie soll dieser Sprengstoff zum Einsatz gegen Europa gebracht werden? Welchem Zweck dienten die US – Ratingagenturen? Die Bilanzen einiger deutscher Banken und Versicherungen sind bereits durchlöchert wie ein Schweizer Käse.

Dient das Bad – Bank – Modell als Zwischenlösung

bis zur Einführung von Eurobonds und Bankenunion?

Wollen die Gurus der vermeintlichen Euro – Rettung, Juncker, Draghi, Steinbrück, Asmussen und Schäuble, den Ursachen – und Wirkungszusammenhang dieser Instrumente nicht kennen? Entwickelt sich die vermeintliche Euro – Rettung für die atlantischen Netzwerker zu einem Desaster? Das Komplott der atlantischen Netzwerker steckt womöglich in der Sackgasse und hängt wie an einem seidenen Faden an dem Zustandekommen von Eurobonds. Wäre das Leben für die atlantischen Netzwerker mit der Einführung von Eurobonds für einige Zeit erträglicher? Ist der Euro nur reiner Budenzauber? Wollen die verantwortlichen Politiker in Berlin nach der Ausweisung des US – Spionagechefs noch die Kurve kriegen? Was machen jetzt die anderen NATO – Staaten in Europa? Können die verantwortlichen Politiker die Kriegsgefahr für Europa aufgrund der gesteuerten Übergriffe von Kiew auf die Ost – Ukraine nicht mehr verdrängen? Kann nur noch ein besonnenes Russland Europa vor einem Krieg bewahren? Gibt es eine besonnene USA nicht mehr? Der Finanzkrieg wirft seinen Schatten voraus!

 

DER VERFASSER

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Veröffentlicht unter Alle Artikel, Dampfablassen

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