Infobrief – 10. Mai 2013 / Unbekannte Risiken? / Das erste Leben der Angela M.

Unbekannte Risiken?

[ Das erste Leben der Angela M. ]

 

Wie tief war Angela Merkel in den DDR – Staatsapparat sowie in die kommunistische Propaganda verstrickt? Das neue Buch von Ralf Georg Reuth und Günther Lachmann möchte am Merkels Image kratzen und Licht ins Dunkel bringen.

Tut es das wirklich?

Kann das neue Buch Kanzlerin Merkel tatsächlich in Bedrängnis bringen? Die beiden Autoren sehen Angela Merkels Rolle in der sozialistischen Diktatur anders als die offizielle Lesart in den meisten Medien.

Angela Merkel in einem völlig anderen Licht?

Ralf Georg Reuth und Günther Lachmann behaupten so etwas jedenfalls. Sie sehen den Lebenslauf von Merkel geschönt, denn unsere Kanzlerin hat zu keiner Zeit die Wiedervereinigung Deutschlands angestrebt, sondern einen demokratischen Sozialismus in einer eigenständigen DDR angestrebt.

Die CDU – Chefin sei demzufolge nichts anderes als eine Reformkommunistin

- > so die Ansicht von Reuth und Lachmann.

 

Im Alltags- und Berufsleben gelingt Ralf Georg Reuth und Günther Lachmann der journalistische Spagat zwischen manipulierenden Springer – Presse und GEOLITICO. Besonders der extrem bewegliche Chefreporter der WELT, Günther Lachmann, zeigt dort seine außerordentlichen Fähigkeiten die Realität zu erkennen. Auch Ralf Georg Reuth mutiert dort zum Wahrheitsliebenden.

Gelegentlich! Auch nur ein vorbeugendes Feigenblatt?

Obwohl Günther Lachmann alle interessanten und belastbaren Zugangswege zu einer Tiefenrecherche geöffnet wurden, verzichten Reuth und Lachmann darauf, dass die Zusammenhänge mit calvinistisch geprägten atlantischen Netzwerkern offen gelegt werden. Dadurch erhält das neue Buch der beiden Autoren den üblen Beigeschmack einer intelligent gemachten Schutzschrift. Nach dem Motto der Verschleierung:

ALLES GESAGT! ALLES AUFGEDECKT!

Auch der Veröffentlichungstermin – > rechtzeitig vor der Bundestagswahl 2013 – > deutet darauf hin, denn das Buch beschreibt lediglich bereits Bekanntgewordenes. So zu sagen abgestandene Suppe auf neuen Tellern. Nennt man in Kreisen der Journalisten:

Nachwaschen!

Aus der Sicht der Staatsführung der ehemaligen DDR und der STASI  hätten vermutlich Merkel und ihr Vater sowie das gesamte Kasner – Netzwerk als Landesverräter eingestuft werden müssen. Möglicherweise taucht so eine Akte der STASI noch einmal plötzlich vor der Wahl auf, denn eine sachlich korrekte Aufarbeitung findet im Buch der Autoren Reuth und Lachmann nicht statt.

Schade! Große Chance vertan! Auszeichnung verspielt!

Lachmann und Reuth reichen noch nicht ganz an

Bob Woodward oder Carl Bernstein

heran. Zum Erhalt des Pulitzer – Preises reicht es noch nicht.

Watergate in Berlin?

Mit zwei Journalisten aus dem Stall von Springer? Undenkbar! Die WELT und GEOLITICO sind eben nicht die Washington Post.

 

 

 

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