Das demokratisch soziale Ventil
Leserbriefe von DRSB - Lesern
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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Email / anonymisiert
Wie viele „Fälle Hoeneß“ gibt es noch?
Bei den selbst ernannten Eliten macht sich die Angst breit, dass bei den Finanzämtern und der Justiz das System von planmäßiger Steuerhinterziehung mehr und mehr erkennbar wird, welches zuvor einer intensiven Beratung und Begleitung durch externe Helfer bedarf. Solange Straftaten im Steuerrecht immer mit Geld zu reparieren waren, fühlte man sich auf der sicheren Seite.
Mit der Einführung der Fallbeilgrenze von 1 Millionen Euro bei Selbstanzeigen für Steuerhinterziehung besteht latent das Risiko einer Haftstrafe. Hinter den dicken Mauern bröckeln die Fassaden. Ein Schönreden oder gar ein Mauscheln ist kaum mehr möglich. Eine Auszeit nehmen oder gar ein nachträgliches Aussteigen ist für Helfer bei Bekanntwerden keine Rettung mehr. Bei den Handelnden sind vermehrt Angst – Symptome wegen des volksschädlichen Verhaltens erkennbar.
Im Fall Hoeneß war die Schadenfreude bei der SPD für die Steilvorlage im Vorwahlkampf groß und eine willkommene Gelegenheit, nachträglich die Ablehnung des Steuerabkommens mit der Schweiz zu rechtfertigen. Hass, Neid, Missgunst und Schadenfreude sind immer schlechte Ratgeber.
Wie aus dem Nichts kommen auf einmal Stimmen bei der SPD auf, die doch Gemeinsamkeiten für ein Steuerabkommen mit der Schweiz sehen. Auf Außenministerebene wurden bereits die Grundlagen für einen zweiten Anlauf mit der Schweiz geschaffen. Haben die Parteien womöglich noch mehrere „Fälle Hoeneß“ im Gepäcknetz und in den eigenen Reihen? Sind sich die atlantischen Netzwerker „Überparteilich“ für eine konzertierte Aktion auf einmal sehr schnell einig?
DIE VERFASSER
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Email / offen
Aus: „Eden’ sche Leitsätze oder Regeln“
Wenn es für eine Sache, oder ein Ding oder einen Vorgang, keine deutsche Bezeichnung oder kein deutsches Wort gibt, oder ich es in Lexikas oder anderen Wortverzeichnissen nicht finden kann, dann schöpfe, dann schaffe ich selber eines – und schon ist unsere wertvolle Sprache um ein Wort, einen Begriff reicher.
Unsere Sprache lebt und wird auf diese Weise stetig erweitert. Nicht grundsätzlich erneuert, denn aus dem vorhandenen Wortschatz sollte nicht ein Wort getilgt, oder als alt und unbrauchbar abgetan werden. Ein Wort verliert nicht seinen Wert und seine Form, wenn stets pfleglich und mit der gebührenden Sorgfalt mit ihm umgegangen wird.
Ein Wort oder ein Begriff verschleißt immer nur dann, wenn sorglos und schluderig damit herumhantiert wird. So wie zum Beispiel in der jüngsten Geschichte von einer deutschen Politikerin der Begriff „alternativlos“ durch hirnlosen und oft völlig unmotivierten Gebrauch dieses Wortes zum Unwort mutiert ist.
Jeder Mensch unseres Landes, jeder Bürger deutscher Zunge ist befähigt, ist berechtigt, ja, ich sage er ist sogar dazu verpflichtet, unserer „Muttersprache“ auf diese Art zu dienen. Nur eines sollte dabei oberster Grundsatz sein und bleiben, und bei der Neuschöpfung eines Wortes STETS beachtet werden:
Deutsch MUSS es sein, das heißt, von jedem Deutschen dem Sinn nach begreiflich – und vor allem so ausgesprochen werden wie es den Buchstaben nach geschrieben wird –
DEUTSCH also, für deutsches Wissen erkennbar und nicht
irgendwelche falschen oder verballhornenden Fremdsprachenkenntnisse voraussetzend.
EWALD EDEN
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