Sonderinfobrief – 03. Mai 2013 / Helden der Arbeit

Helden der Arbeit

 

Der neue russische Orden ist aus Gold, hat fünf Zacken wie der Sowjetstern und nennt sich:

HELD DER ARBEIT. 

An die Stelle von Hammer ist der Doppeladler gerückt, das Staatswappen Russlands. Am 01. Mai 2013 wurden fünf neue HELDEN DER ARBEIT ausgezeichnet. Es sind verdiente Russen. Ein Dreher des staatlichen Atomenergieunternehmens Rosatom, ein Bergbaumaschinist, ein Agraringenieur, ein Professor für Neurochirurgie sowie der Leiter des berühmten Mariinskij Theaters in St. Petersburg. Laut Putin ist Russland verpflichtet, der Arbeit wieder Respekt zu zollen und das Ansehen der Berufe zu verbessern. Der russische Präsident möchte ein starkes und wohlhabendes Russland bekommen.

Dafür sollen alle Russen beharrlich und fleißig arbeiten.

In der ehemaligen Sowjetunion hatten rund 20.000 Menschen den Orden erhalten. Unter ihnen waren auch Politiker wie Stalin oder Chruschtschow. Die Flugzeugkonstrukteure Iljuschin und Tupolew und der Atomphysiker Andrej Sacharow sind HELDEN DER ARBEIT. Andrej Sacharow erhielt diese Auszeichnung sogar drei Mal. Aufgrund seiner antisowjetischen Propaganda musste Sacharow alle Auszeichnungen wieder zurück geben. Seit 1939 hieß der Orden: HELD DER SOZIALISTISCHEN ARBEIT. Die jetzige Neueinführung der Auszeichnung wird in Russland von Gruppen, die diversen NGO´s nahe stehen, kontrovers diskutiert. Man fragt vermeintlich kritisch: Warum zeichnet der Staat Arbeiter aus, die in der Privatwirtschaft beschäftigt sind? Die Mehrheit der Russen befürwortet die Auszeichnung, denn sie motiviere zu besseren beruflichen Leistungen.

 

Diktator Stalin verlieh den alten Orden an besonders staatstreue Genossen. Die Geehrten erhielten eine Bronzebüste in ihrer Heimatstadt und diverse Vergünstigungen. Mit dem Scheitern des Kommunismus und der Auflösung der UdSSR wurde der Ehrentitel abgeschafft. Doch egal was Putin auch immer sagt oder macht – > die westlichen Medien klopfen es sofort in die mediale Tonne.

Aber warum sind die Journalisten in Deutschland

so sehr darauf versessen, Putin ständig ans Bein zu pinkeln?

Weil er Nutzmehrendes für Russland schafft? Weil er den Wohlstand für sein Volk fördert? Weil er sich an internationale Spielregeln und Gesetze hält, die in anderen Ländern schon längst zur Norm geworden sind. Putin wird objektiv als viel besseres Staatsoberhaupt als Merkel, Hollande oder Obama gesehen. Der russische Präsident verschenkt keine Milliarden an marode Banken oder gierige Spekulanten wie die CDUlerin Merkel.

Putin hört seinem Gesprächspartner

stets aufmerksam zu und fällt ihnen nicht ständig ins Wort.

Wie peinlich, stümperhaft und dilettantisch so etwas enden kann, demonstrierte der total überforderte Chefredakteur und das Aushängeschild des „allmächtigen“ WDR – > Jörg Schönenborn – > auf der diesjährigen Hannover Messe. Die personifizierte political correctness übertraf seine sprühende Arroganz nur noch durch anhaltenden Dilettantismus und wurde von dem russischen Präsidenten Wladimir Putin regelrecht vorgeführt. Für dieses Interview reiste der Chefredakteur Jörg Schönenborn extra nach Moskau.

PUTIN STELLT SICH!

So betitelte die ARD das Gespräch. Stellen sollte sich der Präsident Putin hauptsächlich kritischen Fragen zu den Razzien gegen ausländische Nicht – Regierungs – Organisationen [ NGO´s ], dem Agieren auf Zypern und dem Vorgehen in Syrien. Der in atlantischen Netzwerken verwobene Schönenborn sollte Putin auf´s Glatteis ziehen und ihn regelrecht vorführen. So war es zumindest vom WDR angedacht. Doch der Russe im Kreml gab sich nicht mit der Rolle eines dummen Opfers der ARD zufrieden. Putin richtete geschickt eigene Fragen an den Besserwisser Jörg Schönenborn und brachte dadurch den 48-Jährigen Journalisten in schwere Bedrängnis. Er trieb den WDR – Chefredakteur quasi in die Enge.

// Ich glaube, Sie schüchtern die deutsche Öffentlichkeit ein //

- > warf Putin dem arrogant wirkenden Schönenborn zum Thema NGO´s in Russland vor. Das Gesetz, wonach sich alle mit Geld aus dem Ausland finanzierten Organisationen als ausländische Agenten registrieren lassen müssen, sei kein Novum in der globalen politischen Praxis, belehrte Putin seinen Interviewpartner.

// Ein genau solches Gesetz gibt es in den USA seit 1938 //

- > sagte Putin und machte damit deutlich, dass er sich einen besser vorbereiteten deutschen Journalisten erwartet hatte. Von diesem Gesetz schien Schönenborn noch nichts gehört zu haben, obwohl der DRSB bereits ausführlich darüber berichtete.

 

Was zeigt uns dieser fatale Ausrutscher von Jörg Schönenborn? Die ARD ist ein gut gemästetes Staatsfernsehen, wird von atlantischen Netzwerkern dominiert, übt sich unablässig im PERCEPTION MANAGEMENT und wird quasi von einer Zwangssteuer der deutschen Haushalte mit monatlich rund 20,00 durchgefüttert. Das Versagen von Schöneborn sollte Grund sein, diesen öffentlich rechtlichen Geldvernichtungsapparat von ARD und ZDF ernsthaft zu hinterfragen. Brauchen wir so was tatsächlich noch?

Müssen die DEUTSCHEN sich auf eigene Kosten durch den Kakao ziehen lassen?

Das Interview von Jörg Schönenborn belegt in beeindruckender Form, dass der russische Präsident nicht der dümmliche Diktator ist – > den der Westen in ihm gerne sehen würde. Daran ändern weder die von atlantischen Netzwerkern aufgebauschten Aktivisten von  Pussy – Riot noch das ständige Verdrehen der Wahrheit etwas. Und ein schlecht vorbereiteter deutscher Journalist schon gar nicht.

Ein HELD DES JOURNALISMUS wird Jörg Schönenborn jedenfalls in Russland nicht.

Veröffentlicht unter Alle Artikel, Infobriefe

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>