Infobrief – 09. Februar 2013 / business as usual?

 business as usual?

 

Von Anfang an war man es in Brüssel gewohnt mit Geld „nur so“ um sich zu werfen. Die Europäische Union wurde jahrelang mit möglichst viel Geld ausgestattet. Dadurch sollte die Handlungsfähigkeit erhalten bleiben. Welche Handlungsfähigkeit? Schon seit Monaten sind über 5,5 Millionen Jugendliche in der EU ohne Ausbildungsplatz, ohne festen Arbeitsplatz und ohne jede Hoffnung. Experten sprechen sogar von einer Dunkelziffer größer als 8 Millionen Schulabgänger mit guter Schulausbildung.

 

Die versagenden EU – Politiker stellen zur Beseitigung dieser stetig wachsenden Jugendarbeitslosigkeit gerade einmal 6 Milliarden Euro zur Verfügung. 6 Milliarden Euro für 27 Staaten! Das ist quasi der politische und gesellschaftliche Hohn auf Socken, denn dadurch wird die tickende soziale Zeitbombe nicht zu entschärfen sein.

 

Die Umverteilungsmechanismen der EU – > mit einem Billionenbudget – laufen derweil weiter auf Hochtouren. Industrie, Grundbesitz, Forschung oder Landwirtschaft werden „lustig“ weiter mit Hunderten Milliarden Euro Steuergeld gesponsert. Angesichts der katastrophalen Lage in den Euroländern, speziell in Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Frankreich – > von den Osteuropäer ganz zu schweigen – belegt das Beharren auf alten Pfründen, in welch desolaten, kritischem und obsoleten Zustand sich das Kunstgebilde der EU derzeit befindet. Alleine schon dieses Brüsseler Versagen gegenüber den epochalen Herausforderungen zeigt die Unsinnigkeit der EU und des Euro. Der britische Premierminister David Cameron steht also nicht EINSAM und VERLASSEN auf weiter Flur in Europa.

Der absolute Trumpf der Briten: Sie haben keine Eurowährung!  

 

Ausgerechnet der deutsche Sozialdemokrat Martin Schulz [ Präsident des EU - Parlaments ] stemmt sich gegen alle Sparzwänge in Brüssel. Was bringt den ehemaligen Buchhändler dazu? Absicherung der eigenen Pfründe? Erhalt des gut geschmierten Lobbyapparates? Hoffnung auf einen gut bezahlten Job nach der Karriere als Politiker?

 

Spätestens wenn die Sparvorstellungen im Europa – Parlament gescheitert sind – > und sie werden abgelehnt – dann werden Deutschland oder Großbritannien noch viele Milliarden Euro nach schießen müssen.

Business as usual? Eindeutig – JA! -> Alles wie gewohnt.

 

 

 

 

 

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