SOLL-BRUCH-STELLE GLOBALISIERUNG
Die Zahl der neu eingeführten Handels-Behinderungen und Handels-Hemmnisse ist seit dem Jahr 2017 deutlich angestiegen. Im Jahr 2023 zählten die Wirtschafts-Forscherinnen und Wirtschafts-Forscher des ->
Global Trade Alert ->
über 2300 neue staatliche Interventionen -> die jede Form von Freihandel behinderten. Das sind zehnmal so viel wie im Jahr 2009 -> als die Politikerinnen und Politikern in den Nationalstaaten der „SO“ bezeichneten ->
G20 ->
befürchteten -> dass die US-Finanz- und Wirtschafts-Krise zu einem Aufflammen des Protektionismus führen könne. Denn die Politikerinnen und Politikern in den Nationalstaaten der „SO“ bezeichneten ->
G20 ->
hatten versprochen -> dass man freie Märkte erhalten und intensiv fördern möchte. Am 23. Januar 2017 befürchte man -> dass die die Globalisierung zu Ende gehen könnte und der Welthandel bald zusammenbricht. Denn am 23. Januar 2017 verabschiedete der damals amtierende 45. US-Präsident ->
Donald Trump ->
dass die USA aus dem ausgehandelten -> aber noch nicht ratifizierten ->
Transpazifischen Freihandelspakt ->
kurz TPP genannt -> aussteigen. Der damals amtierende 45. US-Präsident ->
Donald Trump ->
brüskierte mit dem Handeln die 11 TTP-Handelspartner -> darunter Australien, Kanada, Japan und Mexiko. Es war vor allem ein unmissverständliches Signal -> dass der freie Welthandel mit den USA seinen wichtigsten Fürsprecher verloren hatte.
Ab dem 23. Januar 2017 bestand die Gefahr -> dass nach
vielen Jahrzehnten der zunehmenden wirtschaftlichen Verflechtung
die Globalisierung ein schnelles Ende finden könnte!
Die Wirtschafts-Wissenschaftlerinnen und Wirtschafts-Wissenschaftler vom DRSB e.V. gehen schon seit 1990 gezielt der Frage nach -> ob eine zunehmende Globalisierung für die Weltwirtschaft und für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in den Nationalstaaten -> die an der Globalisierung teilnehmen -> tatsächlich nützlich und sinnvoll ist. Denn politisch motivierte Attacken gegen den Freihandel und eine weitere unkontrollierbare Ausdehnung der Globalisierung gab es in den zurückliegenden 33 Jahren in schnellem Stakkato.
Übrigens….
…. der vom 45. US-Präsidenten TRUMP begonnene Handels- und Zoll-Krieg gegen die Volksrepublik China und gegen die EU-Mitgliedstaaten wurden auch von dem 46. US-Präsidenten ->
JOE BIDEN ->
konsequent fortgeführt. Die ->
COVID-19-PANDEMIE ->
verdeutlichte -> nicht nur mit der Knappheit an dringend benötigten Medikamenten und an medizinischem Material -> wie abhängig der „SO“ bezeichnete ->
WESTEN ->
also hauptsächlich die USA und die NATO- und EU-Mitgliedstaaten -> von permanenten Zulieferungen aus anderen Nationalstaaten geworden waren. Die unerwarteten globalen Risse und gewaltigen Verschiebungen im Gefüge der Handelsströme ließ überall auf dem BLAUEN PLANETEN Ängste erstehen -> dass man zu naheu hilflos abhängig geworden war. Der eklatante Mangel an Halbleitern weckte den Ruf -> bei logisch denkenden und verantwortungsbewussten Politikerinnen und Politikern im „SO“ bezeichneten ->
WESTEN ->
also hauptsächlich die USA und die NATO- und EU-Mitgliedstaaten -> nach einer neuen sinnvollen, nützlichen und verlässlichen Industrie-Politik -> ohne Abhängigkeiten durch die Globalisierung. Mit Milliarden US-Dollar, Euro oder Yen wollten Regierungen in den USA, Japan und den NATO- und EU-Mitgliedstaaten relativ zügig regionale Produktions-Stätten aufzubauen. Dazu hisste man in den USA -> sowie auch in den NATO- und EU-Mitgliedstaaten -> die Fahne der Geopolitik. Das politische Ziel wurde ausgegeben -> dass sich der „SO“ bezeichnete demokratische ->
WESTEN ->
in strategisch wichtigen Wirtschafts-Bereichen mehr von der Volksrepublik China und anderen autokratisch regierten Nationalstaaten -> mittel- und langfristig -> lösen sollte. Der Krieg in der Ukraine und in Israel zeigte schonungslos der Bundesrepublik Deutschland und den meisten NATO- und EU-Mitgliedstaaten die sklavisch gefährliche Abhängigkeit in Sachen Energie auf. Besonders in der Bundesrepublik Deutschland vervielfachte sich den Ruf nach wesentlich mehr wirtschaftlicher Selbständigkeit bei immer mehr Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern. Auch einige konservativ eingestellte deutsche Politikerinnen, Politiker und Parteien erkannten die Notwendigkeit einer De-Globalisierung und der Fragmentierung des Welthandels -> sowie einer wirtschaftlichen Entkoppelung -> auch De-Coupling genannt -> zur Risikominderung -> auch De-Risking genannt. Das „SO“ bezeichnete ->
FRIEND-SHORING ->
also die Konzentration auf den wirtschaftlich sinnvollen und nützlichen Austausch mit politisch befreundeten Nationalstaaten sollte in den Vordergrund gerückt werden. Doch vermutlich standen nicht nur in der Bunderepublik Deutschland linksgrüne Politikerinnen, Politiker, Parteien und linksgrüne Journalistinnen, Journalisten und Medien mit linksgrünen Ideologien einer Konzentration auf den wirtschaftlich sinnvollen und nützlichen Austausch mit politisch befreundeten Nationalstaaten im Weg. Trotz der der geopolitischen Rivalität zwischen den USA und der Volksrepublik China hat sich der internationale wirtschaftliche Austausch in den vergangenen Jahren nicht verringert oder aufgelöst. Im globalen Gefüge der Handelsströme zeigen sich zwar deutlich erkennbare Risse und Verschiebungen. Die EU-Kommissarinnen und EU-Kommissare in Brüssel und die sogenannten Parlamentarierinnen und Parlamentarier im Schein-Parlament in Straßburg arbeiten jedoch mit Hochdruck daran -> dass das Netz an Freihandels-Abkommen erweitert werden kann. Die Globalisierung im maroden und zerstrittenen Kunstgebilde der EU-Vertragsgemeinschaft scheint nicht am Ende zu sein -> sondern man ändert nur die Form und suggeriert den Bürgerinnen und Bürgern in den EU-Mitgliedstaaten lediglich eine nicht stattfindende Regionalisierung.
Ein notwendiger und sinnvoller
Trend zur De-Globalisierung ist nicht erkennbar!
Übrigens….
…. der Transpazifische Handelspakt TTP überlebte völlig unbeschadet den Austritt der USA. In Afrika einigte man sich auf eine kontinentale Freihandelszone und in Asien formte sich das RCEP-Bündnis aus 15 Nationalstaaten unter der Mitwirkung der Volksrepublik China von Australien und Japan. Auch die aktuellen ->
Welt-Handels-Daten ->
lassen einen dringend notwendigen sinnvollen und nützlichen Trend zur De-Globalisierung bislang nicht erkennen. Die Risse und Verschiebungen in der Weltwirtschaft -> die durch die geopolitische Instrumentalisierung des Handels ausgelöst wurden -> zeigen sich vorerst nur sporadisch. Die Ökonominnen und Ökonomen der ->
Welthandelsorganisation ->
haben die Welt in einer Studie hypothetisch in einen westlichen Block rund um die USA -> und in einen östlichen Block um Russland und der Volksrepublik China eingeteilt. Die politische Nähe zum jeweils bevorzugten Block wird dabei durch das Abstimmungs-Verhalten in den Vereinten Nationen bestimmt. Die Studie der ->
Welthandelsorganisation ->
zeigt beispielsweise -> dass der Handel zwischen den hypothetischen Blöcken seit dem Beginn der Kriegshandlungen in der Ukraine um 4% bis 6% langsamer gewachsen ist als der Handel innerhalb der Blöcke. In der Volksrepublik China ist die Außenhandels-Intensität seit 2006 gesunken und in den seit 2011 in den USA.
Jedoch in den EU-Mitgliedstaaten und auch in Japan hat sich
die Außenhandels-Intensität in den vergangenen Jahren noch erhöht!
Das betrifft nicht nur den globalen Wirtschafts-Austausch -> sondern auch Dienstleistungen. Im Gegensatz zum Güterhandel stagnierte die Intensität des Dienstleistungs-Handels seit der globalen US-Finanz-Wirtschafts-Krise oder der COVID-19-PANDEMIE nicht -> sondern nahm weiter zu. Den pandemiebedingten Einbruch im Tourismus und Transport-Geschäft haben die Dienstleistungen bereits längst schon aufgeholt. Die Binnen-Märkte in den USA und in der Volksrepublik China haben sich zunehmend immer stärker entwickelt und bewirken -> dass die USA und in die Volksrepublik China immer weniger vom Außenhandel abhängig sind.
Eine geopolitische Nähe gewinnt an Bedeutung!
Der andauernde Zoll-Krieg zwischen den USA und der Volksrepublik China hat längst zu einer Verlagerung der Handelsströme geführt. Nationalstaaten wie beispielsweise Vietnam oder Mexiko liefern in die USA die billigen Güter -> die die USA wegen der Einfuhrzölle auf viele chinesische Waren nicht mehr aus Volksrepublik China beziehen.
Übrigens….
…. trotz der weiter bestehenden Import-Zölle erreichte der Handel zwischen den USA und der Volksrepublik China im Jahr 2022 den Rekordwert von ->
690 Milliarden US-Dollar!
Der Export von Waren aus der Volksrepublik China in USA lag damit fast so hoch wie 2018.
Das belegt eine veröffentlichte Studie der Welthandelsorganisation!
Denn die Nachfrage von US-Bürgerinnen und US-Bürgern nach bezahlbaren modernen Computern, innovativen Videospiel-Konsolen und Spielzeug aus der Volksrepublik China ist noch immer sehr hoch. Für die Volksrepublik China scheint der Handel mit Entwicklungs-Ländern im sogenannten globalen Süden zuzunehmen. Dazu trägt nicht nur die Seidenstraßen-Initiative der Volksrepublik China bei. Denn mit der Seidenstraße bindet die Volksrepublik China nicht nur Entwicklungsländer an sich.
Ein eventuell notwendiges De-Risking im Handel findet also nicht statt!
Auch im Handel zwischen der Volksrepublik China und der Bundesrepublik Deutschland ist ein ->
De-Risking ->
noch nicht zu erkennen-> obwohl in den ersten 6 Monaten im Jahr 2023 die deutsche Güter-Einfuhr aus der Volksrepublik China um mehr als 17% gesunken ist. Dahinter steckt gemäß einer veröffentlichten Studie in diversen deutschen Print-Medien kein ->
De-Risking ->
also keinerlei Risiko-Minderung. Es ist ein außergewöhnlicher Sondereffekt -> denn die Bundesrepublik Deutschland ist von der Einfuhr chemischer Erzeugnisse aus der Volksrepublik China abhängig. Auch viele Bundesbürgerinnen und Bundesbürger haben an elektrischen Ausrüstungen und Elektro-Automobilen offensichtlich eine wachsendes Interesse. Auch das Minus der Ausfuhr von deutschen Produkten in die Volksrepublik China um circa 8% erklärt sich zu einem großen Teil dadurch -> dass deutsche Automobil-Konzerne zunehmend immer mehr hochwertigere Automobile in der Volksrepublik China produzieren -> statt sie in die Volksrepublik China zu exportieren. Das Konsum-Verhalten der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger -> sowie das strategische Produktions-Verhalten der Managerinnen und Manager aus den deutschen Automobil-Konzernen untergräbt jede wünschenswerte Risiko-Minderung und ist auch ein schlagendes Indizien dafür -> wie die deutschen Automobil-Konzerne systematisch -> ehemals sicher geglaubte und gut bezahlte Industrie-Arbeitsplätze -> vernichten. Die Widerstandsfähigkeit und der Erhalt des ->
Industrie-Standortes Deutschland ->
wird also nicht nur durch die linksgrüne Politik von ->
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, SPD und FDP ->
gefördert, beschleunigt und gefährdet -> denn ein notwendiges, sinnvolles und nützliches
DE-RISKING ->
findet einfach noch immer nicht statt!
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