1 Schreiben an Herrn Prof Dr Kurt J Lauk

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

DRSB e.V. ∙ Ikenstraße 8 ∙ 40625 Düsseldorf

Übermittlung ausschließlich per Telefax an die Faxnummer: 030 / 24087 – 105

Herrn

Prof. Dr. Kurt J. Lauk

Präsident

 

Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Luisenstraße 44

 

D – 10117 Berlin

 

Düsseldorf, den 06. November 2008

 

 

Erstes offenes Fax – Schreiben an

Herrn Prof. Dr. Kurt J. Lauk

Präsident des Wirtschaftsrats der CDU e.V.

 

DRSB – Schreiben vom 24. September 2008

Weltwirtschaft: Chancen ergreifen – Risiken beherrschen

Hier: Ihr Antwortschreiben vom 24. Oktober 2008 – Posteingang 30. Oktober 2008

 

Sehr geehrter Herr Prof. Lauk,

 

zunächst bestätigen wir den ordnungsgemäßen Eingang des im Betreff genannten Antwortschreibens auf unseren Brief vom 24. September 2008 bezüglich der Anfrage nach den tatsächlichen Absichten und der Ausrichtung Ihres Vereins.

 

Leider geht Ihr beauftragter Generalsekretär, Herr Hans Jochen Henke, in keinster Weise auf die berechtigten Informationsbedürfnisse der Öffentlichkeit durch Abgabe einer konkreten Auskunft ein.

 

Merkwürdigerweise übergeht Herr Henke vorsätzlich die Problematik, die sich aus unserem Schreiben für alle Mittelständler in der Zukunft ergeben könnte. Stattdessen versucht er in einem untauglichen Versuch die berechtigten Anliegen aller Bürger zu negieren.

Besonders signifikant ist dabei, dass im DRSB – Schreiben vom 24. September 2008 weder die vermeintliche Finanzkrise noch das Thema Rente vom DRSB e.V. direkt behandelt wurde. Der Schwerpunkt unseres Schreibens lag vielmehr auf der gezielten Ausforschung und Ausschlachtung von mittelständischen Unternehmen durch amerikanische und deutsch / niederländische Gesellschaften, sowie die eventuell von Ihnen geplanten Schutzmaßnahmen für Ihre Mitglieder.

 

Durch Ihr, äußerst wohlwollend betrachtet, ebenso unhöfliches wie sachfreies Antwortschreiben verfestigt sich der Eindruck, dass weder Sie noch Ihr Verein bereit oder in der Lage sind einen wahrheitsgemäßen und angemessenen Beitrag zur notwendigen Aufklärung zu leisten. Ihre ethisch moralischen Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Exploitationen, Ausforschungen sowie Korruption und Vermeidung jeglichen Geruchs dergleichen ernst zu nehmen, opfern Sie zu Gunsten einer vollkommen unverständlichen Verschleierungstaktik. Gleichzeitig bekunden Sie gegenüber der deutschen Bevölkerung sowie Ihren Mitgliedern eine Art der Respektlosigkeit, die den Ruf nach Ihrem Rücktritt in den Fokus rücken könnte.

 

Beschleunigt durch die Agenda 2010 müssen jetzt erstmalig aktuelle Rentenbezieher schmerzhafte Wohlstandsverluste erleiden und deren Alterseinkommen wird mittelfristig derart dramatisch sinken, so dass die Altersarmut in Deutschland, ganz anders als noch vor zehn Jahren, schon heute zu einer realen Gefahr geworden ist.

 

Parallel dazu fördern prekäre Zeitarbeitsmodelle und das punktuelle Versagen von Bankmanagern sowie die weltweite blitzartige Ausdehnung der US – Finanzkrise die Angst, Ungewissheit und Zukunftssorge in der deutschen Bevölkerung.

Auch hierzu haben Sie bis heute das vorgeblich von Ihnen gesuchte Gespräch mit dem Linksunterzeichner nicht wahrgenommen.

 

Wenn Sie also in Ihrem Antwortschreiben von verantwortungsloser Polemik sprechen, kann ausschließlich Ihr dubioses Verhalten gemeint sein, denn der DRSB e.V. hat ab 1988 auf die zu erwartenden Entwicklungen hingewiesen und vorbeugende, valide, verlässliche und nutzmehrende Rentensysteme vorgestellt. Bedauerlicherweise sind alle Prognosen des DRSB e.V. eingetroffen, obwohl die deutschen Politiker, wie auch Sie persönlich, die Möglichkeit hatten, mit den DRSB – Rentensystemen Schaden von den deutschen Bürgern abzuwenden. Auch dieser Frage Ihrer nicht nachvollziehbaren Untätigkeit werden Sie sich stellen müssen.

Vermutlich wissen Sie auch aus den Regierungsberichten, dass, wenn die deutschen Politiker ernsthaft beabsichtigen das Deutschland im 21. Jahrhundert noch ein Land des Friedens, der Freiheit, der sozialen Gerechtigkeit und des Wohlstands sein soll, sich recht bald sehr viel gravierend ändern muss.

 

Aus Ihrem Antwortschreiben ist nicht zu entnehmen, dass Sie subjektiv wie objektiv bereit sind, einen sinnvollen Beitrag zur Lösung der erdrückenden Probleme zu leisten.

 

Aus moralischer Verpflichtung gegenüber den deutschen Bürgern möchten wir Ihnen, sehr geehrter Herr Prof. Lauk, hiermit letztmals die Chance zu einer qualifizierten weiterführenden Stellungnahme zur Aufklärung aller deutschen Bürger und Ihrer Mitglieder einräumen. Für Ihre zeitnahe Stellungnahme haben wir uns als Frist den

21. November 2008 notiert. Innerhalb der gleichen Frist können Sie uns mitteilen, ob wir auch Ihr unqualifiziertes, sachfreies Antwortschreiben vom 24. Oktober 2008 auf der DRSB – Internetseite publizieren sollen.

 

Mit verbindlicher Empfehlung

 

Udo Piasetzky

Andreas Kallen

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

Rechtsanwalt und Vorsitzender der

 

DRSB – Rechtskommission

 

Veröffentlicht unter Alle Artikel

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>