Versagen die Eliten? – Teil 230 / Sterbehilfe für Brüssel

Sterbehilfe für Brüssel  

Seit Tagen sorgt die geplante Arbeitsmarktreform der französischen Regierung für anhaltende Demonstrationen und eskalierende Gewalt. Die sozialistische Regierung in Paris hat es geschafft, ihre gesamte Wählerschaft zu enttäuschen und den Rest der Franzosen kräftig vor den Kopf zu stoßen. Schon jetzt muss Paris die Protestbewegung

NUIT DEBOUT

mit gezielter Polizeigewalt bekämpfen. Unsere Nachbarn sind ganz offensichtlich mehrheitlich der Meinung, dass die von Präsident Hollande inszenierten Arbeitsmarktreformen ausschließlich dem Arbeitgeberverband Nutzen bringt und keinesfalls die Arbeitslosigkeit bekämpfen wird. Wieder einmal wurden in einem Mitgliedsstaat der EU die Spielregeln der SUBSIDARITÄT auf das Gröbste verletzt. Die französische Regierung ignorierte zum X-ten Mal das gesellschaftspolitische Prinzip, nach welchem übergeordnete gesellschaftliche Einheiten -> zum Beispiel der Staat -> nur solche Aufgaben an sich ziehen dürfen, zu deren Wahrnehmung oder Umsetzung untergeordnete Einheiten nicht in der Lage sind. Massive Beschränkung der Grundrechte und der Grundfreiheiten jedoch sind in der zermürbten, zerrissenen und völlig zerstrittenen Vertragsgemeinschaft der EU keinesfalls die Ausnahme. Seitdem Brüssel und Straßburg beständig mehr Freiheiten eingeräumt wurden, versuchte man die Kompetenzen der souveränen Nationalstaaten gezielt zu unterlaufen und systematisch einzuschränken. Diese -> nennen wir es einfach einmal

schleichende ENT-DEMOKRATISIERUNG ->

führte in den zurückliegenden Monaten dazu, dass in allen EU-Mitgliedsstaaten die Stimmung gekippt ist. Täglich schält sich deutlicher heraus, dass man in Brüssel und Straßburg ein Europa der unrealistischen Utopien und irrwitzigen Visionen erschaffen wollte. Diese -> nennen wir es heute einmal -> politische Vergewaltigung der Völker hat die gesamte Situation in Europa verändert. Den Politikern in Brüssel und Straßburg gelingt es nicht mehr, 502 Millionen Menschen im sterbenden Kunstgebilde der EU für die Vertragsgemeinschaft „EU“ zu begeistern. Eine immer tiefer werdende Verunsicherung ist die Folge des totalen Versagens der Eliten in Brüssel und Straßburg. In allen 28 Mitgliedsstaaten der Vertragsgemeinschaft der EU ist der Ruf nach einer baldigen Beendigung des Desasters kaum noch zu überhören. Man befürwortet eine Zusammenarbeit der souveränen Nationen und möchte zu dem bewährten Modell der EWG zurückkehren. Aber ohne ständige blödsinnige sinnlose Bevormundung durch Brüssel und Straßburg.Denn das Schein-Parlament in beiden belgischen Städten wird nicht nur durch die britische UKIP, die französische FRONT NATIONAL oder die deutsche AfD in Frage gestellt. Eigentlich ein kurioses, politisches Schauspiel, dass uns die vorgenannten Parteien darbieten. Denn die vorgeblichen Gegner der europäischen Idee nutzen -> wie alle anderen Parteien auch -> die Instrumente und die prall gefüllten Geldtöpfe der Vertragsgemeinschaft aus. Das EU-Geld nehmen alle Parteien gern. Denn damit kann man bequem viele Partei-Mitarbeiter bezahlen und DURCHFÜTTERN.

Soll so etwas die einzige Form der Begeisterung für Europa sein?

Schon seit mehrerenJahren wissen die EU-Politiker nicht mehr, womit sie die Menschen in den 28 Mitgliedsstaaten begeistern sollen. Das politische und gesellschaftliche Feuer für diezermürbte, zerrissene und völlig zerstrittene Vertragsgemeinschaft der EU ist schon lange erloschen. Jeder sucht seinen eigenen Vorteil und zapft das SYTEM EU an, wo immer es noch möglich ist. Das funktioniert aber nur solange problemlos -> solange alle 28 Mitgliedsstaaten ihre Mitgliedsbeiträge entrichten. Doch nicht nur in Großbritannien ist die Zahlungsmoral auf den NULL-PUNKT gesunken.

Dies spüren auch die EU-Beamten.

Der Frust nimmt täglich Fahrt auf. Inzwischen realisiert man ernüchtert, dass der Spuk der EU ganz plötzlich zu Ende sein kann. In Brüssel und Straßburg diskutieren inzwischen selbst langgediente EU-Beamte, wer eigentlich ihre Pensionen bezahlt, wenn DER LADEN -> so die Diktion der Frustrierten -> auseinander fliegt. Die Angst und der Frust bestimmen bereits den täglichen Arbeitsablauf. Eine klar erkennbare ENDZEITSTIMMUNG macht sich auf den Fluren der EU-Gebäude breit. Die Lage ist für alle Betroffenen ernst und desaströs. Denn ganz langsam begreifen selbst die EU-Hardliner, dass Brüssel und Straßburg den Menschen in der EU jahrelang ein europäisches Staatsgebilde vorgespielt und simuliert hat. Viele sogenannte EU-Beamte begreifen nun, dass man lediglich für ein extrem fragiles Vertragspapier-Gebilde gearbeitet hat. Die Wahl in Österreich hat den meisten schon die Kehle zugeschnürt. Und im Juni 2016 stimmen die Briten über einen Austritt aus der Vertragsgemeinschaft der EU ab. Bereits die Volksabstimmung in den Niederlanden zum Thema Ukraine hatte ein starkes Beben in Brüssel und Straßburg ausgelöst. Seitdem weiß man in den Kreisen der EU-Beamten und Schein-Parlamentariern, dass Volksabstimmungen zu EU-Themen brandgefährliche Folgen nach sich ziehen können. Allen ist heute schon sonnenklar: sollte Marine Le Pen die französische Präsidentschaftswahl gewinnen, dann gehen wenige Monate später in Brüssel und Straßburg für immer die Lichter aus. Die Lage für die EU-Schein-Parlamentarier und EU-Mitarbeiter wird zunehmend prekärer. Mit der längst überfälligen Auflösung der zermürbten, zerrissenen und völlig zerstrittenen Vertragsgemeinschaft der EU endet auch der Traum vom LEICHTEN und LOCKEREN Geldabgreifen in Brüssel und Straßburg. Noch ist die Schlacht um den extrem teuren Papiertiger EU -> aus Sicht der EU-Beamten und Schein-Parlamentarier -> nicht verloren. Aber immer mehr Europäer erkennen, dass das sterbende Kunstgebilde der EU jeden nur denkbaren sozialen Fortschritt torpediert hat. In den Amtszeiten des ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso herrschte von 2004 bis 2014 neoliberale Eiseskälte in Bezug auf Soziales. Nutzmehrende Sozialpolitik wurde in der Barroso-Ära sofort unterdrückt. Nicht nur in Deutschland haben aufgrund der verfehlten Wirtschafts- und Subventionspolitik der EU, hunderttausende Menschen ihre sicher geglaubten und gut bezahlten Arbeitsplätze verloren und mussten den Marsch in die Armut beginnen. In allen 28 EU-Mitgliedsstaaten trifft man deshalb auf die gleichen Gefühlsregungen und auf das gleiche Unverständnis, wenn das Thema EU angeschnitten wird. Überall wird dieselbe Frage gestellt: Wie konnten gebildete, kultivierte und vermeintlich aufgeklärte Völker auf den skurrilen Budenzauber der EU hereinfallen? Jeder Euro, der nach Brüssel und Straßburg überwiesen werden muss, wird schon als Sterbehilfe empfunden. Mit Beginn -> der von der deutschen Bundeskanzlerin Merkel ausgelösten -> Völkerwanderung von Pseudo-Asylanten und Armutszuwanderer -> verfestigte sich die Meinung, dass man nicht um jeden Preis ein Europa der Integration haben möchte. Die Mehrheit der 502 Millionen Menschen in der EU wollen kein Europa mit Brüsseler Richtlinien. Europa muss recht bald zum Grundsatz der Subsidiarität zurückfinden und den Blick für die Wirklichkeit freimachen. Die irrwitzige Vorstellung von den VEREINIGTEN STAATEN VON EUROPA ist nur noch ein obsoleter Wunschtraum von wenigen politischen Eliten. Die verantwortlichen Politiker müssen rasch für Lösungen sorgen. Denn überall in Europa hat bereits der Marsch zur RE-NATIONALISIERUNG begonnen. Wer noch immer der fatalen Fehleinschätzung unterliegt, und Volksbewegungen -> wie zum Beispiel NUIT DEBOUT oder PEGIDA -> zum Kern der europäischen Krise zu erklären, der darf sich über die zu erwartenden Auswirkungen einer echten Volksherrschaft zukünftig nicht beklagen. Die Republikaner in den USA befinden sich gerade in einer gänzlich anderen Lernphase. Dort wachsen täglich die Chancen von DONALD TRUMP, das Weiße Haus zu erobern. Und THE DONALD wird höchstwahrscheinlich Schluss machen mit der Auslagerung von US-Arbeitsplätzen ins Ausland. THE DONALD wird die Industriepolitik in seiner Heimat völlig neu ausrichten. THE DONALD macht Schluss mit der Gleichbehandlung der vollkommen offenen Handelsmärkte und stellt selbst bestehende Freihandelsabkommen auf den politischen Prüfstand. THE DONALD wird vermutlich zu einer sinnvollen und nutzmehrenden Zusammenarbeit der Nationen zurückkehren. Früher oder später werden dies auch die Schein-Parlamentarier in Brüssel und Straßburg begreifen. Deshalb wäre es nützlich und sinnvoll, wenn nicht nur in Großbritannien ein Referendum über den Verbleib in der EU abgehalten wird. Wie lange wollen die sogenannten etablierten Parteien in Deutschland -> ergo CDU, CSU, SPD, LINKE und GRÜNEN -> dem DEUTSCHEN VOLK eine Volksabstimmung über den Verbleib in der EU verweigern?

Haben unsere Politiker etwa Angst vor dem mündigen Bürger?

Die meisten DEUTSCHEN haben bereits seit Jahren klar erkannt, dass der Euro eine Blend-Währung ist und der Wechsel von der D-Mark zum Euro nichts ANDERES war, als eine hinterlistige, versteckte Währungsreform. Ein kurzer Blick auf Griechenland, Italien, Portugal oder Spanien zeigt jedoch überdeutlich, dass diese Währung ungeeignet ist.

Der Euro passt nicht zu den europäischen Nationalstaaten.

Er macht Regierungen, Politikern, Managern und Bürgern gleichermaßen Angst. Womöglich demonstrieren uns die Franzosen mit NUIT DEBOUT, wie man „aus der Spur“ geratene Politiker und Regierungen wieder auf das RICHTIGE GLEIS setzt. Möglicherweise könnte es sogar der MEHRHEIT der DEUTSCHEN gelingen, das völlig verschobene neoliberale Weltbild vieler atlantischer Netzwerker wieder gerade zu rücken. „SO“ oder „SO“ -> nicht nur in London, Paris, Brüssel, Berlin oder Washington stehen uns spannende Wochen und Monate bevor.

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die als Protestbewegung gegen die geplanten Reformen entstand und längst eine politisch-soziale Dauereinrichtung geworden ist Das muss woanders hin!

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