Versagen die Eliten? – Teil 137 / Nur eine fatale Fehleinschätzung?

Nur eine fatale Fehleinschätzung?

Oder die deutlichen Merkmale des politischen und militärischen Versagens der USA, der NATO und der EU? Heute – > am

29. Juni 2015 – >

jährt sich die Ausrufung des IS-Kalifats. Seit nunmehr einem Jahr verbreitet die ISIS-Bewegung Angst und Schrecken im Nahen Osten sowie in Nordafrika. Es ist für die meisten US-Politiker sowie auch für die meisten europäischen Volksvertreter unglaublich – > dass die ISIS-Bewegung bereits ein Gebiet von der Größe Großbritanniens erobert hat. Die ISIS-Bewegung kontrolliert nicht nur wichtige Regionen im Irak und in Syrien. Auch Jordanien, Ägypten, Tunesien und Saudi-Arabien stehen auf der Einkaufsliste des IS-Kalifats.

Hat man in Washington, London, Paris,

Berlin und Brüssel die ISIS-Bewegung unterschätzt?

Klare Antwort: JA!

Besonders unterwürfig folgt man in Berlin, Paris und Brüssel den politischen und militärischen Einschätzungen aus Washington. Doch diese Einschätzungen der verantwortlichen US-Politiker haben seit Jahrzehnten nur Verwirrung, Elend und Krieg gestiftet. Deshalb kommt man auch im Kampf gegen die ISIS-Bewegung nicht entscheidend voran. Man macht keinen Schritt vorwärts. Das weis man auch im Weißen Haus und im Pentagon. Dort streitet man heftig über die nächsten Schritte und erkennt die eigene Machtlosigkeit und das permanente Versagen. Das Weiße Haus verurteilt zwar mit extrem scharfen Worten die Terroranschläge in Tunesien, Frankreich und Kuwait – > doch mehr ist derzeit aus Washington nicht zu erwarten. Das stetige, profane Herumgequassele – >

Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern

dieser abscheulichen Verbrechen, bei ihren Angehörigen

und bei der Bevölkerung dieser drei Länder – >

nervt nicht nur in Tunesien oder Kuwait – > sondern in allen EU- und NATO-Staaten. Gemeinsam mit den betroffenen Ländern sei Washington entschlossen, die

Plage des Terrorismus

zu bekämpfen. Auch eine dieser inhaltslosen politischen Phrasen. Dabei vergisst man ganz offensichtlich – > dass die USA die weltweite Plage des Terrorismus ausgelöst haben und weiterhin kräftig befeuern. Noch Anfang 2014 verglich der amtierende US-Präsident – > Barack Obama – > die ISIS-Bewegung mit einer Nachwuchstruppe.

Nur eine fatale Fehleinschätzung von Obama?

Denn seit einigen Wochen mehren sich in den USA ebenfalls die kritischen Stimmen. Zum Beispiel reißt der republikanische Senator – > John McCain – > wieder meilenweit seinen Mund auf und hält es für einen schweren Fehler – > dass sich die Regierung im Kampf gegen die ISIS-Bewegung nur auf Luftangriffe beschränkt.

Auch wieder nur eine fatale Fehleinschätzung?

Ganz sicherlich nicht – > denn geschätzte 75% der US-Kampfflugzeuge kehren auf ihre Stützpunkte zurück – > ohne eine einzige Bombe abgeworfen zu haben. In und über den Wolken sind die militärischen Einheiten der ISIS-Bewegung nicht zu erkennen. Und in den von der ISIS-Bewegung eroberten Gebieten ist niemand am Boden – > der den US-Einheiten „lohnende“ militärische Ziele benennen kann. Die Unterstützung der Bevölkerung ist nicht vorhanden und ohne US-Bodentruppen lässt sich die ISIS-Bewegung nicht mehr gezielt bekämpfen. Den USA fehlen einfach die finanziellen Mittel für einen massiven Einsatz von Bodentruppen. Und die EU sowie die NATO-Partner sind an neuen Kriegsabenteuern im Irak oder Syrien nicht interessiert. Aus diesem Grund warnt auch der demokratische Senator – > Chris Murphy – > die USA, dass noch mehr US-Soldaten im Irak eine extrem gefährliche kontraproduktive Wirkung zeigen. Kaum ein noch klar denkender US-Politiker möchte zurzeit Hunderttausende US-Soldaten in den Nahen Osten sowie nach Nordafrika in den sicheren TOD schicken. So eine krasse politische – > wie auch militärische – > Fehlentscheidung wäre außerdem die allerbeste Werbe-Maßnahme für die ISIS-Bewegung. Weder die USA noch die NATO-Staaten können die ISIS-Bewegung schwächen oder sogar zerstören. So etwas war vor Monaten einmal ein unerfüllbarer Wunschtraum von Barack Obama. Selbst die rund 3.500 US-Militärberater können nichts gegen die ISIS-Bewegung ausrichten. Sie trainieren Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften – > von Armeen – > von denen sie nicht wissen, wo sie MORGEN stehen werden. Nicht nur der irakischen Armee fehlt es – > deutlich erkennbar – > an Willen zum Kampf gegen die ISIS-Bewegung. Schon heute vermittelt Washington den gefährlichen Eindruck – > dass die USA auf Seiten der Schiiten und Kurden gegen die Sunniten kämpfen.

Nur eine fatale Fehleinschätzung?

NEIN!

Die ISIS-Bewegung ist dabei, immer mehr Bevölkerungsgruppen und Religionen im Kampf gegen den verhassten WESTEN zu mobilisieren. Letztendlich will man auch West- und Ost-Europa gezielt politisch, wirtschaftlich und militärisch schwächen, überrennen und zerstören. Bei den Terroranschlägen in Tunesien und Frankreich handelt es sich nicht um puren Dschihadismus – > wie einige ahnungslose Politiker glauben – > sondern um reine Testveranstaltungen. Hieran ist klar zu erkennen, wie extrem tief die Attentäter in der islamistischen Ideologie und der ISIS-Philosophie verwurzelt sind. Nach dem 11. September 2001 spüren nun auch die Staaten im dahinsiechenden Kunstgebilde der EU, den abgrundtiefen Hass auf den sogenannten WESTEN. Selbst die atlantischen Netzwerker in Europa müssen nun mit wachsender Besorgnis und Angst feststellen – > dass die künstlich erzeugten Wahrnehmungssteuerungen vom so dargestellten

ARABISCHEN FRÜHLING

und damit verbundene demokratische Strukturen im Nahen Osten sowie in Nordafrika – > lediglich eine Heißluft-Veranstaltung der völlig kruden THINK-TANKS in den USA waren. Quasi politische Fieberträume und unrealistische Illusionen der Machtpolitiker im Weißen Haus. Nach dem Attentat im französischen

Saint-Quentin-Fallavier

steht Frankreich noch immer unter einem schweren Schock. Die Opposition in Paris fordert von Frankreichs Regierung jetzt ein stärkeres Engagement gegen den islamistischen Terror. Eine Aussetzung des Schengen-Abkommens oder einen Austritt aus der NATO fordern die französischen Oppositionspolitiker nicht.

Auch wieder nur eine fatale Fehleinschätzung der Lage?

Der französische Präsident – > François Hollande – > beschwört den Zusammenhalt der Nation und verschärft die Sicherheitsmaßnahmen. Er sieht Frankreich einem extrem erhöhten Risiko ausgesetzt.

Damit liegt die Regierung in Paris völlig richtig!

Aber derzeit sind alle Mitgliedsstaaten in der EU sowie die Euro-Länder und NATO-Mitglieder einem extrem erhöhten Risiko ausgesetzt. Wir haben es also nicht mit einem plötzlich auftretenden Phänomen zu tun – > dass man den frei zugänglichen Terrorismus nennen könnte – > sondern mit einer überzogenen Vorstellung von Freizügigkeit im Kunstgebilde der EU. Hinzu kommen die enorm vielen politischen Fehlbeurteilungen und Fehlleistungen unserer vermeintlichen Volksvertreter in Brüssel und Straßburg. Die fast schon sklavische Abhängigkeit der EU von den USA beschleunigt die Wirkung der extrem raffinierten Propaganda der Islamisten im Internet. Dadurch vergrößert sich quasi täglich die bereits große Zahl der Menschen in der EU – > die das Modell der EU und die Euro-Währung sowie das Schengen-Abkommen ablehnen. Es ist sogar erstaunlich – > dass viele Europäer – > die ihre Ansichten von Moral, Ethik und Werten verraten sehen – > die ISIS-Bewegung zunehmend tolerieren. Besonders die ungebremste Armutszuwanderung in die EU – > aber auch die Ausbreitung und Tolerierung der Homo-Ehe scheinen der geistige Treibstoff für ISIS-Sympathisanten zu sein. Eine brisante Mischung – > denn hinzu kommt eine explodierende massive Ablehnung der USA. Dieser schleichende Anti-Amerikanismus wird bis heute – > nicht nur in unserer Heimat – > völlig unterschätzt. In der französischen Region Rhône-Alpes werden nun 158 Industrieanlagen gesondert geschützt. Paris hat die erhöhte Alarmstufe

ATTENTAT

für 3 Tage angeordnet. Eine politische Schein-Aktion der Regierung zur Beruhigung der Franzosen – > ohne jede Langzeitwirkung. Vor dem Rathaus der Gemeinde Saint-Quentin-Fallavier – > wo die angegriffene Industrieanlage im Departement Isère liegt – > wurden die Fahnen auf Halbmast gesetzt. Die Menschen setzten auch ein Zeichen der Trauer für den enthaupteten Kleinunternehmer aus der Region Lyon.

Das ist gut so und zeigt

die Solidarität in der französischen Nation!

Doch nicht nur in Frankreich läuft man der terroristischen Bedrohung und den enorm vielen politischen Fehlbeurteilungen und Fehlleistungen der EU hinterher. Wo muss man demnächst die

FAHNEN AUF HALBMAST

setzen? Diese Frage beschäftigt immer mehr Menschen im dahinsiechenden Kunstgebilde der EU. Für die Front National verkündete Parteivize Florian Philippot:

Ich sehe – > dass da wie stets agiert wird – > aber

ohne Konsequenzen – > in jeder anderen Demokratie hätte

der Innenminister längst zurücktreten müssen.

Es mag jetzt äußerst hart klingen – > doch mit den Anschlägen in Frankreich wurden überall im invaliden Kunstgebilde der EU, Parteien mit Extremprogrammen gestärkt – > denn das ständige Versagen der sogenannten etablierten Parteien wird dadurch sichtbarer.

Auch wieder nur eine fatale Fehleinschätzung der Situation?

NEIN!

Das ist bedauerlicherweise die Realität in Europa!

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