Versagen die Eliten? – Teil 120 / Macht uns Asylbetrug arm? – Sind die Unzufriedenen schon wieder zu Hause?

Macht uns Asylbetrug arm?

Sind die Unzufriedenen schon wieder zu Hause?

 

Derzeit findet man in vielen deutschen Städten und Gemeinden kleine braune Info-Zettel mit dem Aufdruck:

ASYL-BETRUG MACHT UNS ARM!

Unter dieser Parole ist das LOGO der NPD zu sehen. Man möchte – > dass die DEUTSCHEN NPD-Demonstrationen am 01. Mai 2015 unterstützen. Mit dem Slogan:

MITMACHEN HEISST VERÄNDERN

möchte die NPD in NRW ganz offensichtlich die Menschen in unserem Land wachrütteln. Deshalb fordert die NPD auf der Rückseite des Info-Zettels:

1.

Beschleunigung des Asylverfahrens!

2.

Zeitlich begrenzte Zuflucht für politisch Verfolgte und

Kriegsflüchtlinge – aber Wirtschaftsflüchtlinge, Asylbetrüger und Sozialtouristen müssen abgeschoben werden!

3.

Keine weiteren finanziellen Anreize zur Zuwanderung nach Deutschland!

4.

Abgelehnte Asylbewerber, kriminelle Ausländer und Islamisten sind

in ihre Heimat zurückzuführen und mit einer lebenslangen Einreisesperre zu belegen!

5.

Eingesparte Gelder für Familienförderung, bessere Bildungseinrichtungen, bessere Bildungseinrichtungen und innere Sicherheit investieren.

Auf den ersten Blick sind diese Forderungen logisch, nachvollziehbar und mit dem wachsenden Unmut in der deutschen Bevölkerung zu begründen. Wer hinter der Fahne der NPD herläuft und die NPD-Parolen bejubelt hat – > nach Ansicht vieler Volksvertreter aus den sogenannten etablierten Parteien – > eine Grenze überschritten. In der CDU, CSU sowie auch bei den GRÜNEN und in der SPD sieht man eine Toleranzgrenze überschritten. Dass immer wieder Menschen zu den Veranstaltungen von Pegida kommen – > dass beunruhigt auch immer mehr Politikwissenschaftler. Justus Ulbricht – > Wissenschaftler von der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung sagte sogar im Deutschlandfunk Zitat Auszüge:

Die Unzufriedenen sind jetzt wieder zu Hause und

der Teil – > der noch marschiert, hat sich nach rechts radikalisiert.

Zitat Ende. Justus Ulbricht beklagt – > dass die PEGIDA-Bewegung das Klima im Land und in der Stadt schon massiv beeinflusst hat. Und zwar im negativen Sinn. Ulbricht glaubt zu erkennen – > dass sich die Stimmung in den Städten und Gemeinden auch außerhalb Dresdens radikalisiert habe. Nach seiner subjektiven Empfindung dreht sich das politische Klima in Deutschland in eine Richtung – > die nicht sehr hilfreich und angenehm ist. Die Frage – > ob Asylbetrug, Armutszuwanderung oder sonstiger Sozialtourismus zu Lasten der DEUTSCHEN – > auf Dauer unserer Volk gravierend schädigen könnte – > diese Frage stellt Justus Ulbricht nicht. Nach der Ansicht von Ulbricht hat die Politik schon reagiert und man versucht – > auf die „Leute“ zuzugehen. Laut dem Wissenschaftler von der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung haben die Menschen soziale Ängste. So etwas kann selbst Ulbricht nicht wegdiskutieren. Aber er möchte auch nur mit denen reden – > die reden wollen.

Wollen die PEGIDA-Demonstranten nicht reden?

Und wenn JA! – > Warum nicht?

Möchte man nur aus Lust am Krawall demonstrieren?

Nicht nur Justus Ulbricht versucht die Menschen mit den berechtigten Sozialängsten in die RECHTE ECKE zu stellen – > damit sie zukünftig zu Hause bleiben und einfach wieder die KLAPPE halten. Der Auftritt des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders – > vor PEGIDA-Demonstranten in Dresden – > erleichtert Protagonisten wie Ulbricht ihr Vorgehen gegen die nahezu explodierenden Abwehrbewegung der deutschen Bevölkerung gegen jede denkbare unkontrollierte Zuwanderung.

Wird Dresden zum Mekka der Islamphobie?

Ist Dresden zum neuen

Pilgerort der Rechtspopulisten mutiert?

Nicht nur in den ostdeutschen Bundesländern hat die Distanz und Ablehnung zu Ausländern massiv zugenommen. Bei vielen unserer vermeintlichen Volksvertreter explodiert urplötzlich die Angst – > dass die PEGIDA-Bewegung nicht mundtot zu bekommen ist und die ohnehin schon zerbrechliche Stimmung in Deutschland völlig kippt. Deshalb wird in fast allen Medien zum Angriff geblasen – > denn der Auftritt von Wilders zeigt die Richtung – > in die der Unmut der DEUTSCHEN laufen könnte. Dresden ist zwar noch kein Wallfahrtsort der europäischen Rechten – > doch die Unmut in Deutschland über die Ausländerpolitik wächst im Tagesrhythmus. Schon recht bald wird man auch in Gelsenkirchen, Bochum, Köln, Frankfurt, Mainz, Stuttgart oder auch in Rosenheim nach Antworten suchen. Noch ist Ideologie-Funke des Niederländers Wilders nicht so richtig übergesprungen. Dresden besteht nicht nur aus rechtsradikalen Anhängern der PEGIDA-Bewegung. Aber wenn zum Beispiel Europas berühmtester Islamhasser in Dresden eine Plattform und offene Ohren findet – > obwohl diese Stadt kein Mekka der Islamphobie ist – > dann sollten in Berlin sowie in allen Bundesländern die politischen Alarmglocken schrillen.

Dresden ist und bleibt eine weltoffene Stadt!

Doch Asylbetrug, Armutsflüchtlinge und ständiger Missbrauch unserer Sozialsysteme wünschen auch die Bürger in Dresden nicht. Was sich nun schon seit Monaten in Dresden abspielt ist ein deutliches Zeichen des Versagens der Politik. PEGIDA-Anhänger sind nicht total bescheuert – > sondern haben völlig berechtigte Ängste vor der Zukunft. Und diese Ängste nehmen die allermeisten unserer vermeintlichen Volksvertreter nicht ernst. Hier liegt der Erfolgsschlüssel für alle Rechtspopulisten vergraben.

Das ist beschämend. Für Dresden!

Und natürlich für alle deutschen Politiker!

Nicht nur wer hinter der Fahne von Geert Wilders herläuft und seine Worte bejubelt überschreitet eine Grenze! Auch wer sich von atlantischen Netzwerken kaufen lässt – > seinen billigen Vorteil und exklusiven Wohlstand sucht – > und unsere Sozialsysteme auf dem neoliberalen Altar des Kapitalismus der USA opfert – > überschreitet schon seit Jahren Toleranzgrenzen. PEGIDA ist noch keine Massenbewegungen der Unzufriedenen. Doch der DOMINO-EFFEKT lässt nicht länger auf sich warten.

Wir sind das Volk!

So wurde es erneut in Dresden skandiert. Wann kapieren es endlich die etablierten Parteien? Viel Zeit zum Nachdenken verbleibt nicht mehr!

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