Infobrief – 28. Juni 2013 / Wellen der Ausbeutung?

Wellen der Ausbeutung?

 

Gibt es ein Modell oder Muster für die der Beutefeldzüge der USA? Sogenannte Ausbeutungswellen? Alles, was nicht niet- und nagelfest war, wurde uns nach dem 2. Weltkrieg von der Siegermacht USA geraubt. Besonders beliebt waren deutsche Patente der Automobil- und Flugzeugindustrie, des Metallbaus und der Pharma- und Chemieindustrie. Einige Amerikaner sind heute noch davon überzeugt, dass die Erfindung des Automobils in den USA stattfand. Danach wurde von der Siegermacht USA ein flächendeckendes atlantisches Netzwerk [ Atlantik Brücke e.V. ] über Deutschland und Europa gelegt und über Jahrzehnte hinweg immer feiner verästelt und weiter verfestigt. Überparteiliche politische sowie wirtschaftliche Karrieren finden vorrangig durch die Atlantik Brücke e.V. – > über das Modell „Young Leader“ statt. Wer sich den Vorstellungen der atlantischen Netzwerke widersetzt, wird wirtschaftlich vernichtet.

Nennt man in Insiderkreisen auch: Leo – Kirch – Syndrom.

Als sich Deutschland zu Beginn der 70ziger Jahre des vorigen Jahrhunderts von den Folgen des 2. Weltkrieges weitestgehend erholt hatte, erfolgte die 2. Welle der Ausbeutung durch die USA. Mit dem Modell „steuerbegünstigte“ Filmfonds wurden massenhaft Gelder aus Deutschland abgezogen. Der Glamour in Hollywood wurde quasi über das deutsche Steuersystem seit Jahrzehnten mit finanziert. Der zuständiger Finanzminister für die Einrichtung der Filmfonds war der spätere Bundeskanzler und das Gründungsmitglied der Atlantik Brücke e.V. Helmut Schmidt [ SPD ].

 

Während sich in Deutschland Altersarmut und Wohnungsnot seit der Einführung der Agenda 2010 immer mehr breit machen, werden deutsche Versichertengelder in den USA in vermeintlich „ertragsstarken Kapitalanlagen“ verbrannt. Die toxischen Wertpapiere der Versicherungen liegen heute in deutschen „BAD BANKS“. Dort werden sie vermutlich scheibchenweise durch den deutschen Fiskus saniert.

Das ist die sogenannte 3. Welle der Ausbeutung durch die USA.

Das Aufdecken des US – Spionagesystems PRISM zeigt auf, warum in Deutschland die Zwangsveröffentlichung von Bilanzdaten mittelständischer Unternehmen im Internet verankert wurde und ein Zuwiderhandeln mit drakonischen Ordnungsgeldern bestraft wird [ Anfangsstrafe 2.500,00 Euro ]. Das Ausspionieren deutscher Unternehmen über das Internet und das Hereinfallen von Heuschrecken [ Hedgefonds ] über deutsche mittelständische Unternehmen ist eindeutig die 4. Ausbeutungswelle durch die USA. Uns DEUTSCHEN muss langsam klar werden, dass wir aufgrund unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zwar beneidet – > aber nicht geliebt werden. Die Einwilligung der USA zur Wiedervereinigung Deutschlands wurde mit der Zustimmung Deutschlands zur Gemeinschaftswährung Euro bezahlt. Mit einer starken Deutschen Mark in einem wiedervereinigten Deutschland sah man sich in den USA der Gefahr ausgesetzt, dass Deutschland sich der Knechtschaft der USA lossagt und dadurch die atlantischen Netzwerke in der EU auseinander reißen. Die Herrschaft der USA über Deutschland lässt sich nun mal am besten über eine Zentralregierung der EU in Brüssel mit einer Gemeinschaftswährung Euro aufrechterhalten. Die größte Angst der USA ist es, dass Deutschland als neutrales Land – > nach dem Vorbild Österreich – > bei der Nato austreten und sich gegenüber Russland und China noch weiter öffnen könnte.

 

Während die USA die Kosten des Irak – und des Afghanistankrieges mit frisch gedruckten Dollars zwischenfinanziert, wartet man in den USA sehnsüchtig auf den 22. September 2013. Vor der Bundestagswahl in Deutschland wird keine Entscheidung über Eurobonds, Bankenunion und den Zeitpunkt der Umsetzung von Solvency II fallen. Denn negativ betroffen von Solvency II sind ausschließlich deutsche Versicherte mit ihren Kapitallebensversicherungen, der betrieblichen und privaten Altersvorsorge.

Bei deutschen Versicherungen liegen „NOCH“

sichere Kapitalanlagen im Umfang von circa 8,7 Billionen Euro.

Bei Banken in Steueroasen schlummert „SCHWARZES GELD“ im Wert von geschätzten 40 Billionen US – Dollar mit unbekannter Herkunft. „Solvency II“ dient nicht der vermeintlichen Harmonisierung von EU – Bestimmungen, sondern vorrangig der Umdeckung der werthaltigen Kapitalanlagen bei deutschen Versicherungen in wertlose Staatsanleihen mit der Hilfe der EZB. Was will man auch innerhalb der EU noch harmonisieren? Mit dem Instrument von Eurobonds verbürgt sich Deutschland zusätzlich gegenüber den Eigentümern der wertlosen Staatsanleihen anderer Euro – Staaten. Deutsche Sparer bei Banken und Versicherungen sowie abhängig Beschäftigte, aktuelle Rentenbezieher, Handwerksbetriebe, Freiberufler – >quasi der gesamte deutsche Mittelstand als Steuerzahler – > sind nach Umsetzung der Instrumente „Solvency II“ und „Eurobonds“ die Zahlmeister der US – Kriegsabenteuer.

Das wäre dann die 5. Welle der Ausbeutung durch die USA.

Möglicherweise der letzte Versuch, denn einen Doppelschlag aus „SOLVENCY II“ und „EUROBONDS“ wird Deutschland wirtschaftlich und politisch nicht allzu lange überstehen können. Politische und soziale Unruhen wie zu Zeiten der Weimarer Republik wären die unausweichlichen Folgen. Ist der wirtschaftliche und politische Leidensdruck der USA so groß, um solche Risiken einzugehen? Noch stellt Deutschland für die USA der wichtigste Brückenkopf in Europa dar. Bis heute hat sich für die USA das „Ausbeutungsmodell Deutschland“ bezahlt gemacht. Der gezielten Ausbeutung der DEUTSCHEN war ein gewonnener Krieg der USA vorausgegangen. Dieses trifft auf Vietnam, Irak und Afghanistan nicht mehr zu.

Das „Ausbeutungsmodell Deutschland“

könnte somit der letzte gelungene Beutefeldzug der USA werden.

Veröffentlicht unter Alle Artikel, Infobriefe

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>