Déjà – vu in Kiew? – Eine Lüge zu viel?
Die CIA hatten wie immer die falschen Informationen, denn wirklichkeitsnahe und verlässliche Aufklärung ist bei den Amerikanern ohnehin reine Glückssache. Was folgte waren eine Reihe von durchsichtigen, vordergründigen Demokratiemanövern die in unterschiedliche Ideologien, wie zum Beispiel – >
Rosen – Revolution oder – > Orangene – Revolution
- > verpackt wurden. Unterstützt von amerikanischen NGOs wurden die Ukrainer in Kiew auf die Straße geschickt. Die sogenannte
„Orangene Revolution 2004“
endete im NICHTS! Aus der ehemaligen Sowjetunion ging Russland als wichtigster Nachfolgestaat hervor. Das Ende der UdSSR war vorerst auch das Ende des Kalten Krieges zwischen Ost und West. Mit Russland ging es seitdem gesellschaftlich und wirtschaftlich steil bergauf. Polen, Bulgarien, Kroatien oder Rumänien suchten die Nähe zur EU und zum Euro. Den vorgenannten geht es seit dieser Zeit eindeutig schlechter als zu den Zeiten der gewiss nicht erstrebenswerten UdSSR.
Es waren die größten pro – westlichen Demonstrationen in der Ukraine seit der Orangenen Revolution. Aufgerufen zu den Demonstrationen hatte die inhaftierte Oppositionsführerin Timoschenko, eine Protagonistin auch der Proteste von 2004. Tausende Ukrainer gingen am Sonntag in mehreren ukrainischen Städten auf die Straße, um angeblich gegen den jüngsten Schwenk in der Europapolitik ihres Landes zu protestieren.
Was steckt wirklich hinter der Europa – Euphorie?
Gibt es so etwas?
Wer profitiert tatsächlich von dem Europa – Dauer – Hype?
Ist die Idee von einem vereinten Europa bereits überholt? Braucht die Ukraine die EU und den Euro – > und wenn JA! – Warum? Diese und andere Europa – Fragen kreisen in den Köpfen der Menschen in den Euroländern. Die Regierung in Kiew hatte in der vorigen Woche überraschend das über Jahre ausgehandelte Assoziierungsabkommen mit der EU gestoppt. Es hätte diese Woche bei einem Gipfel in der litauischen Hauptstadt Vilnius unterzeichnet werden sollen. Nun jagen die amerikanischen NGOs die Menschen in der Ukraine wieder auf die Straße. Erlebt man in Kiew nun ein Déjà – vu? Nach den Angaben der westlichen Medien sollen es mindestens 100.000 Demonstranten gewesen sein. Die objektiven Beobachter und auch die Polizei sprachen von 15.000 bis maximal 23.000 Teilnehmern in Kiew. Nach der Demonstration auf dem Kiewer Europaplatz kam es zu mehreren Zusammenstößen zwischen kleineren Gruppen von Demonstranten und der Polizei. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein.
Der Fall Timoschenko war der Bruch
bei den Verhandlungen über das Assoziierungsabkommen.
Die EU hatte die Ukraine aufgefordert, vor einer Unterzeichnung die inhaftierte frühere Ministerpräsidentin zur Behandlung ihres Rückenleidens ausreisen zu lassen. Unterdessen sucht Bundeskanzlerin Angela Merkel nach der von der Ukraine gestoppten EU-Annäherung ein klärendes Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Putin hatte zuvor vorgeschlagen, in Dreier-Gesprächen mit der EU über die Zukunft des zweitgrößten Flächenstaates Europas zu sprechen. Ukraine oder nicht Ukraine? Das ist in der EU schon lange nicht mehr die Frage.
Kann sich die EU überhaupt die Ukraine noch leisten?
Wann stürzt die Osterweiterung der EU wie ein Kartenhaus in sich zusammen? Wer will die EU und Deutschland noch weiter schwächen? Sollen abhängig Beschäftigte und aktuelle Rentenbezieher sowie Handwerker, Selbständige und der deutsche Mittelstand auch noch für die Ukraine finanziell ausgeblutet werden? Die ukrainischen Demonstranten in Kiew – > die mit EU-Flaggen und Fahnen ukrainischer Oppositionsparteien zum Unabhängigkeitsplatz im Stadtzentrum zogen – > wollen es sicherlich nicht! Der Ort der gescheiterten sogenannten Orangenen Revolution im Jahr 2004 hat als symbolischer Versammlungsort ausgedient.
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